Intrusion (Psychologie)

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Als Intrusion wird das Wiedererinnern und Wiedererleben von psychotraumatischen Ereignissen in der Psychotraumatologie verstanden. Intrusionen umfassen Bilder, Flashbacks und Albträume.

Intrusionen gelten als Symptom der Posttraumatischen Belastungsstörung. Intrusionen werden zumeist durch einen Schlüsselreiz ausgelöst („Trigger“). Die betroffene Person kann das traumatische Ereignis so in vielen Einzelheiten wiedererleben. Das Wiedererleben kann Gedanken, Bilder und Wahrnehmungen umfassen. Kinder können das traumatische Geschehen dabei im Spiel reinszenieren. Dabei ist der Einfluss auf die Erinnerung nur sehr beschränkt. Die Intrusionen können eine Person dabei überwältigen, und ein Ausblenden der Erinnerung ist häufig nicht ohne weiteres möglich. Häufig wechseln sich Intrusion und emotionale Dumpfheit ab.[1]

Häufig meiden Personen, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden, auslösende Situationen. [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Skript der Universität Köln (PDF; 413 kB)
  2. Hautzinger (Hrsg.): Davison und Neale (2002): Klinische Psychologie. Weinheim: Belz PVU