Intellektualisierung

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Intellektualisierung steht für die Überbetonung des Verstandesmäßigen bei einem Menschen. Dabei werden Emotionen und Gefühle auf die Logik reduziert.

Psychologisch wird das Verhalten damit erklärt, dass die Person durch abstraktes Denken bzw. Generalisierung emotionale Konflikte kontrollieren oder minimieren will (siehe auch Abwehrmechanismus).

Der Therapeut John Bradshaw schreibt: „Durch Generalisieren und Universalisieren sorgt man dafür, dass die Kategorien so weit und abstrakt gefasst sind, dass man den Kontakt zur konkreten, sinnlich erfahrbaren Wirklichkeit verliert.“[1] Er verweist darauf, dass die Intellektualisierung häufig der Vermeidung von Scham dient und im Zusammenhang von Familiensystemen Suchtcharakter haben kann.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aus: Healing the shame that bound you, dt. Wenn Scham krank macht, MenSana 1988 S. 213

Siehe auch[Bearbeiten]