Ipsheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Ipsheim
Ipsheim
Deutschlandkarte, Position des Marktes Ipsheim hervorgehoben
49.52694444444410.480277777778304Koordinaten: 49° 32′ N, 10° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Höhe: 304 m ü. NHN
Fläche: 42,27 km²
Einwohner: 2110 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91472
Vorwahl: 09846
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 135
Marktgliederung: 11 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 2
91472 Ipsheim
Webpräsenz: www.ipsheim.de
Bürgermeister: Frank Müller (ohne Wahlvorschlag)
Lage des Marktes Ipsheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Ipsheim ist ein Markt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten]

Kirche St. Kilian im Ortsteil Oberndorf

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ipsheim liegt im Oberen Aischtal, das zum Rangau gehört. Die Landschaft wird dominiert von der Burg Hoheneck, die über dem Ort liegt. Der Markt befindet sich in den Naturparks Frankenhöhe und Steigerwald. In Ipsheim herrscht der Ansbacher Dialekt als Variante des Fränkischen vor.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind, von Norden beginnend im Uhrzeigersinn Neustadt an der Aisch, Dietersheim, Markt Erlbach, Bad Windsheim und Sugenheim.

Geologie[Bearbeiten]

Ipsheim befindet sich auf oberen Schichten des Mittleren Keupers, der hier hauptsächlich aus Gips besteht, zum größten Teil auf der Acrodus-Bank. Hier fanden sich Fossilien von Dinosauriern, Haien (Palachutas unguetissimus) aus dem Trias und winzigen Schnecken (Promathildia Theodori), die zum ersten Mal vom Ipsheimer Hans Thürach untersucht wurden.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ipsheim besteht aus insgesamt elf Ortsteilen[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Eichelberg und Oberndorf eingegliedert.[3] Mailheim kam am 1. Januar 1978 hinzu. Kaubenheim folgte am 1. Mai 1978.[4]

Politik[Bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten]

Der Marktgemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern.

(Stand: Kommunalwahl im März 2008)

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Geviert von Silber und Rot; in 1 und 4: ein schräges grünes Weinblatt, in 2 und 3: zehn eins zu zwei zu drei zu vier gestellte silberne Ziegelsteine.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

  • Musikverein Ipsheim
  • Gesangverein Ipsheim
  • Neuer Chor Ipsheim
  • Posaunenchor Ipsheim

Bauwerke[Bearbeiten]

Weinberg bei Ipsheim mit Burg Hoheneck
  • Friedhofskapelle Zum Heiligen Kreuz in Ipsheim aus dem Jahr 1614
  • Burg Hoheneck. Sie beherbergt seit 1984 die Jugendbildungsstätte des Kreisjugendrings Nürnberg-Stadt.
  • Die Kirche St. Johannis in Ipsheim ist nach Johannes dem Täufer benannt. Sie wurde 1273 errichtet, 1293 wurde der erste Pfarrer urkundlich erwähnt.
  • Wachhäuschen, erbaut 1788 als Amtsknecht und Nachtwächterhaus
  • Wallhäuschen, erbaut 1723
  • Weinbergskapelle, erbaut und gestiftet 2010 vom Ehepaar Walter und Elfi Beck

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Weinfest des Weinbauvereins Ipsheim immer am zweiten Wochenende im September
  • Wein-Wander-Tag immer am ersten Sonntag im September
  • Kirchweih im Mai
  • Weinberglauf veranstaltet vom TSV Ipsheim
  • Gartenfest des Musikvereins Ipsheim, im Ipsheimer Rathausgarten
  • Narrensitzung des TSV Ipsheim immer am Freitag des Faschingswochenendes

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Ipsheim hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Neustadt (Aisch)–Steinach bei Rothenburg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christoph Rückert: Ipsheim. Die Chronik eines fränkischen Dorfes. Ipsheim 1989.
  • 700 Jahre Mkt. Ipsheim 1278 – 1978. Druckerei Meyer, Scheinfeld 1978 (enthält teilweise falsche oder sehr ungenaue Informationen).
  • Heinrich Schmidt (Hg.): Heimatbuch Markt Ipsheim. Chronik der Marktgemeinde Ipsheim oder Vergangenheit und Gegenwart der Marktgemeinde Ipsheim. Ipsheim 1973.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120410/174143&attr=OBJ&val=1461
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 582 und 583.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ipsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien