Institut de France

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Institut de France von der Pont des Arts aus gesehen
Eingang zum Institut de France
Kuppel des Institut de France

Das Institut de France ist eine wissenschaftliche Vereinigung in Frankreich mit Sitz im Collège des Quatre Nations in Paris. Es wurde nach Auflösung der königlichen Akademien während der Französischen Revolution 1795 als Institut National des Sciences et Arts als Dachorganisation und oberstes Organ der neuen, nunmehr staatlichen Akademien gegründet und vereint heute die fünf nachstehend aufgeführten Organisationen:

An der Spitze des Institut de France steht als Präsident der Rektor der Académie française.

Das Institut de France wird durch Privatunternehmen und Einzelpersonen gefördert und gibt jährliche Publikationen durch die Akademien und die wissenschaftlichen Gesellschaften heraus. Besondere Pflege wird der naturwissenschaftlichen und naturgeschichtlichen Forschung zuteil durch das Collège de France und das Muséum national d'histoire naturelle.

Auch verleiht das Institut de France zahlreiche Preise, darunter den Osiris-Preis, den D'Animale-Preis und den Jaffe-Preis.

Kulturgut des Institut de France und der angeschlossenen Akademien[Bearbeiten]

Das Institut de France und die ihm angeschlossenen Akademien verwalten folgende Stiftungen:

  • Institut de France:
    • seit 1884 die Stiftung d'Aumale: Schloss Chantilly mit seiner Domäne, dem Musée Condé und dem „Musée Vivant du Cheval“ in Chantilly
    • seit 1904 die Stiftung Siegfried: Schloss Langeais in Langeais
    • seit 1905 die Stiftung Dosne-Thiers: Hôtel particulier Dosne-Thiers und seine Bibliothek in Paris
    • seit 1912 die Stiftung Jacquemart-André: Hôtel particulier Jacquemart-André und das gleichnamige Museum in Paris
    • seit 1912 die Stiftung Jacquemart-André: Abbaye royale de Chaalis und ihre Domäne in Fontaine-Chaalis
    • seit 1919 die Stiftung Edmond de Rothschild: Haus des Institut de France in London (im Zweiten Weltkrieg zerstört und seit 1952 an einer anderen Adresse in London ansässig)
    • seit 1928 die Stiftung Astor: Manoir und Domäne von Kerazan in Loctudy
    • seit 1928 die Stiftung Théodore Reinach: Villa Kerylos in Beaulieu-sur-Mer
    • seit 1997 die Stiftung André Bussinger: Schloss Braux-Sainte-Cohière in Braux-Sainte-Cohière
  • Académie française:
    • seit 1985 die Stiftung Herzog und Herzogin von Castries: Schloss Castries in Castries (Hérault)
  • Académie des beaux-arts:
  • Académie des sciences:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Institut de France – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien