International Surfing Association

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Die International Surfing Association (ISA) wurde durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) offiziell als das leitende Gremium anerkannt, das weltweit für die Verwaltung des Wellenreitsports verantwortlich ist. Sie ging 1976 aus der International Surfing Federation (ISF) hervor, die seit 1964 für die Organisation der jährlichen Weltmeisterschaften zuständig war.

Die ISA ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Entwicklung des Sports einsetzt, Kriterien für das Lehren des Sports in Surfschulen und für die Bewertung von Wettkämpfen festlegt und sich mit Themen wie Antidoping im Surfsport auseinandersetzt. Darüber hinaus ist sie zuständig für die Veranstaltung der World Surfing Games (einst World Championships). Seit 1980 werden zudem Junior World Championships und seit 2007 Masters World Championships ausgetragen. Die erste Weltmeisterschaft in der Kategorie Stand Up Paddle (SUP) wird 2011 stattfinden.

Zu den Mitgliedern der ISA zählen 64 offizielle nationale Surfverbände, die auf sechs Kontinenten angesiedelt sind. Die Zentrale befindet sich in San Diego, Kalifornien. Das Amt des Präsidenten wird aktuell durch Herrn Fernando Aguerre aus Argentinien besetzt, der erstmals 1994 zum Präsidenten ernannt und seither bereits sieben Mal wiedergewählt wurde. Die drei Vizepräsidenten sind aktuell der Australier Alan Atkins, der US-Amerikaner Mike Gerard und die Peruanerin Karín Sierralta.

Literatur[Bearbeiten]

  • Daniela Cramer: Die Wellen abreiten - Zur Terminologie des Surfens. 1. Auflage. WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2008, ISBN 978-3-88476-948-5.
  • Stefan Strauss, Ralf Götze: Wave culture. Faszination Surfen; das Handbuch der Wellenreiter. 2. Auflage. Wave Culture, Rellingen 2006, ISBN 3-00-019073-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch Association of Surfing Professionals