Internationales Uhrenmuseum

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Haupteingang des Museums
Ausstellungsraum

Das Internationale Uhrenmuseum (französisch Musée international d'horlogerie, abgekürzt MIH) ist ein Museum in der schweizerischen Stadt La Chaux-de-Fonds. Der unterirdische Bau wurde zu Beginn der 1970er Jahre errichtet und ist von einem Park umgeben, in dem 1980 ein Carillon aufgestellt wurde. Das Uhrenmuseum befindet sich im Besitz der Stadt La Chaux-de-Fonds und ist als nationales Kulturgut aufgeführt.

Das Museum ist der Geschichte der Zeitmessgeräte gewidmet. Es enthält naturgemäss zahlreiche Ausstellungsstücke aus der Schweiz, wie beispielsweise eine Orgeluhr von Pierre Jaquet-Droz, einen der ersten Schiffschronometer von Ferdinand Berthoud, mehrere Werke von Abraham Louis Breguet und einen Überblick über die Geschichte der Neuenburger Pendule. Daneben sind aber auch Comtoise-Uhren und weitere Beispiele aus der Werkstatt französischer Meister wie Antide Janvier zu sehen. Von Giovanni Dondi ist eine Replik des Astrariums, einem der ersten Beispiele einer astronomischen Uhr ausgestellt.

Das Museum geriet im Juli 2007 für einige Tage in die Schlagzeilen, als bei einem Einbruch nahezu alle ausgestellten Uhren im Wert von mehreren Millionen Franken gestohlen wurden, zwei Tage später jedoch unter einer Eiche im nahegelegenen französischen Jura wieder aufgefunden wurden.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Uhrenmuseum-Raub

Weblinks[Bearbeiten]

47.10086.8301Koordinaten: 47° 6′ 3″ N, 6° 49′ 48″ O; CH1903: 553805 / 216824