Integralexponentialfunktion
In der Mathematik ist die Integralexponentialfunktion
als
definiert.
Da
bei
divergiert, ist das obige Integral für
als cauchyscher Hauptwert zu verstehen.
Die Integralexponentialfunktion hat die Reihendarstellung
wobei ln der natürliche Logarithmus und
die Euler-Mascheroni-Konstante ist.
Die Integralexponentialfunktion ist eng mit dem Integrallogarithmus
verwandt, es gilt
Ebenfalls eng verwandt ist eine Funktion, die über einen anderen Integrationsbereich integriert:
Diese Funktion kann als Erweiterung der Integralexponentialfunktion auf negative reelle Werte aufgefasst werden, da
Beide Funktionen können gemeinsam als ganze Funktion ausgedrückt werden:
Durch diese Funktion lassen sich die anderen beiden als
und
darstellen.
Die Integralexponentialfunktion ist Spezialfall der unvollständigen Gammafunktion
Sie kann auch als
verallgemeinert werden.
Quellen [Bearbeiten]
- William H. Press et al.: Numerical Recipes (FORTRAN). Cambridge University Press, New York 1989.
- Milton Abramowitz und Irene A. Stegun (Hrsg.): Handbook of Mathematical Functions with Formulas, Graphs, and Mathematical Tables. Dover, New York 1972. (Siehe Kapitel 5)
- R. D. Misra: Proc. Cambridge Phil. Soc. Band 36, 1940, S. 173 (Bitte überprüfen! Nach JFM zweifelhaft, befremdlicher Titel: On the stability of crystal lattices. II, p.173-182)
Weblinks [Bearbeiten]
- Eric W. Weisstein: Exponential Integral. In: MathWorld. (englisch)
- Eric W. Weisstein: En-Function. In: MathWorld. (englisch)
(oben) und 








