International eSport Federation

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IeSF

Die International eSport Federation (kurz: IeSF) wurde von 9 nationalen e-Sports Verbänden am 11. August 2008 während des eSports Symposium 2008 in Busan Südkorea gegründet. Sie setzt sich kulturübergreifend für die Verbreitung und Anerkennung von E-Sport, sowie für die Einführung von Regelungen im E-Sport ein. Seit 2008 werden Wettkämpfe im Namen der IeSF ausgetragen. 2009 fand die erste Weltmeisterschaft der IeSF statt. Gründungsmitglieder sind die nationalen E-Sport-Verbände von Belgien, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Südkorea, Taiwan und Vietnam (9 Staaten). Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf 43 Nationen angewachsen (Stand: Februar 2015). Deutschland schied infolge der Inaktivität des Deutschen eSport-Bundes aus dem Verband aus.

Mitgliedstaaten[Bearbeiten]

18 aus Europa OsterreichÖsterreich Österreich AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan BelgienBelgien Belgien DanemarkDänemark Dänemark FinnlandFinnland Finnland
GeorgienGeorgien Georgien IsraelIsrael Israel MazedonienMazedonien Mazedonien NiederlandeNiederlande Niederlande NorwegenNorwegen Norwegen
PortugalPortugal Portugal RumänienRumänien Rumänien RusslandRussland Russland SerbienSerbien Serbien SpanienSpanien Spanien
SchwedenSchweden Schweden SchweizSchweiz Schweiz UkraineUkraine Ukraine
18 aus Asien BangladeschBangladesch Bangladesch China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Chinese TaipeiChinese Taipei Chinese Taipei IndienIndien Indien IndonesienIndonesien Indonesien
IranIran Iran KasachstanKasachstan Kasachstan Korea SudSüdkorea Südkorea MalaysiaMalaysia Malaysia MaledivenMalediven Malediven
MongoleiMongolei Mongolei PhilippinenPhilippinen Philippinen SingapurSingapur Singapur Sri LankaSri Lanka Sri Lanka TadschikistanTadschikistan Tadschikistan
ThailandThailand Thailand Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate VietnamVietnam Vietnam
4 aus Afrika AgyptenÄgypten Ägypten NamibiaNamibia Namibia SudafrikaSüdafrika Südafrika TunesienTunesien Tunesien
2 aus Amerika BrasilienBrasilien Brasilien KanadaKanada Kanada
1 aus Ozeanien AustralienAustralien Australien

e-Sport World Championship der IeSF[Bearbeiten]

Seit 2009 trägt die International eSport Federation eigene Weltmeisterschaften aus. Die bei den World Championships ausgetragenen Disziplinen wechseln regelmäßig. Sie umfassen unter anderem Echtzeit-Strategiespiele, Sportsimulationen oder Prügelspiele. Seit 2013 sind Turniere nur für Frauen Teil des Programms. Neben den Siegern in den einzelnen Disziplinen wird am Ende jeder Weltmeisterschaft über ein Punkteranking disziplinübergreifend die Siegernation der jeweiligen WM ermittelt.

Event Austragungsort Disziplinen Sieger
IeSF 2009 Challenge Korea SudSüdkorea Taebaek Warcraft 3, FIFA Online, A. V. A. (D) Korea SudSüdkorea Südkorea
IeSF 2010 Grand Final Korea SudSüdkorea Daegu Warcraft 3, FIFA Online 2, A. V. A. (D), Home Run Battle 3D (D), 2011 Baseball (D), Terra (D) Korea SudSüdkorea Südkorea
IeSF 2011 World Championship Korea SudSüdkorea Andong StarCraft II, FIFA Online 2, A. V. A. SchwedenSchweden Schweden
IeSF 2012 World Championship Korea SudSüdkorea Cheonan StarCraft II , A. V. A., Tekken Tag Tournament 2, Screen golf (D) Korea SudSüdkorea Südkorea
IeSF 2013 World Championship RumänienRumänien Bukarest Männer: A. V. A., League of Legends
Frauen: StarCraft II, Tekken Tag Tournament 2
Korea SudSüdkorea Südkorea
6th e-Sports World Championship AserbaidschanAserbaidschan Baku mit Frauenturnier: StarCraft II, Tekken Tag Tournament 2
ohne Frauenturnier: Dota 2, Hearthstone: Heroes of Warcraft, Ultra Street Fighter IV
Korea SudSüdkorea Südkorea
D = Demonstrationsdisziplin

Weblinks[Bearbeiten]