Io (Mythologie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel zur griechischen Mythologie fehlen folgende wichtige Informationen:
  • Belegstellen für Quelle(n) des Mythos

Lösche den betreffenden Listenpunkt, wenn er erledigt ist. Erläuterungen zu den einzelnen Punkten siehe hier.
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber bitte kopiere keine fremden Texte in diesen Artikel. Weitere Informationen im WikiProjekt. Die Hauptautoren wurden noch nicht informiert. Bitte benachrichtige sie!

Hermes, Io (als Kuh) und Argos, schwarzfigurige Amphora der Northampton-Gruppe, 540-530 v. Chr., Staatliche Antikensammlungen (Inv. 585)
Lage des Ionisches Meeres

Io (griech: Ἰώ ) ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Flussgottes Inachos. Sie war eine Geliebte des Zeus und gebar ihm den Epaphos.

Zeus verliebte sich einst in Io und wollte sie entführen. Dies bemerkte jedoch seine eifersüchtige Gattin Hera. Um die Entführung zu vertuschen, verwandelte Zeus Io in eine silberglänzende Kuh. Hera entdeckte dies jedoch und forderte die Kuh als Geschenk, was Zeus ihr nicht abzuschlagen vermochte. Hera beauftragte sodann den hundertäugigen Riesen Argos, Io zu bewachen.

Zeus entsandte nun den Himmelsboten Hermes zu Argos. Dieser schläferte ihn mit seinem Flötenspiel ein, so dass Io - immer noch in Tiergestalt - zu entfliehen vermochte. Diese List bemerkte Hera alsbald und sandte eine Rinderdassel, die Io unablässig verfolgte. (Das tiefe Surren dieser für Rinder lebensgefährlichen Bremse vermag ganze Kuhherden in die Flucht zu treiben.)

Auf der Flucht überquerte Io das Meer, das später nach ihr benannt wurde (Ionisches Meer) und überschritt die Furt, die ihren Namen Io verdankt (Bosporus = griech. für Kuh- oder Ochsenfurt), von Europa nach Asien.

Schließlich kam sie in Ägypten an. Dort flehte Io die Götter an, sie zu erlösen. Hera willigte auf inständiges Bitten des Zeus ein und gab ihr ihre menschliche Gestalt zurück, worauf sie dort als Göttin unter dem Namen Hathor verehrt wurde.

[Bearbeiten] Io nach Herodot

Nach Herodots Historien war Io die Tochter des Königs von Argos. Die Phönizier kamen, so Herodot, nach Argos um ihre Waren zu verkaufen. Als die Königstochter Io zu den Ständen kam, raubten die Phönizier sie, woraufhin die Griechen die Tochter des Königs von Tyros raubten, die Europa hieß. So seien, so berichtet Herodot, die Frauenraube entstanden, wie auch der Raub der Helena (Ilias) und der Medea (Argonautensage). Allerdings berichtet auch Herodot, dass die Phönizier behaupten, dass sie schwanger vom Kapitän des Schiffs gewesen sei, weswegen sie, aus Furcht vor dem Zorn ihrer Eltern, mit den Phöniziern mitgegangen sei.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen