Iraklis Thessaloniki

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Iraklis Saloniki
Iraklis Thessaloniki Logo.svg
Vereinsdaten
Gegründet: 1908
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Anschrift: Iraklis FC
P.O. 22475
GR-55102 Thessaloniki
Website: Fußball: http://www.iraklis-fc.gr
Basketball: http://www.iraklisbc.gr
Volleyball: http://www.iraklisvolley.gr

Iraklis Saloniki (griechisch Ηρακλής, zu deutsch Herakles) ist ein griechischer Sportverein, der unter anderem aus einer Basketball-, Fußball- sowie einer Volleyballabteilung besteht. Der 1908 gegründete Verein ist einer der geschichtsträchtigsten Griechenlands und gehört neben Aris und PAOK zu den drei großen Vereinen der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki.

Geschichte[Bearbeiten]

Iraklis ist aus dem 1899 gegründeten Musikverein Omilos Filomouson hervorgegangen. Im Jahre 1903 beschlossen die Mitglieder, ihre Aktivitäten auf den Sportbereich auszubauen. Zunächst kamen die Sportarten Schwimmen und Radfahren hinzu, ab 1905 dann auch Fußball. Das erste offizielle Spiel wurde am 23. April des gleichen Jahres ausgetragen. 1906 nahm der Verein am Demonstrationsturnier im Rahmen der Olympischen Zwischenspiele in Athen teil. Auch da kein eigener Torerfolg gelang, blieb nur der 4. und letzte Platz im Endklassement. Das offizielle Gründungsjahr von Iraklis Thessaloniki ist 1908, als die Fusion mit dem Verein Olympia Thessaloniki stattfand. Der erste Präsident des Vereins war der Arzt Dr. A. Maltos.

Basketball[Bearbeiten]

Die Basketballabteilung von Iraklis wurde 1928 gegründet und sicherte sich gleich im ersten Jahr ihres Bestehens die erste ausgetragene griechische Meisterschaft, bevor sieben Jahre später der zweite Titel folgte.

Seitdem war der Verein bis auf zwei Jahre eine feste Größe der höchsten griechischen Spielklasse. Dabei nahm Iraklis zwar immer eine starke Position ein - aus dem Schatten seiner beiden Stadtrivalen und der Athener Mannschaften konnte man jedoch bis heute nicht treten.

Zu den bedeutendsten Spielern, die das Trikot von Iraklis trugen, gehören die drei Europameister von 2005 Nikolaos Chatzivrettas, Dimitrios Diamantidis und Lazaros Papadopoulos sowie Eleutherios Kakiousis, Roy Tarpley, Christos Tsekos, Sofoklis Schortsanitis und Jurij Zdovc.

Die Saison 2005/2006 stellt einen Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte dar. Nach großem Aderlass schaffte es die neu zusammengestellte Mannschaft nicht, die Klasse zu halten und stieg somit in die A2-Liga ab.

Titel[Bearbeiten]

Fußball[Bearbeiten]

Vereinslogo

Den bisher größten Erfolg feierte Iraklis 1976 mit dem Gewinn des griechischen Pokals. Seine Heimspiele trägt der Verein im Kaftanzoglio-Stadion aus, dessen Fassungsvermögen bei 28 000 Plätzen liegt und das auch Austragungsort einiger Spiele während der Olympischen Spiele 2004 war. Am Ende der Saison 2010/11 wurde Iraklis die Lizenz entzogen. Obwohl die Mannschaft die Spielzeit im gesicherten Mittelfeld beendet hatte, musste sie in die Football League absteigen.

Titel/Statistik[Bearbeiten]

Volleyball[Bearbeiten]

Iraklis Thessaloniki VC
Vereinsdaten
Gründung 1908
Adresse Agiou Dimitriou Str., 159 B
GR - 54636 THESSALONIKI
Präsident Dimitris Strivas
Homepage http://www.iraklisvolley.gr/
Volleyball-Abteilung
Liga Liga A1
Spielstätte Municipal Sports Center Evosmos Thessaloniki
Trainer Anders Kristiansson
Co-Trainer Nick Kalmazidis
Erfolge 4x Griechischer Meister
2002, 2005, 2007, 2008
5x Griechischer Pokalsieger
2000, 2002, 2004, 2005, 2008
4x Griechischer Supercup-Sieger
2004, 2005, 2007, 2008
letzte Saison Griechischer Meister
(Stand: 24. Februar 2009)

Die Volleyballer von Iraklis Thessaloniki spielen in der ersten griechischen Liga und in der Champions League.

Nationale Liga und Pokal[Bearbeiten]

Iraklis gewann im Jahr 2000 mit dem Erfolg im Pokalwettbewerb seinen ersten Titel. Zwei Jahre später feierte man das Double, das man in der Saison 2004/05 wiederholen konnte. 2008 schaffte Thessaloniki den fünften Pokalsieg.

Europapokal[Bearbeiten]

Iraklis, das bei den beiden vorherigen Spielzeiten jeweils den zweiten Platz belegte, spielte auch in der Saison 2006/07 in der Champions League. Die Griechen trafen in Gruppe B auf ihren letztjährigen Endspiel-Gegner Sisley Treviso (Italien) und den Drittplatzierten VK Dynamo Moskau (Russland) sowie Noliko Maaseik (Belgien), Paris Volley (Frankreich) und Ortec Rotterdam (Niederlande). Als Viertplatzierter schied man nach der Vorrunde aus.

Siehe auch[Bearbeiten]