Insidious

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Insidious (Begriffsklärung).
Filmdaten
Deutscher Titel Insidious
Originaltitel Insidious
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 102 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
Stab
Regie James Wan
Drehbuch Leigh Whannell
Produktion Jason Blum,
Oren Peli,
Steven Schneider
Musik Joseph Bishara
Kamera David M. Brewer,
John R. Leonetti
Schnitt Kirk M. Morri,
James Wan
Besetzung

Insidious ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2010 unter der Regie von James Wan. Das Drehbuch schrieb Leigh Whannell. Die Premiere fand am 14. September 2010 auf dem Toronto International Film Festival statt. In den Kinos erschien der Film am 1. April 2011 in den Vereinigten Staaten und am 21. Juli 2011 in Deutschland.

Handlung[Bearbeiten]

Josh Lambert und seine Frau Renai haben für sich und ihre drei Kinder ein Einfamilienhaus bezogen, doch schon bald nach dem Einzug passieren mysteriöse Dinge. Sie hören Schritte auf dem Dachboden und Stimmen aus dem Babyfon. Als ihr Sohn Dalton von einer Leiter auf dem Dachboden stürzt und unerklärlicherweise in ein tiefes Koma fällt, glauben die Lamberts immer mehr, dass das Haus verflucht sei.

Nach weiteren schrecklichen Ereignissen, wie blutigen Handabdrücken auf Daltons Bett, zieht die Familie erneut in eine andere Behausung, um den mysteriösen Geschehnissen entgehen zu können. Da aber bereits nach kurzer Zeit im neuen Haus ähnliche seltsame Dinge vor sich gehen, suchen sie bei dem Medium Elise, einer Bekannten von Joshs Mutter Lorraine, um Hilfe. Diese glaubt, dass nicht das Haus, sondern vielmehr der kleine Sohn der Lamberts – Dalton – verflucht sei.

Elise erklärt, dass Dalton die Fähigkeit hat, in eine Parallelwelt zu entschwinden. Sie vermutet, dass er dort gefangen gehalten wird und nicht mehr in die reale Welt zurückkehren kann und daher nicht aus seinem Koma aufwacht. Lorraine vermutet, dass Dalton diese Fähigkeit von Josh geerbt haben muss. Josh erfährt, dass er sich in seiner Kindheit vor einer alten Frau gefürchtet hat und sich nicht gerne hat fotografieren lassen. Elise hat ihm damals geholfen, von diesen Ängsten los zu kommen. Josh erfährt, dass die einzige Möglichkeit, Dalton in die Realität zurückzuholen, eine Reise in die Parallelwelt ist, um Dalton bei der Rückkehr zu helfen. Josh stimmt zu und schafft es nach einem Kampf mit den bösen Mächten Dalton in die Realität zurückzuholen.

Nachdem Josh und sein Sohn wieder in die reale Welt zurückgekehrt sind, kümmern sich Lorraine und Renai um Dalton, während sich Josh und Elise in einem Nebenzimmer aufhalten. Dort macht Elise ein Foto von Josh. Daraufhin wird Josh wütend und erwürgt Elise. Renai hört Schreie, kommt ins Zimmer und stellt fest, dass Elise tot ist. Sie sucht nach Josh, kann ihn aber nicht finden. Sie findet die Kamera und sieht das Foto, das Elise gemacht hat. Dort ist nicht Josh, sondern die alte Frau abgebildet, vor der sich ihr Ehemann als Kind so fürchtete. Sie erkennt, dass nicht Josh, sondern die alte Frau im Körper von Josh steckt. In der letzten Szene erscheint Josh und greift Renai von hinten an die Schulter.

Kritiken[Bearbeiten]

„Mögen hier auch alle Stärken und Schwächen des Haunted House Movies versammelt sein, es ist der auf sorgfältige Atmosphäre bedachte Stil, die stete Steigerung von schwelendem Unheil zu nacktem Grauen und ein konsequent finsteres Ende, das Genre-Fans mehr als zufrieden stellen sollte.“

Kino.de[2]

„In der Generation der Horror-Schocker ist dieser subtile Gruselfilm eine willkommene Abwechslung und weiß durch seine dichte Atmosphäre zu fesseln. Regisseur James Wan versteht es bei Insidious sehr gut, dem Zuschauer eine Geschichte raffiniert und gut gemacht zu präsentieren. Damit beweist er, dass er für jede Art von Horror der richtige Mann ist!“

Moviemaze.de[3]

„Solider Horrorfilm, der sich ganz auf die atmosphärischen Traditionen des Grusel-Genres besinnt und seine unheimliche Wirkung nachvollziehbar und atmosphärisch dicht aus der Handlung heraus entwickelt.“

Lexikon des Internationalen Films[4]

Trivia[Bearbeiten]

  • Insidious weist in Handlung, Figuren und Aufbau große Ähnlichkeiten zum Klassiker Poltergeist von 1982 auf.
  • James Wan und Leigh Whannell arbeiteten bereits in verschiedenen Projekten zusammen, darunter in mehreren Filmen der Saw-Reihe und im Horrorfilm Dead Silence.
  • Leigh Whannell spielte bereits im ersten Saw-Teil mit, bei dem er ebenfalls das Drehbuch verfasste.
  • Als Josh Lambert aus einem Klassenzimmer mit seiner Frau Renai telefoniert, ist im Hintergrund – auf einer Tafel gezeichnet – die Puppe aus der Saw-Reihe zu sehen. An der Tafel ist unter anderem auch der Name James Wan zu lesen.
  • Die Fortsetzung lief am 13. September 2013 in den US-amerikanischen Kinos an und trägt den Titel Insidious: Chapter 2.
  • Ein dritter Teil ist für April 2015 angekündigt.[5]

Einspielergebnisse[Bearbeiten]

Am Eröffnungswochenende spielte der Film 13,27 Millionen US-Dollar und über 9,7 Mio US-Dollar am zweiten Wochenende ein. Der Film spielte insgesamt über 97 Millionen US-Dollar ein.[6]

Die Produktionskosten lagen dagegen bei gerade einmal 1,5 Millionen US-Dollar.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FSK-Freigabekarte, abgerufen am 25. Juli 2011
  2. Kritik Kino.de
  3. Kritik Moviemaze.de
  4. Insidious im Lexikon des Internationalen Films
  5. variety.com, abgerufen am 8. Mai 2014
  6. Box Office Zahlen für Insidious. Abgerufen am 26. Juli 2011. (englisch)