Interface-Segregation-Prinzip

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Das Interface-Segregation-Prinzip oder Schnittstellenaufteilungsprinzip ist ein Begriff aus der Informatik. Es handelt sich um ein Prinzip des objektorientierten Entwurfs und besagt, dass zu große Schnittstellen, die durch ausgeweitete Funktionalität dazu führen, dass implementierende Klassen unnötige Methoden haben müssen, in mehrere Schnittstellen aufgeteilt werden sollten. Nach erfolgreicher Anwendung dieses Entwurfprinzips würde ein Modul, das eine Schnittstelle benutzt, nur die Methoden implementieren müssen, die es auch wirklich braucht.

Sinnhaftigkeit[Bearbeiten]

Durch dieses Prinzip ist es möglich, die von Meyer geforderten schlanken Schnittstellen zu realisieren, was eine verbesserte Wartbarkeit mit sich bringt, da Klassen nur noch die Methoden implementieren, die sie benötigen. Somit wird der Code kompakt und ist besser wiederverwertbar. Auch eine verbesserte Überprüfbarkeit ist gegeben.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Kowarschick: Programmierprinzipien: Interface-Segregation-Prinzip, Interface segregation principle. GlossarWiki der Hochschule Augsburg (HSA), 23. Februar 2012, archiviert vom Original am 23. Februar 2012, abgerufen am 26. Juni 2012 (HTML, deutsch).