Interview mit einem Vampir

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Filmdaten
Deutscher Titel Interview mit einem Vampir
Originaltitel Interview with the Vampire: The Vampire Chronicles
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1994
Länge 123 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Neil Jordan
Drehbuch Anne Rice
Neil Jordan
Produktion Stephen Woolley
David Geffen
Musik Elliot Goldenthal
Kamera Philippe Rousselot
Schnitt Mick Audsley
Besetzung

Interview mit einem Vampir ist ein 1994 erschienener Fantasyfilm über den Untoten Louis, der sich sein Gewissen über den Tod hinaus bewahrt hat. Er beruht auf dem Roman Interview with the Vampire (dt. Originaltitel Gespräch mit einem Vampir) von Anne Rice aus dem Jahr 1976. Anne Rice verfasste auch die erste Drehbuchversion, die danach von Neil Jordan überarbeitet wurde.

Der Film wurde mit einem Budget von 50 Millionen Dollar produziert und spielte insgesamt 223 Millionen Dollar ein.[1] In Deutschland hat der Film 1,61 Mio Besucher in die Kinos gelockt.[2]

Handlung[Bearbeiten]

Die Rahmenhandlung findet in einem Hotelzimmer im San Francisco der Gegenwart statt. Der Vampir Louis de Pointe du Lac berichtet dort dem Reporter Daniel Malloy von seinem Leben in den verschiedenen Jahrhunderten und dieser nimmt die Erzählung auf Kassetten auf. Diese Erzählung bildet den eigentlichen Inhalt des Filmes.

Der Vampir Louis de Pointe du Lac beginnt seine Erzählung im Jahr 1791, wo er als 24-jähriger in New Orleans als Plantagenbesitzer lebt. Der Vampir erzählt dem Reporter, dass er nach dem Tod seiner Frau und seines Kindes lange Zeit lebensmüde gewesen sei. Nach einem ausschweifenden Leben wird schließlich der Vampir Lestat de Lioncourt auf ihn aufmerksam. Dieser fällt Louis im Hafen an und bringt ihn an den Rand zwischen Leben und Tod. In seinem Haus unterbreitet der Vampir nun Louis das Angebot, ihn ebenfalls zum Vampir und dadurch unsterblich zu machen. Da Louis inzwischen Angst vor dem Sterben hat, geht er darauf ein.

Beide Vampire wohnen nun auf Louis' Anwesen. Louis versucht allen vorzuspielen, dass er und sein neuer Begleiter Menschen seien. Es kommt zu einem Aufstand der Sklaven, als Louis eine Angestellte tötet. Diese hatte die Vermutung geäußert, dass Louis und der unheimliche Begleiter vom Teufel besessen seien und dass die Sklaven Angst vor beiden hätten. So zog beispielsweise Lestat Abend für Abend durch die Siedlung der Sklaven. Dort tötete er wahllos einen nach dem anderen. Um seinen Seelenfrieden wieder zu finden, zündet Louis nun sein Haus an, um darin zu verbrennen, doch wird er von Lestat aus den Flammen gerettet. In New Orleans beziehen beide ein Apartment. Während Lestat sein Leben als Vampir in vollen Zügen genießt, wird Louis immer unglücklicher. Dadurch entstehen Differenzen zwischen beiden, da Louis im Gegensatz zum sadistisch geprägten Lestat Mitleid mit seinen Opfern empfindet. So weigert er sich schließlich, Menschen ihres Blutes wegen zu töten und ernährt sich nun ausschließlich von Ratten und anderen Tieren.

Seine Einstellung ändert sich erst, als er durch Zufall der Waise Claudia begegnet. In Louisiana geht die Pest um, und im Hafenviertel findet Louis ein ca. zehnjähriges Mädchen. Claudia sitzt seit Tagen bei der Leiche ihrer Mutter, die an der Pest verstorben ist. Froh, endlich einen Menschen vor sich zu haben, fällt das Mädchen dem Vampir um den Hals. Louis hört und fühlt ihren Herzschlag, als sei es sein eigener. Er kann dem Verlangen, das Blut des Kindes zu trinken, nicht mehr widerstehen. Dabei wird Louis von Lestat überrascht, der ihm in das Viertel gefolgt ist.

Im inneren Konflikt mit sich selbst und fest im Glauben, das Mädchen getötet zu haben, flüchtet Louis. Doch ist es Lestat, der Claudia zum Vampir macht. Er weiß um die Beziehung Louis' zu dem Kind und hat dadurch die Gelegenheit, Louis an sich zu binden.

Da vor allem Lestat das Mädchen in die Welt der Vampire einführt, haben sie anfangs ein inniges Verhältnis. Claudia ist eine gelehrige Schülerin und genießt es einige Zeit, die Macht über Leben und Tod zu haben. Es vergehen 30 Jahre, und das Mädchen reift innerlich. Jedoch ist Claudia weiterhin im Körper einer Zehnjährigen gefangen. Das Mädchen erkennt, dass es niemals erwachsen sein wird. Nun hasst Claudia Lestat für das, was er ihr angetan hat, und sinnt auf Rache. Nach einer größeren Auseinandersetzung überredet sie Louis, Lestat mit ihr zu verlassen. Da er beide jedoch überall aufspüren könnte, beschließt Claudia, Lestat zu töten. Claudia lockt zwei Kinder in ihre Wohnung. Dort gibt sie ihnen Laudanum zu trinken. Die Kinder sterben, aber ihr Blut ist warm wie das der Lebenden. So bietet Claudia die Kinder Lestat als Versöhnungsgeschenk an. Das mit Laudanum versetzte „tote“ Blut lähmt Lestat. Er ruft Louis um Hilfe, doch Claudia schneidet ihm die Kehle durch.

Louis versenkt Lestats Körper im Sumpf, im Glauben, dieser sei tot. Beide Vampire beginnen, ein unauffälliges Leben zu führen, doch nach einiger Zeit taucht Lestat im Haus der beiden auf. Dieser hat wider Erwarten den Mordanschlag überlebt und sich im Sumpf eine Zeit lang vom Blut von Alligatoren, Schlangen und anderer Tiere ernährt. Lestat greift die beiden Verräter an, um sie zu töten. In seiner Verzweiflung wirft Louis eine Petroleum-Lampe nach Lestat, der nun in Flammen aufgeht. Das Feuer greift auf das Haus über und schließlich brennt das ganze Stadtviertel.

Louis und Claudia beschließen, Amerika zu verlassen. Sie wollen sich auf die Suche nach anderen Vampiren machen. So setzen sie mit einem Schiff nach Europa über. Doch ihre Suche ist erst einmal erfolglos. In Paris begegnet Louis 1870 durch einen Zufall dem Vampir Santiago - dieser gehört zum „Theater der Vampire“ . Santiago provoziert Louis, doch bevor es zur Auseinandersetzung kommt, tritt der charismatische Vampir Armand in Louis' Leben. Armand lädt Louis und Claudia ein, sich eine Vorstellung des Theaters anzusehen. Claudia bemerkt sofort, dass die vampirischen Schauspieler allesamt der Dekadenz verfallen sind und dass allein Armand anders ist. Sie sieht in diesem Vampir einen Konkurrenten, der ihre Beziehung zu Louis gefährden kann. Nach der Vorstellung werden beide durch Armand in das Kellergeschoss geführt, und Claudia und Louis schlägt vonseiten der anderen Vampire blanker Hass entgegen. Louis bemerkt, dass Santiago der Auslöser dieser offenen Feindschaft ist.

Claudia durchstreift jede Nacht Paris, und so hat Louis die Gelegenheit, mit Armand zahlreiche Gespräche zu führen. Er sieht in diesem den Anführer der Pariser Vampire. Dieser widerspricht ihm nicht. Armand erzählt Louis mit Stolz, dass er mit über 400 Jahren der älteste noch lebende Vampir sei. Nun will Louis alles über die Geschichte der Vampire wissen. Doch Armand weicht direkten Antworten aus und weist sein Gegenüber darauf hin, dass dieser die verkehrten Fragen stelle. Beiläufig erwähnt Armand, dass es unter Vampiren nur ein Verbrechen gäbe, auf das die Todesstrafe stünde: Die Ermordung eines Vampirs durch einen Vampir. In diesem Augenblick schießt Louis der ermordete Lestat durch den Kopf. Doch Armand hat die Gabe, Gedanken lesen zu können. Er warnt Louis, die anderen Vampire würden in ihnen Vampirmörder sehen. Er selbst kenne zwar Lestat und bedauere persönlich dessen Tod nicht. Aber wenn Louis das Mädchen retten wolle, so müssten beide Paris sofort verlassen.

Das Vampirkind Claudia ist auf der Suche nach einer neuen Gefährtin. Sie vermutet, dass sich Louis von ihr abwenden und sich Armand anschließen könne. So lernt sie eines Abends Madeleine kennen. Deren Tochter war kurz zuvor verstorben und die Frau bot sich freiwillig an, Claudia in die Welt der Untoten zu folgen. Als Louis von einem Gespräch mit Armand ins Hotel zurückkehrt, erwarten ihn die beiden. Claudia bittet den Vampir, Madeleine ebenfalls zu einem Vampir zu machen. Auch Madeleine stimmt diesem ausdrücklich zu. So willigt Louis widerwillig ein, da er immer noch eine gewisse Achtung vor dem menschlichen Leben hat. Doch die Vampire um Santiago überraschen die Drei und verschleppen diese in den Keller des Theaters. Louis bemerkt, dass Armand nicht anwesend ist und ruft laut nach seinem Freund. Santiago sperrt Louis in einen Sarg und dessen Freunde mauern ihn im Keller ein. Madeleine und Claudia werden in einem Schacht eingesperrt. Am frühen Morgen verbrennt sie das Sonnenlicht, da der Schacht nach oben hin offen ist. Louis hört in seinem Sarg ihre Todesschreie.

Am Abend kehrt Armand ins Theater zurück und befreit Louis. Als dieser die verkohlten Leichen der beiden anderen Vampire sieht, beschließt er Rache zu nehmen. Ein paar Tage später zündet Louis das Theater in der Morgendämmerung an, sodass die Vampire verbrennen. Allein Santiago kann den Flammen entkommen und wird von Louis mit einer Sense getötet. Armand hat Louis' Rache vorhergesehen und ist dem Theater ferngeblieben. Mit einer Kutsche holt er den Vampir vor dem brennenden Theater ab und verbringt diesen an einen sicheren Ort. Im Museum bittet Armand Louis, er solle sein neuer Gefährte werden. Dieser sei ein moderner Vampir, der das Alte mit dem Neuen verbinde. Louis lehnt ab und unterstellt Armand, dieser sei genauso dekadent wie die verbrannten Vampire. So kehrt Louis Europa den Rücken und nach Amerika zurück.

In den vergangenen zweihundert Jahren wünscht sich Louis, einmal wieder einen Sonnenaufgang erleben zu dürfen. Er hält sich von anderen Vampiren fern. Die einzige Person, die er vermisst, ist das Vampirmädchen Claudia. Als der Kinofilm erfunden wird, erlebt der Vampir seinen ersten Sonnenaufgang nach Jahrhunderten. Louis integriert sich immer mehr in die Moderne und erfreut sich an deren Errungenschaften.

Louis kehrt schließlich 1988 nach New Orleans zurück, dem Ort, wo er als Mensch gelebt und an dem er zum Vampir geworden ist. In einer baufälligen Ruine des alten Hafenviertels bemerkt er einen leichten Leichengeruch. Der Vampir betritt das Haus und trifft im Obergeschoss auf den tot geglaubten Lestat de Lioncourt. Der einstmals stolze und charismatische Vampir Lestat ist mit dem 20. Jahrhundert völlig überfordert und hält sich deswegen in der Ruine versteckt. Lestat bittet Louis, ihm dabei zu helfen, um wieder der „alte“ Lestat zu werden. Doch dieser lehnt ab und überlässt seinen alten Lehrmeister seinem Schicksal.

Louis beendet seine Lebensgeschichte mit den Worten, er fühle sich leer und ausgebrannt. Für den Reporter Daniel Malloy ein völlig falsches Ende. Er fordert den Vampir auf, ihn ebenfalls zu einem zu machen. Nur so könne er, Malloy, verstehen, was Louis meine. Rasend vor Wut greift sich Louis den Reporter, würgt diesen fast bis in die Bewusstlosigkeit und verschwindet aus dem Zimmer. Voller Angst bricht auch Daniel Malloy auf und fährt mit seinem roten CabrioFord Mustang“ aus der Siedlung. Während der Autofahrt hört sich der Reporter die Kassetten an, auf denen er das Interview aufgenommen hat. Da taucht plötzlich von hinten der Vampir Lestat auf. Dieser hat sich auf der Rückbank versteckt, beißt den Reporter in den Hals und trinkt dessen Blut. „Ich werde dich vor eine Wahl stellen, die ich nie hatte“ sind die letzten Worte, die der Reporter hört, bevor ihn in eine Art Ohnmacht umhüllt. Damit tritt der alte selbstbewusste Lestat wieder in Erscheinung. Dieser hat nun in der Person des Reporters einen Gefährten gefunden, den er erneut nach seinen Vorstellungen formen kann. Damit hat Lestats untotes Leben in dessen Augen wieder einen Sinn bekommen; lachend übernimmt Lestat das Steuer des Wagens, und beide fahren über die Autobahn aus der Stadt hinaus.

Symbolik[Bearbeiten]

Blut hat laut Anne Rice mehrere symbolische Bedeutungen: Es steht für den Prozess der Regeneration (Vampire brauchen Blut, um sich zu erhalten), aber auch für ein Opfer und den Tod (das Opfer stirbt, um die Vampire weiterexistieren zu lassen). Zudem gleicht der Rausch, den ein Vampir beim Trinken empfindet, einem sexuellen Orgasmus.

Das Feuer steht ebenso für Zerstörung wie für Übergang und Veränderung. Im Film brennt Louis drei Gebäude nieder, die wiederum symbolisch für das „Alte“ und nicht mehr Tragbare stehen: für seine Scheinexistenz als Mensch auf seiner Plantage, für die konfliktreiche Zeit mit Lestat und für das dekadente Theater der Vampire.

Wissenswertes[Bearbeiten]

  • Der Film spielt stellenweise in Paris im September des Jahres 1870; dabei wurde nicht beachtet, dass die Stadt seit dem 19. Sept. 1870 von deutschen Truppen belagert wurde.
  • Die Rolle des Daniel Malloy war ursprünglich für den aufstrebenden Jungschauspieler River Phoenix vorgesehen. Als dieser am 31. Oktober 1993 überraschenderweise starb, übernahm Christian Slater die Rolle des Reporters und spendete seine Gage an Organisationen, denen Rivers Interesse gegolten hätte. Der Abspann des Films widmet ihn „In Memory of River Phoenix“.
  • Der Name des Reporters wird im Film und der Romanvorlage nicht erwähnt. Erst im dritten Band der Vampir-Chronik Queen of the Damned, dt.: „Königin der Verdammten“ gibt ihm Rice den Namen Daniel Malloy, im Film-Abspann wird dieser Name angegeben.
  • Da die Rolle der im Buch erst 5-jährigen Claudia für ein Kind sehr anspruchsvoll ist, entschied Geffen in Absprache mit Anne Rice, Claudia älter zu machen (ca. 10 Jahre) und die Rolle mit einer erfahrenen Kinderdarstellerin zu besetzen: Die für diese Rolle ausgesuchte Kirsten Dunst war bei den Dreharbeiten 11 Jahre alt.
  • Die Vampire werden im Film anders dargestellt, als in vielen älteren und neuen Filmen: So ist im Film mehrmals klar ersichtlich, dass die gezeigten Vampire ein Spiegelbild besitzen, während in anderen Produktionen, etwa Roman Polańskis Klassiker Tanz der Vampire oder in Van Helsing von Stephen Sommers, das fehlende Spiegelbild entscheidend zum Verlauf des Films beiträgt. Zudem behauptet Louis, Kruzifixe und Holzpflöcke würden für Vampire keine Gefahr darstellen, er würde sie sogar mögen.
  • Als Anne Rice von der Besetzung erfuhr, äußerte sie sich sehr ablehnend über Tom Cruise in der Rolle des Lestat und verlangte vergeblich eine Umbesetzung. Dies führte zu einem Konflikt zwischen Rice und dem Produzenten Geffen, da Rices öffentliche Kritik an Cruise die Fans der Vampir-Bücher gegen die Verfilmung mobilisierte. Als der Film jedoch in die Kinos kam, änderte Rice ihre Meinung und veröffentlichte auf eigene Kosten eine ganzseitige persönliche Filmwerbung in der Variety, worin sie Tom Cruises Darstellung lobte und ihre Fans aufforderte, sich den Film anzusehen.
  • Aufgrund der Homophobie im Hollywood der 1990er-Jahre, wurde die Figur Louis ursprünglich für die Verfilmung zu einem weiblichen Charakter umgeschrieben, um eine heterosexuelle Beziehung zu Lestat darstellen zu können. Rice vermutete, dies sei die einzige Möglichkeit, den Film zu produzieren, und Sängerin Cher wurde für die Rolle in Betracht gezogen.[3]
  • Ein Lied mit dem Titel Lovers Forever, das Cher für den Soundtrack des Films schrieb, wurde von den Produzenten verworfen. In einer modernen Version erschien es schließlich erst 2013 auf ihrem Studioalbum Closer to the Truth.[4]
  • Nach den Dreharbeiten kam es zu einem Konflikt zwischen Anne Rice und Neil Jordan, da Anne Rice allein als Drehbuchautorin im Abspann genannt werden wollte, obwohl Jordan die letzte, für den Film verwendete Scriptversion erstellt hatte.
  • Bei der im Abspann laufenden Version des Rolling-Stones-Liedes Sympathy for the Devil handelt es sich um ein Cover der US-amerikanischen Hard-Rock-Band Guns N’ Roses.

Kritiken[Bearbeiten]

Die Verfilmung eines Kultromans geht von vornherein auf Distanz zum ‚Horrorfilm‘, um stattdessen auf pompöse Zeit- und Figuren-Entwürfe zu spekulieren. Die Darsteller werden dem Konzept nicht gerecht, und die Spannung erstickt in papierenen Endlosdialogen.

Lexikon des Internationalen Films (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997

Da die Geschichte zu sehr auf die Gefühlswelt (zwischen Verlangen, Liebe, Zweifel, Trauer, Terror, Ekstase und Sehnsucht) eines Vampirs setzt, ist die filmische Umsetzung genauso langweilig wie die literarische Vorlage von Anne Rice. Insofern gelang Neil Jordan eine adäquate Verfilmung mit viel Gesauge, aber leider keinerlei Spannung, vom Grusel ganz zu schweigen.

prisma-online

Fulminante Wiederbelebung des Vampirfilms.

Cinema

Ein fulminantes Epos über die Sinnlosigkeit eines ewigen Lebens voll unerfüllbarer Sehnsucht, Leid und Überdruss, Trauer und Einsamkeit..[5]

Musthave-Filme

Neil Jordans prachtvoll-düstere, morbid-poetische Adaption des Anne-Rice-Bestsellers zeichnet Vampire als einsam verlorene Opfer ihres Andersseins. Ein grandioser, tragischer Tanz der Vampire.

TV Spielfilm

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Der Film wurde 1995 in den Kategorien Best Art Direction-Set Decoration und Best Music, Original Score für jeweils einen Oscar nominiert.
  • 1995 gewann der Film vier Saturn Awards in folgenden Kategorien: Best Costumes, Best Horror Film, Best Make-Up und Best Performance by a Younger Actor. Für fünf weitere Kategorien wurde er nominiert.
  • Insgesamt konnte der Film 18 Preise gewinnen bei insgesamt 34 Nominierungen, darunter auch einige MTV Movie Awards.[6]

Fortsetzung[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=interviewwiththevampire.htm
  2. http://www.filmstarts.de/kritiken/40993-Interview-mit-einem-Vampir.html
  3. Harry M. Benshoff: Monsters in the closet: homosexuality and the horror film, Manchester University Press. 
  4. Cher On 'Closer to the Truth': 'I Took Some Chances on This Album'. Billboard.com, June 19, 2013. By Phil Gallo.
  5. http://www.musthave-filme.de/horror/interview-mit-einem-vampir/
  6. http://www.imdb.com/title/tt0110148/awards