Integrated Services Digital Broadcasting

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Integrated Services Digital Broadcasting [ˈɪntɪɡɹeɪtɪd ˈsɜːvɪsɪz ˈdɪdʒɪtəl ˈbɹɔːdkɑːst] (ISDB) ist ein auf MPEG-2 basierender Standard für digitale Medienübertragung. Er wurde 1999 in Tokio eingeführt und sieht die Verbreitung von HDTV, SDTV, Audio und Text in drei Varianten ISDB-T, ISDB-S und ISDB-C vor.[1]

ISDB-T erlaubt mehrere Modulationsverfahren, die den vielfältigen Inhalten gerecht werden. In einem Bitmuster können dabei die Informationen so untergebracht werden, dass mobile Endgeräte Daten in reduzierter Qualität mit geringerer Bandbreite empfangen (Handy TV). Andere Geräte empfangen ergänzende Informationen, die die Qualität der Bilder verbessern.

Verbreitung der terrestrischen ISDB-T Variante[Bearbeiten]

Digitale Rundfunkstandards weltweit

In Japan werden unter dem Namen 1seg Audio-, Video- und Datendienste per Funkübertragungen im ISDB-T-Standard ausgestrahlt. ISDB-T wird unter dem Namen SBTVD (auch ISDB-Tb genannt) als drahtlose digitale Fernsehübertragung in Brasilien eingesetzt. Argentinien[2] und Peru sollen den ISDB-T-Standard bereits angenommen haben. In Ländern wie Bolivien, Chile, Ecuador und Venezuela werde der Standard für das digitale terrestrische Fernsehen und Radio noch getestet.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ISDB-C, Cable Television Transmission for Digital Broadcasting in Japan. NHK (Japan Broadcasting Corporation).
  2. Argentinien hat sich gegen den europäischen DVB-T-Standard (Digital Video Broadcasting-Terrestrial) entschieden [1] digitalfernsehen.de vom 31. August 2009