Intersystem Crossing

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Intersystem Crossing (ISC, engl.) ist ein Begriff aus der Photochemie und der Spektroskopie. Er bezeichnet den Übergang eines Elektrons von einem elektronisch angeregten Energieniveau in ein schwingungsangeregtes, elektronisch angeregtes Energieniveau, der unter Spinumkehr verläuft. Der Übergang ist damit strahlungslos. Ein Beispiel hierfür ist der Übergang vom Singulett- in den Triplett-Zustand (S↔T).

Der dominierende Mechanismus für das ISC bei organischen Molekülen ist die Wechselwirkung zwischen dem magnetischen Moment des Spins und dem des Atomorbitals ('Spin-Bahn-Kopplung). Bei Diradikalen ist außerdem die direkte Wechselwirkung zwischen zwei Spins möglich (Spin-Spin-Kopplung).

Ein Intersystem Crossing findet vor einer Phosphoreszenz statt.

Siehe auch[Bearbeiten]