International Film Festival Rotterdam

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Schouwburg-Platz in Rotterdam mit Festival-Banner

Das International Film Festival Rotterdam (IFFR) ist das größte Filmfestival in den Niederlanden. Es findet jährlich Ende Januar in Rotterdam statt. Ein Tiger ist das Maskottchen des Festivals. Neben Berlin, Cannes und Venedig zählt dieses Festivals als eine der wichtigsten Filmveranstaltungen Europas.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Festival wurde im Juni 1972 unter dem Namen Film International veranstaltet. Festivalleiter war Hubert Bals. Von Anfang an war das Festival auf alternatives Kino spezialisiert, mit besonderem Interesse an Filmen aus Ostasien und Entwicklungsländern. Trotz finanzieller Schwierigkeiten Mitte der 1980er Jahre wuchs das Festival stetig.

Nach dem plötzlichen Tod des Festivalgründers 1988 wurde mit dem Hubert Bals Fund ein Fonds zur Unterstützung von Filmschaffenden aus Entwicklungsländern nach ihm benannt. 1991 wurde Emile Fallaux Leiter des Festivals, ihm folgte 1996 Simon Field, früherer Leiter der Kinoabteilung des Institute of Contemporary Arts in London.

Zunächst hatte Rotterdam keinen Wettbewerb. 1995 wurden erstmals die Tiger Awards des niederländischen Fernseh- und Radiosenders VPRO für die Erst- oder Zweitfilme junger Filmschaffender vergeben. Zu den weiteren Filmpreisen, die am Festival verliehen werden, zählen ein FIPRESCI-Preis und der Preis der Niederländischen Filmkritik.

Heute ist die wichtigste Nebenschiene IFFR Exploding Cinema. Hier werden digitale Filme und Videos präsentiert, darunter experimentelle Animationsfilme, internetbasierte Unterhaltungsformate und Musikvideos.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rotterdam: Tiger Award an „Soldate Jeannette“ auf ORF vom 2. Februar 2013 abgerufen am 2. Februar 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: International Film Festival Rotterdam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien