Internationale Staatliche Ökologische Sacharow-Universität

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Internationale Staatliche Ökologische Sacharow-Universität
Gründung 1992
Trägerschaft staatlich
Ort Minsk, Weißrussland
Rektor Sjamjon Kundas
Studenten ca. 1.050 (2006/07)
Website www.iseu.by

Die Internationale Staatliche Ökologische Sacharow-Universität (ISEU) (weißrussisch Міжнародны дзяржаўны экалагічны універсітэт імя А.Д.Сахарава, russisch Международный государственный экологический университет имени А. Д. Сахарова, englisch International Sakharov Environmental University) ist die wichtigste staatliche Bildungseinrichtung für Umweltwissenschaftler in Weißrussland. Sie befindet sich in der Landeshauptstadt Minsk.

Die Bildungsstätte wurde als Reaktion auf die Katastrophe von Tschernobyl gegründet, und zwar auf Initiative eines Kongresses zum Andenken an den russischen Kernphysiker, Menschenrechtler und Nobelpreisträger Andrej Sacharow sowie des Tschernobyl-Programms der UN. 1992 wurde sie zunächst als Sacharow-College eröffnet. 1994 erfolgte die Umbenennung in Internationales Institut für Strahlenökologie entsprechend dem hauptsächlichen Lehr- und Forschungsinhalt. 1999 erhielt die Universität ihren heutigen Namen. 2006/2007 waren etwa 1050 Studierende eingeschrieben.

Die Sacharow-Universität hat vier Fakultäten: Umweltbeobachtung, Umweltmedizin, Weiterbildung (Strahlenschutz, Energietechnik) und Vorbereitende Ausbildung.

In Deutschland bekannt wurde die Universität vor allem durch die Untersuchungen zum Leukämiecluster Elbmarsch.

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