Inline Alpin

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Inline alpin ist eine Disziplin im Inlineskating. Diese Sportart weist viele Parallelen zum alpinen Skisport auf und wurde ursprünglich als Sommertraining für die Wintersportler entwickelt. Inzwischen hat sich Inline-alpin zu einer eigenständigen Sportart entwickelt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wettkampf

Beim Wettkampf fahren die Teilnehmer auf Inlineskates eine asphaltierte Strecke mit 6-18 % Gefälle hinab. Die Rennstrecke wird durch Kippstangen markiert. Die elastischen Kippstangen sind gelenkig an einer Stahlplatte befestigt, die lose auf dem Asphalt steht.

Die Rennteilnehmer starten einzeln. Einzige Ausnahme ist der Parallelslalom, bei den zwei Läufer gleichzeitig auf zwei nebeneinanderliegenden Kursen einen Ausscheidungslauf fahren.

Die Zeitnahme löst der Sportler aus, indem er mit dem Schienbein eine Schranke öffnet. Am Ziel wird die Zeit durch eine Lichtschranke gestoppt.

Um schneller Fahrt aufzunehmen, wird meist von einer Rampe aus gestartet.

[Bearbeiten] Disziplinen

Inline-alpin untergliedert sich in drei Disziplinen.

[Bearbeiten] Slalom

Beim Slalom wird die Wettkampfstrecke durch eng gesteckte Tore markiert. Die Torstangen werden vom Fahrer mit den Skistöcken zur Seite gestoßen.

[Bearbeiten] Riesenslalom

Im Gegensatz zum Slalom werden beim Riesenslalom die Tore weiter gesteckt. Dadurch erreicht der Fahrer höhere Geschwindigkeiten.

[Bearbeiten] Downhill

Beim Inlinedownhill muss eine abschüssige Strecke mit einem Gefälle von 7 % bis 13 % möglichst schnell absolviert werden. Hindernisse in Form von Toren kommen hier nicht zum Einsatz.

[Bearbeiten] Ausrüstung

Für den alpinen Inlinesport werden Skates mit Aluminiumschienen eingesetzt. Die Schienen haben vier oder fünf Rollen. Bei Schienen mit fünf Rollen werden Rollen mit Durchmessern von 80 oder 84 mm eingesetzt. Im Riesenslalom werden auch Schienen mit fünf Rollen á 90 mm verwendet. Immer mehr Sportler verwenden Schienen mit vier Rollen und Durchmessern von 100 oder 110 mm.

Die Auswahl der richtigen Rollenhärte spielt eine große Rolle. Einerseits müssen die Rollen genügend Grip bieten (weiche Rollen), um in den engen Kurven nicht wegzurutschen, anderseits müssen die Rollen einen geringen Rollwiderstand bieten (harte Rollen). Es werden auch Rollen verschiedener Härte an einer Schiene eingesetzt. Bei nasser Fahrbahn werden spezielle Regenrollen verwendet, die besonders weich sind.

Außer beim Inlinedownhill werden Skistöcke verwendet. Damit werden die elastischen Torstangen zur Seite gedrückt. Die Stöcke haben einen Schlagschutz für die Hand.

Alpine Inlineskater tragen eine umfangreiche Schutzausrüstung. Diese besteht aus folgenden Elementen:

  • Helm eventuell mit Kinnschutz,
  • Rückenprotektor,
  • Brustprotektor,
  • Handschützer,
  • Ellenbogenschützer,
  • Schulterprotektoren,
  • Schützerhose,
  • Knieschützer eventuell mit Schienbeinschützer.

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