Ironman
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Ironman (amerikanische Aussprache: ['aɪɘrnˌmæn], britische Aussprache: ['aɪɘnˌmæn], falsche, aber im Deutschen gängige Aussprache: ['aɪʁɘnˌmɛn]) ist die gängige Bezeichnung für die längste ausgetragene Langstrecken-Distanz im Triathlon auf kommerzieller Basis. Der erste Austragungsort dieser Veranstaltungsserie war Hawaii. „Ironman“ selbst ist ein eingetragenes Warenzeichen der World Triathlon Corporation (WTC). Seit dem Jahre 2006 gibt es von Seiten der WTC die zusätzliche Mitteldistanz-Serie Ironman 70.3 mit dem Finale in Clearwater, Florida.
Ein Ironman besteht aus einer Schwimmdistanz von 3,86 km (2,4 Meilen), einer Radfahretappe von 180 km (112 Meilen) und einem Marathonlauf (42,195 km; 26,2 Meilen), die direkt hintereinander ausgetragen werden. Unabhängig vom Warenzeichen „Ironman“ finden Wettkämpfe über die gleiche Langstreckendistanz statt, ohne jedoch als Qualifikationsrennen anerkannt zu sein (z. B. der Quelle Challenge Roth).
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[Bearbeiten] Ironman-Triathlon-Weltserie
Im Rahmen der Ironman-Triathlon-Weltserie über die Ironman- (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren, 42,195 km Laufen) und Half-Ironman-Distanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen = Ironman 70.3) werden jedes Jahr der Großteil der ca. 1.700 Startplätze für den berühmten Ironman Hawaii vergeben.
Ein kleiner Teil der sogenannten Slots wird über interne Verfahren (Sponsorenzuweisungen und Lotterien) vergeben. Ausrichter ist die World Triathlon Corporation (WTC). Seit 2006 ist der Triathlon auf Hawaii auch offiziell als Weltmeisterschaft ausgeschrieben und vom Weltverband International Triathlon Union akzeptiert. Deutschland konnte seit 1997 bisher mit Thomas Hellriegel (1997), Norman Stadler (2004 und 2006) und Faris Al-Sultan (2005) viermal den Weltmeister stellen. Die Europameisterschaft in dieser Serie findet in Frankfurt statt.
Startplätze für Hawaii werden bei den Rennen getrennt für Profis und Amateure, nach Geschlecht und Altersklasse vergeben. Die Anzahl der Startplätze pro Rennen bestimmt die WTC. Die Plätze im Rennen werden dann nach Größe der Klasse vergeben. Seit Jahren stellt der deutschsprachige Raum (Deutschland, Schweiz und Österreich) nach den USA überwiegend das größte Starterfeld für das Rennen in Kailua-Kona auf Hawaii. Des Weiteren werden 200 Startplätze verlost, wobei 150 für US-Amerikaner reserviert sind.
[Bearbeiten] Aktuelle Austragungsorte
| Weltmeisterschaft | Europameisterschaft | 1) Die Sieger sind auf Lebzeiten startberechtigt. Die Plätze 2-10 sind automatisch für das Folgejahr qualifiziert. | 2) 2 sind für Malaysier reserviert |
[Bearbeiten] Neue Austragungsorte
- Erstmals veranstaltet wird am 1. Mai 2010 der Ironman St. George in Utah.
- Am 1. August 2010 findet mit dem Ironman Regensburg neben Frankfurt am Main und Wiesbaden (Ironman 70.3) erstmals ein dritter Ironman-Event in Deutschland statt.[1]
[Bearbeiten] Ehemalige Austragungsorte
| Wettbewerb | Veranstaltungsort | Land | Erstaustragung | Letzte Austragung | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|
| Ironman California | Kalifornien | |
2000 | 2001 | |
| Ironman Europe | Roth | |
1988 | 2001 | Ersetzt durch Challenge Roth |
| Ironman Korea | Seogwipo | |
2000 | 2007 | Ersetzt durch Korea Triathlon Jeju |
[Bearbeiten] Bestzeiten
Die Ironman-Weltbestzeit der Frauen von 08:47:25 Stunden wurde 2008 beim Ironman Austria von der Hannoveranerin Sandra Wallenhorst aufgestellt. Den Rekord über die Ironman-Distanz stellte hingegen die Britin Chrissie Wellington mit 08:31:59 der bei der nicht zur Ironman-Serie gehörigen Langdistanz in Roth (Challenge Roth) im Jahr 2009 auf.
Luc Van Lierde (BEL) stellte 1997 beim Ironman Europe in Roth die noch heute gültige Weltbestzeit der Männer von 07:50:27 Stunden auf.