International Association of Athletics Federations
| International Association of Athletics Federations | |
|---|---|
| Gründung: | 17. Juli 1912 |
| Gründungsort: | Stockholm |
| Mitglieder (ca.): | 212 Mitgliedsverbände Vorsitz: Lamine Diack |
| Homepage: | www.iaaf.org |
Die International Association of Athletics Federations (IAAF, deutsch Weltleichtathletikverband) ist der Dachverband aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik. Sie wurde 1912 auf ihrem Kongress in Stockholm von Delegierten aus 17 Ländern als International Amateur Athletics Federation gegründet.
Der IAAF gehören derzeit 212 Mitgliedsverbände an. Sitz des Verbandes ist seit Oktober 1993 Monaco. Davor war das Büro in London untergebracht. Amtierender Präsident der IAAF ist der Senegalese Lamine Diack. Er trat das Amt kurz nach dem Tod seines Vorgängers Primo Nebiolo im November 1999 an. Diack wurde 2001 auf dem Kongress der IAAF im Amt bestätigt.
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Aufgaben [Bearbeiten]
Das Aufgabengebiet der IAAF beinhaltet die Standardisierung von Methoden zur Zeitnehmung und von Rekorden. Die IAAF richtet auch zahlreiche internationale Leichtathletik-Wettbewerbe aus, darunter seit 1983 die Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Darüber hinaus führt der IAAF die Listen der offiziellen Weltrekorde. Ab 1982 öffnete die IAAF ihre Statuten, um den Athleten Aufwandsentschädigungen für ihre Teilnahme an internationalen Wettbewerben zu erlauben. Folgerichtig strich der Verband bei einem Kongress im Jahr 2001 den Begriff Amateur aus seinem Namen und benannte sich um in International Association of Athletics Federations.
2012, im Jahr der 100-Jahr-Feierlichkeiten des Verbandes, wurde eine IAAF Hall of Fame eingerichtet. In diese werden nicht mehr aktive Athleten aufgenommen, die sich in ihrer Karriere durch besondere Leistungen hervorgetan haben. Die Aufnahme gilt als höchste Auszeichnung des internationalen Leichtathletikverbandes.[1]
Veranstaltungen [Bearbeiten]
Die IAAF organisiert folgende Veranstaltungen:
- Leichtathletik-Weltmeisterschaften
- Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften
- Crosslauf-Weltmeisterschaften
- Halbmarathon-Weltmeisterschaften (2006 und 2007 als Straßenlauf-Weltmeisterschaften ausgetragen)
- Leichtathletik-Weltcup
- IAAF Diamond League
- IAAF Super Grand Prix
- IAAF Weltfinale (2006 in Stuttgart)
Präsidenten [Bearbeiten]
- Sigfrid Edström (Schweden) – 1912 bis 1946
- Lord Burghley (Großbritannien) – 1946 bis 1976
- Adriaan Paulen (Niederlande) – 1976 bis 1981
- Primo Nebiolo (Italien) – 1981 bis 1999
- Lamine Diack (Senegal) – seit 1999
Kontinentalverbände [Bearbeiten]
- Confédération Africaine d’Athlétisme (CAA)
- Asian Athletics Association (AAA)
- European Athletic Association (EAA)
- North American, Central American and Caribbean Athletic Association (NACAC)
- Oceania Athletic Association (OAA)
- Confederación Sudamericana de Atletismo (CONSUDATLE)
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ IAAF President’s Message bei iaaf.org (PDF-Datei, englisch; abgerufen am 22. September 2012).