Iron Curtain Trail (EV13)

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Karte der EuroVelo 13, der Iron Curtain Trail.
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Carelo am Schwarzen Meer

Der Iron Curtain Trail (ICT), auch Eiserner-Vorhang-Route, ist die EuroVelo-Route EV13. Sie soll als Radfernweg über ca. 7.650 Kilometer von der Barentssee bis an das Schwarze Meer führen.

Während des Kalten Kriegs verlief entlang der Strecke des heutigen Radweges der „Eiserne Vorhang“ (engl. Iron Curtain), die Grenze zwischen Ost und West bzw. den Warschauer-Pakt-Staaten und der NATO (sowie den neutralen und Blockfreien Staaten).

Realisierungsprojekte[Bearbeiten]

Der Iron Curtail Trail, der in engem Zusammenhang mit dem Grünen Band steht, wird in drei Realisierungsprojekten[1] umgesetzt:

  • Der nördliche Teil führt über 4127 Kilometer von der Barentssee zur deutsch-polnischen Grenze.
  • Der zentrale Abschnitt führt in Deutschland, Tschechien, Österreich, der Slowakei, Ungarn und Slowenien über 2179 Kilometer.
  • Der südliche Teil führt über 1335 Kilometer durch Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Griechenland und die Türkei bis zum Schwarzen Meer.

Bezogen auf die Befahrbarkeit, im Sinne der Oberflächenqualität und des Verkehrsaufkommens, sind von den 7642 Gesamt-Kilometern des Weges nach aktuellen Studien (Dez. 2012) 761 km in einer unzureichenden Verfassung (242 km im nördlichen, 180 km im zentralen und 338 km im südlichen Teil). Die Ausschilderung ist auf 3153 km im nördlichen, 246 km im zentralen und 338 km im südlichen Teil noch nicht vorhanden (Dez. 2012).

Für den weiteren Ausbau sollen bis 2020 noch ca. 191 Millionen Euro eingesetzt werden. Die Realisierung dieses Radweges wurde und wird mit Mitteln der Europäischen Union vom Europäischen Parlament gefördert. Die Förderung wird, in Teilen, noch bis 2020 dauern.

Im 2012 erschienenen Nationalen Radverkehrsplan 2020 der deutschen Bundesregierung wird angestrebt, den ICT bzw. den nationalen Radweg "Grünes Band Deutschland" in das D-Netz einzupflegen.[2] Das würde eine Aufwertung des Weges bedeuten.

Streckenführung[Bearbeiten]

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Russland[Bearbeiten]

Für die russischen Teile des Weges in der Oblast Leningrad gibt es zurzeit noch keine festgelegte Route.

Von der finnisch-russischen Grenze bei Nuijamaa nach Sankt Petersburg wird die Route vermutlich entlang der Straße A127 und dann ab Wyborg weiter in der Nähe der Straße A123 verlaufen. Von Sankt Petersburg bis zur Grenze nach Estland ist der vorgeschlagene Routenverlauf des Europaradweges R1 auch für den EV13 anzunehmen (Peterhof, Kingissepp, Iwangorod).

Estland[Bearbeiten]

Die Route verläuft in Estland auf dem nationalen Radweg EE1, der Küstenroute Estland. Sie verläuft an der Küste von Narva über Sillamäe, Kohtla-Järve, vorbei am Lahemaa-Nationalpark zur Hauptstadt Tallinn. Weiter nach Westen durch Laulasmaa, Padise, Nõva nach Haapsalu. Als Nächstes führt die Route über die Insel Hiiumaa. Der weitere Weg verläuft über die Insel Saaremaa, die zum großen Teil umrundet wird. Dabei wird Kuressaare passiert. Weiter zur Insel Muhu und dann, wieder auf dem Festland, nach Pärnu und an der Küste entlang bis zur lettischen Grenze.

Lettland[Bearbeiten]

Der Weg führt von der Grenze nach Estland über Ainaži, entlang der Küste bis Salacgrīva, dann weiter im Binnenland nach Limbaži und über Sigulda und Ropaži nach Rīga, weiter durch den Badeort Jūrmala nach Kurland, die Halbinsel teils umrundend, teils querend, durch Jūrkalne, zum Badeort Liepāja und zur litauischen Grenze.

Litauen[Bearbeiten]

Die Route verläuft in Litauen auf dem nationalen Radweg LT5. Beginnend an der Grenze zu Lettland, über Palanga nach Klaipėda und dann auf der kurischen Nehrung bis Nida an der Grenze zur russischen Exklave.

Russland (Kaliningrad)[Bearbeiten]

Vom Grenzübergang bei Morskoje über die kurische Nehrung geht es nach Selenogradsk, Swetlogorsk und Kaliningrad, von dort auf der Straße A194 zur Grenze nach Polen.

Polen[Bearbeiten]

Die Route führt in Polen von der Grenze bei Gronowo an der Ostseeküste entlang über Frombork, Kadyny, Gdańsk,Gdynia, Krokowa, Główczyce, Ustka, Darłowo, Kołobrzeg, Mrzeżyno, Trzebiatów und Rewal und erreicht bei Świnoujście die deutsche Grenze.

Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland verläuft die Route zunächst entlang der Ostseeküste trassengleich mit der D-Netz-Route D2 Ostseeküsten-Route bis kurz vor Travemünde und folgt dann auf 1.129 km dem nationalen Radweg "Grünes Band Deutschland" bis zur Grenze nach Tschechien.

Die Strecke verläuft von der polnischen Grenze bei Ahlbeck über Usedom nach Greifswald, umrundet die Insel Rügen, führt weiter nach Stralsund und dann über den Darß nach Warnemünde. Über Kühlungsborn und Wismar wendet sich die Route kurz vor Travemünde nach Süden.

Durch die Randbezirke von Lübeck, vorbei am Ratzeburger See über Zarrentin zur Elbe bei Ratzeburg, dann der Elbe aufwärts folgend bis Schnackenburg, vorbei am Arendsee durch das Wendland über Wustrow und Brome, vorbei an Helmstedt und Schöningen nach Hornburg. Bei Ilsenburg wird der Harz erreicht, dessen Rand überquert werden muss, bevor in Ellrich die Route Richtung Duderstadt und Bad Sooden-Allendorf wieder in flacheres Gelände kommt. Der Weg folgt dem Tal der Werra, vorbei an Eisenach, bis Vacha. Dann geht es durch die Rhön vorbei am Point Alpha, über Tann und Frankenheim. Über Fladungen und Höchheim, Bad Rodach und Mönchröden nach Neustadt bei Coburg, Stockheim, Tettau, Lauenstein, Lehesten nach Blankenstein im Saale-Tal. Über Hirschberg (Saale), Mödlareuth zur tschechischen Grenze bei Nentschau.

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Beschilderung[Bearbeiten]

Signet des Iron Curtain Trail

Die Beschilderung mit dem Signet des Iron Curtain Trails ist bisher nur auf der Hälfte der Route erfolgt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Folie eines Vortrags zur transnationalen Zusammenarbeit bzgl. des ICT beim "Iron Curtain Trail - EuroVelo 13 Workshop"
  2. Nationaler Radverkehrsplan 2020, Hrsg. BMVBS September 2012 [1]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Iron Curtain Trail (EV13) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien