Internationale Sommerakademie Salzburg

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Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, 1953 von Oskar Kokoschka als „Schule des Sehens“ auf der Festung Hohensalzburg gegründet, ist die älteste ihrer Art in Europa. Jährlich besuchen derzeit ca. 300 Teilnehmeraus über 40 Staaten ca. 20 Kurse an den zwei fixen Kursorten Festung Hohensalzburg und Kiefer Steinbruch in Fürstenbrunn, sowie an temporären Standorten. Die Salzburger Sommerakademie ist prinzipiell für alle Interessierten offen. Gut zwei Drittel der TeilnehmerInnen sind Profis (KünstlerInnen und Kunststudierende). Alle Teilnehmer durchlaufen ein Bewerbungsverfahren bei dem die Lehrenden über ihre Aufnahme entscheiden. Der Anteil der Abgelehnten ist jedoch sehr gering. 2013 feierte die Internationale Sommerakademie das 60-jährige Jubiläum ihres Bestehens.

Lehrinhalte[Bearbeiten]

Renommierte Künstler aus der ganzen Welt geben Kurse in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, (Stein-) Bildhauerei, Installation, Mixed Media, Architektur, Schmuckgestaltung, Fotografie, Video, Performance, Kursorischer Praxis und Schreiben über Kunst. Die organisatorische Struktur der Sommerakademie ermöglicht es ihr, kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen des Kunstbetriebs zu reagieren und jüngste Tendenzen mitzuprägen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Akademie wurde 1953 von Oskar Kokoschka und Friedrich Welz als Schule des Sehens auf der Festung Hohensalzburg gegründet. Nachfolger wurde 1964 Hermann Stuppäck. Von 1981 bis 1999 war Wieland Schmid Präsident der Sommerakademie. Barbara Wally begann 1981 mit Wieland Schmied als Geschäftsführerin und übernahm 1999 die Gesamtleitung der Sommerakademie als Direktorin bis 2009. Sie wurde im März 2009 durch die derzeitige Direktorin Hildegund Amanshauser abgelöst.

Professoren[Bearbeiten]

Als Dozenten können oft international anerkannte Künstler oder Hochschulprofessoren gewonnen werden. Unterrichtet haben z. B. Doug Ashford, Norbert Bisky, Markus Lüpertz, Jörg Immendorff, Kenjirō Azuma, Ben Willikens, Itsuko Hasegawa, Hermann Nitsch, Milan Horvat, Yoshi Takahashi, Herbert Post, Nan Hoover, Annegret Soltau, Heinz Trökes, Arik Brauer, Friedensreich Hundertwasser, Kiki Kogelnik, Allan Kaprow, Wolf Vostell, Daniel Spoerri, Eduardo Paolozzi, Günther Uecker, Friedrich Meckseper, Hans Hollein, Coop Himmelb(l)au, Robert Jungk, Josef Zenzmaier, Gustav Peichl, Ai Weiwei, Robert Kuśmirowski, Manfred Pernice, Alice Creischer und Andreas Siekmann, Katharina Sieverding, Michael Schmidt, Dan Perjovschi und Lia Perjovschi, Tania Bruguera, Anna Jermolaewa, Valie Export, Juan A. Gaitán, Maria Lind.

Weblinks[Bearbeiten]