Inwa

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur Stadt in Myanmar Inwa (Myanmar).
Inwa
Иньва
Lage der Inwa (Иньва) im Einzugsgebiet der Kama

Lage der Inwa (Иньва) im Einzugsgebiet der Kama

Daten
Gewässerkennzahl RU10010100912111100007826
Lage Region Perm (Russland)
Flusssystem Wolga
Abfluss über Kama → Wolga → Kaspisches Meer
Quelle rund 50 km westlich von Kudymkar
58° 57′ 42″ N, 53° 46′ 44″ O58.96166666666753.778888888889
Mündung rund 60 km östlich von Kudymkar in den Kamastausee58.99833333333355.870277777778Koordinaten: 58° 59′ 54″ N, 55° 52′ 13″ O
58° 59′ 54″ N, 55° 52′ 13″ O58.99833333333355.870277777778
Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge 257 km[1][2]
Einzugsgebiet 5920 km²[1][2]
Abfluss am Pegel Agischewa[1]
Lage: 30 km oberhalb der Mündung
MQ
29 m³/s
Linke Nebenflüsse Weschaika, Kuwa, Welwa, Dojeg, Poi, Isyl, On
Rechte Nebenflüsse Juswa
Durchflossene Stauseen Kamastausee
Mittelstädte Kudymkar
Schiffbar auf dem UnterlaufVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Inwa (russisch Иньва) ist ein 257 km langer rechter Nebenfluss der Kama im europäischen Teil Russlands.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Inwa entspringt in den nordöstlichen Kamahöhen im Westen der Region Perm, nur rund einen Kilometer von der Grenze zur Oblast Kirow entfernt. Von dort fließt sie in vorwiegend östlicher Richtung. Bei Kudymkar münden die Kuwa und kurz darauf die Welwa ein, ihre größten Nebenflüsse.

Der Fluss fließt weiter Richtung Osten durch die hügelige, waldreiche westliche Region Perm. Schließlich erreicht er das Westufer des Kamastausees und mündet beim Dorf Maikor in diesen ein.

Hydrologie[Bearbeiten]

Die Inwa mäandriert auf ihrem gesamten Lauf sehr stark und bildet zahlreiche Altarme aus. Der Fluss wurde früher für die Flößerei genutzt und ist auf dem Unterlauf schiffbar[1][3]. Die Inwa wird gemischt aus Schneeschmelz- und Grundwasser gespeist und ist durchschnittlich von Anfang November bis Ende April gefroren[1].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Artikel Inwa in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)
  2. a b Inwa im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)
  3. Inwa im Kleinen Enzyklopädischen Wörterbuch Brockhaus-Efron, zit. auf Yandex (russ.)