Internationaler Tag des Ehrenamtes

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Der Internationale Tag des Ehrenamtes (en. International Volunteer Day for Economic and Social Development, IVD) ist ein jährlich am 5. Dezember abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. In Deutschland ersetzt er de facto den Tag des Ehrenamts, der früher am 2. Dezember begangen wurde. An diesem Tag wird auch der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an besonders engagierte Personen vergeben.

Staatliche Aufwertung in Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland hat der damalige Bundespräsident Christian Wulff im Jahr 2011 den Tag des Ehrenamtes bewusst zu einer öffentlichen Aufwertung aller ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Wohle der Gemeinschaft genutzt. Das Staatsoberhaupt zeichnete in seinem Amtssitz Schloss Bellevue in Berlin 28 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus. Damit wurden Frauen und Männer aus allen Bundesländern für ihr „außerordentliches bürgerschaftliches Engagement“ geehrt.[1]

Breites Spektrum der Verdienste[Bearbeiten]

Die Bundesländer wirkten bei den Vorschlägen für die Ordensverleihungen mit, um ein möglichst breites Spektrum der zu würdigenden Verdienste zu erreichen. Unter den Ausgezeichneten waren nach amtlichen Angaben auch drei Mitbürger, die sich ehrenamtlich gegen Rechtsextremismus und Rassismus und für die Vielfalt in der Gesellschaft einsetzen. Die ausgezeichneten Frauen und Männer engagieren sich beispielsweise in der Bildungs-, Jugend- und Seniorenarbeit, im sozialen, kirchlichen und kulturellen Bereich oder haben sich Verdienste beim Tier- oder Naturschutz erworben. Das Alter der Ausgezeichneten lag zwischen 30 und 80 Jahren.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rede Bundespräsident am 5. Dezember 2011

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]