Ironman Hawaii

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Ironman Hawaii ist der älteste und auch der bekannteste und spektakulärste Ironman ['aɪɘrnˌmæn] (britische Aussprache: ['aɪɘnˌmæn]) und wird seit dem ersten Ironman Hawaii 1978 jährlich im Oktober auf der Inselgruppe Hawaii im Pazifischen Ozean ausgetragen (seit 1981 auf Big Island, davor auf Oahu). Er ist das höchste Ziel der meisten Triathleten. Für diesen Wettkampf muss man sich seit 1988 bei einem der weltweit stattfindenden und als Ironman lizenzierten Wettbewerbe durch eine schnelle Gesamtzeit in seiner Altersklasse qualifizieren.

Der Triathlon Ironman Hawaii findet jedes Jahr im Oktober statt und gilt als einer der schwierigsten Ausdauerwettkämpfe der Welt. Neben der extremen Länge der Wettkampfstrecke kommen auf Hawaii die erschwerenden Wettkampfbedingungen hinzu, denen die Athleten während des Rennens ausgesetzt sind. Neben der Hitze von zum Teil über 40 Grad Celsius können die aufkommenden Mumuku-Winde vor allem auf der 180,2 km (112 Meilen) langen Radstrecke das Rennen stark beeinflussen, zumal dort – wie bei allen Ironman-Rennen – das Windschattenfahren strikt untersagt ist.

Ablauf des Wettkampfes[Bearbeiten]

Der Wettkampf startet morgens gegen sieben Uhr in Kailua-Kona mit der 3,86 km (2,4 Meilen) langen Schwimmstrecke aufs offene Meer und zurück. Darauf folgt die Radstrecke durch die Lavafelder Richtung Norden auf dem Queen K Highway mit dem Wendepunkt in Hawi. Nach 180,2 km (112 Meilen) wird das Rad wieder in Kailua Kona gegen die Laufschuhe getauscht. Der Marathon führt bis zum Natural Energy Lab, einer Forschungsstation zur Nutzung von Meeresenergie, und endet mit dem Zieleinlauf auf dem Ali'i Drive in Kona.

Qualifikation[Bearbeiten]

Jedes Jahr finden weltweit Ironman-Wettkämpfe statt, bei denen man sich zum Ironman Hawaii qualifizieren kann. Im Jahr 2010 fanden 24 Wettkämpfe statt. Einige davon führen nur über die halbe Distanz (Ironman 70.3). Die Anzahl der vergebenen Qualifikationsplätze für Hawaii hängt von der Altersklasse und dem jeweiligen Ironman-Wettbewerb ab.

Von den Profis können sich 50 Männer und 35 Frauen qualifizieren. Sie können sich auch über das Kona-Pro-Ranking qualifizieren: Sieger der letzten fünf Jahre erhalten einen Startplatz, wenn sie seit der letzten Weltmeisterschaft eine Langdistanz erfolgreich absolvieren.

Das Starterfeld umfasst in der Regel etwa 1.800 Athleten.[1] Die Startgebühren liegen bei 850 USD zzgl. Servicegebühren.[2](1993: 245 USD)

Die Qualifikationsperiode beginnt jährlich am 1. September und endet immer am 31. August. Die Wertung wird jedes Jahr wieder neu gestartet – gesammelte Punkte können also nicht auf die nächste Qualifikationsperiode übertragen werden. Die offizielle Qualifikation für den Ironman Hawaii ist über ein Rennen der Ironman-Triathlon-Weltserie oder einzelne Ironman 70.3-Rennen möglich:

Rennen der Ironman 70.3-Serie: Ironman 70.3 St. Croix, Ironman 70.3 Hawaii, Eagleman Ironman 70.3, Ironman 70.3 Buffalo Springs, Ironman 70.3 Asia Pacific, Ironman 70.3 Tokoname

Streckenverlauf[Bearbeiten]

Schwimmen[Bearbeiten]

Das Schwimmen über 3,86 Kilometer (oder 2,4 Meilen) im Pazifik führt vom Kailua Pier in der Bucht von Kailua-Kona in südlicher Richtung bis zu einem Wendepunkt bei der Hälfte der Strecke und dann wieder zurück zum Startbereich.[3] Neoprenanzüge sind auf Hawaii nicht erlaubt, da das Wasser in der Kailua Bay deutlich über dem Limit von 24 °C liegt. Die Schwimmstrecke in Hawaii wird 2:20 Stunden nach dem Rennstart der Altersklassen-Athleten geschlossen.[4]
Bei den Profis starten die Männer fünf Minuten vor dem Frauenfeld, um faire Wettkampfbedingungen zu gewährleisten. 2014 wird es auch bei den Age-Group-Athleten (Amateure) erstmalig Startwellen geben und die Männer werden hier zwanzig Minuten nach den Profis und zehn Minuten vor den Frauen starten.[5][6]

Radfahren[Bearbeiten]

Die Strecke über 180,2 Kilometer (oder 112 Meilen) Radfahren verläuft zunächst in südlicher Richtung zum ersten Wendepunkt, dann zurück durch Kona und weiter in nördlicher Richtung entlang der Kona- und Kohala-Küste bis zum zweiten Wendepunkt in dem kleinen Ort Hawi und dieselbe Strecke zurück nach Kona. Es müssen etwa 1.500 Höhenmeter bewältigt werden. Der höchste Punkt der Strecke liegt etwa 200 Meter über dem Meer. Windschattenfahren ist beim Ironman generell verboten und die Athleten müssen mindestens zehn Meter Abstand zum Vordermann halten, sonst drohen Zeitstrafen, die von den Race-Marshals verhängt und dann sofort in einer von vier Penalty-Boxen abgesessen werden müssen. Die Radstrecke wird 10:30 Stunden nach dem Rennstart geschlossen.[7]

Laufen[Bearbeiten]

Die 42,195 Kilometer lange Laufstrecke (entspricht genau der Marathonlauf-Distanz) verläuft zunächst Richtung Süden nach Keauhou zu einem ersten Wendepunkt, dann wieder zurück durch Kona Richtung Norden auf den Queen Ka'ahumanu Highway (auf dem auch die Radstrecke verläuft) zum zweiten Wendepunkt, im sogenannten Natural Energy Lab und dann wieder zurück Richtung Süden. Das Ziel befindet sich auf dem Ali'i Drive in Kona.[8]

Alle Athleten müssen bis spätestens Mitternacht den Marathon beendet haben und somit bleiben insgesamt 17 Stunden, um die Ziellinie zu überqueren.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem der 1920 in Frankreich entstandene Vorläufer des modernen Triathlon in Vergessenheit geraten war, wurde der Ausdauerdreikampf Mitte der 1970er-Jahre in Kalifornien erneut „erfunden“. Wegbereiter war die Jogging-Welle, die auch den damaligen Mittdreißiger und ehemaligen Leistungsschwimmer Jack Johnstone mitriss. 1974 organisierten er und Don Shanahan in San Diego den ersten als „Triathlon“ bezeichneten Wettkampf.

1974 – Vorgeschichte in San Diego[Bearbeiten]

Wegen der Lagune Mission Bay inmitten San Diegos bot sich hier die Kombination von Schwimmen und Laufen am Strand als Ausdauersportart an. Bald veranstaltete man Wettkämpfe unter dem Namen „Biathlon“ – statt Duathlon –, nicht wissend oder ignorierend, dass dieser seit langem eine Olympische Wintersportart bezeichnete. Der Dave Pain Birthday Biathlon war seit 1972 ein solcher kleiner Amateur-Wettkampf mit den Disziplinen 4,5 Meilen Laufen und eine Viertelmeile Schwimmen.

Jack Johnstone nahm 1973 und 1974 daran teil und wollte daraufhin baldmöglichst selbst einen Biathlon ausrichten. Sein Sponsor, der San Diego Track Club, verwies ihn an Don Shanahan, der ähnliche Gedanken hege. Dieser schlug die Integration eines Radrennens vor. Johnstone besaß wie die meisten Amerikaner gar kein Fahrrad und war skeptisch, ging aber auf den Vorschlag ein und nannte den Wettkampf Mission Bay Triathlon. Angeblich fragte der Schildermacher, der die Siegerpokale anfertigen sollte, Johnstone nach der korrekten Schreibweise des Begriffes „Triathlon“, der damals noch nicht in einem Wörterbuch zu finden war.

Am späten Nachmittag des 25. September 1974 gingen 46 Teilnehmer an den Start der Strecken 6 Meilen Laufen, 5 Meilen Radfahren und 500 Yards Schwimmen. Aufgrund der Dämmerung beleuchteten Pkw-Scheinwerfer am Strand die letzten Meter der Schwimmstrecke. Sieger wurde Bill Phillips nach 55:44 Minuten. Johnstone selbst wurde Sechster, Shanahan nahm aufgrund einer Verletzung nicht teil und übernahm die Rennleitung. Als 35. von 46 „Finishern“ kam John Collins ins Ziel, Commander der United States Navy, der 1975 mit seiner Frau Judy noch einmal daran teilnahm und 1978 Mitgründer des Ironman wurde.

1978 – Erstaustragung des „Ironman“[Bearbeiten]

Während der Preisverleihung des Oahu Perimeter Relay in Honolulu, einem Laufwettbewerb für Teams aus fünf Athleten, diskutierten Teilnehmer der „Mid-Pacific Road Runners“ und des „Waikiki Swim Club“ wieder einmal darüber, ob Schwimmer oder Läufer die fitteren Athleten seien. John Collins wies darauf hin, dass die größte Sauerstoffaufnahmefähigkeit eines Athleten bei Radsportler Eddy Merckx gemessen worden sei. Er schlug daher vor, drei bereits auf O'ahu existierende Rennen zu kombinieren: Den Waikiki Roughwater Swim (2,4 Meilen/3,86 km), das Around-Oahu Bike Race „Ride around the Island“ (115 Meilen, ursprünglich ein zweitägiges Rennen) und den Honolulu-Marathon (26,2 Meilen/42,195 km). Durch Kürzen um 3 Meilen war es möglich, das Radrennen beim Schwimmziel zu starten und beim Aloha Tower, dem traditionellen Marathonstart, enden zu lassen. Die Namensgebung beruht nach einer Geschichte Collins' Bemerkung in der Gründerrunde: „Whoever finishes first, we’ll call him the Iron Man“.

Am frühen Morgen des 18. Februar 1978 machten sich 15 Starter 1978 auf, um einen König der Ausdauer im Nonstop-Wettbewerb aller drei Distanzen zu bestimmen. 12 Teilnehmer erreichten das Ziel. Der Soldat John Dunbar lag beim Laufen in Führung, doch ging seiner Crew das Wasser aus und sie reichten ihrem Athleten stattdessen Bier. Mit mehr und mehr Alkohol im Blut wurde Dunbar noch überholt und am Ende der Taxifahrer Gordon Haller nach 11 Stunden, 46 Minuten und 58 Sekunden erster „Iron Man“.

1979 – Presse steigert die Bekanntheit[Bearbeiten]

Mundpropaganda reichte dafür aus, dass sich im Jahr darauf bereits 50 Athleten meldeten. Wegen schlechten Wetters musste die Veranstaltung aber um einen Tag auf den Sonntag verschoben werden, so dass schließlich wie im Vorjahr doch nur 15 Teilnehmer das Abenteuer wagten. Der damals 35-jährige Tom Warren aus San Diego gewann in 11:15:56 Stunden. Lyn Lemaire, Meisterschaftsradfahrerin aus Boston, wurde insgesamt Sechste und erste „Ironwoman“.

Collins plante, das Rennen in einen Staffelbewerb zu ändern, doch der Sports Illustrated-Journalist Barry McDermot, wegen eines Golfturniers in der Gegend, entdeckte das Rennen und schrieb einen zehnseitigen Artikel.

1980 bis 1989 – Legendenbildung[Bearbeiten]

Dave Scott, die erste Legende (2008)
Edith Niederfriniger auf der Radetappe (2007)

Im folgenden Jahr wurde Collins von Hunderten Interessierter kontaktiert. Die amerikanische Fernsehgesellschaft ABC übertrug das Spektakel und trug so zur weltweiten Beachtung und zum Mythos Ironman Hawaii bei. Von 108 Startern erreichten 95 Athleten das Ziel. In 9:24:33 Stunden gewann erstmals US-Athlet Dave Scott, der das Rennen als Seriensieger, später gemeinsam mit seinem Landsmann Mark Allen, eineinhalb Jahrzehnte lang entscheidend prägte.

1981 wurde der Ironman Hawaii durch einen Bericht der ZDF-Sportreportage nun auch in Deutschland einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Bereits im Jahr darauf wurden die ersten Triathlon-Veranstaltungen organisiert, unter anderem in Essen, Kehl und Immenstadt.

Ab 1982 wurde der Ironman Hawaii statt auf Oʻahu auf der größten Hawaii-Insel „Big Island“ veranstaltet. Zudem wurde der „Race day“ vom Frühjahr in den Oktober verlegt, womit es in jenem Jahr zwei Auflagen gab. Grund war die steigende Popularität vor allem in Europa, wo sich witterungsbedingt der Sommer besser zur Wettkampfvorbereitung eignet. Mit Detlef Kühnel aus Roth und Manuel Debus aus Nürnberg nahmen erstmals deutsche Triathleten teil. Die bei den Frauen in Führung liegende Julie Moss kollabierte wegen Dehydration kurz vor der Ziellinie und Kathleen McCartney gewann. Moss raffte sich schließlich auf und überquerte die Ziellinie noch als Zweite – auf allen Vieren und live übertragen in alle Welt. Die tageszeitung kommentierte dies als „Sinnbild einer Sportart, die mehr als alle anderen Leibesübungen vor ihr den Menschen an seine Grenzen zwingt – und manchmal auch darüber hinaus.“ Das Live-Erlebnis des Dramas veranlasste Mark Allen zur eigenen Teilnahme und Julie Moss wurde später seine Frau.

1985 gelangte bei den Frauen erstmals Paula Newby-Fraser aus Simbabwe auf das Siegerpodest. Sie wurde Dritte in 10:31:04 – und in den folgenden eineinhalb Jahrzehnten zur alles dominierenden Figur bei den Frauen: Bis 1996 nahm sie 12 Mal hintereinander teil und siegte achtmal – noch zweimal mehr als Dave Scott und Mark Allen.

Beim vorletzten seiner halben Dutzend Siege schraubte Dave Scott 1986 die Bestzeit auf damals fulminante 8:28:37. Paula Newby-Fraser gewann im Alter von nur 24 Jahren zum ersten Mal und blieb in der neuen Rekordzeit 9:49:14 als erste Frau unter der Grenze von zehn Stunden.

Im Jahr 1989 führte Wolfgang Dittrich als Neuling das Rennen bis zum Marathon an. Dann kam es zu einem legendären Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Dave Scott und Mark Allen. Scott hatte in den letzten neun Jahren sechsmal gewonnen, doch Mark Allen gelang es in seinem sechsten Anlauf erstmals, Dave Scott auf Platz zwei zu verweisen: Obwohl diesem in 8:10:13 eine unglaubliche persönliche Bestleistung gelang, siegte Allen mit 58 Sekunden Vorsprung, die er am Ende an einem leichten Anstieg herausarbeiten konnte, in der neuen Rekordzeit von 8:09:15.

1990 bis 1997 – Internationalisierung[Bearbeiten]

1992 unterbot Paula Newby-Fraser als erste Frau nun auch die Neun-Stunden-Grenze beim Ironman Hawaii und stellte mit 8:55:28 eine Rekordzeit für Frauen auf, die bis 2009 nicht mehr unterboten werden konnte.

1993 gelangte Wolfgang Dittrich in 8:20:13 mit Platz drei als erster Deutscher auf das Podium, hinter Mark Allen, der als Erster und bis heute Einziger den fünften Titel in Serie gewann. Jürgen Zäck stellte in 4:27:42 einen neuen Rekord auf der Radstrecke auf und wurde am Ende Fünfter.

Im Jahr 1994 gewann zum ersten Mal mit Greg Welch aus Australien in 8:20:27 kein US-Amerikaner. Dave Scott auf Platz zwei gelang im Alter von 40 Jahren in 8:24:32 eine Bestzeit der Seniorenklasse M40 auf Hawaii. Jürgen Zäck und die erst 23 Jahre alten Olaf Sabatschus und Lothar Leder auf den Plätzen vier bis sechs leiteten weitere deutsche Top-Ergebnisse ein.

Der Frauenwettkampf des Ironman Hawaii 1995 endete in einem spannenden und für Paula Newby-Fraser tragischen Finale: Lange in Führung liegend kollabierte sie nur 400 Meter vor dem Ziel und verpasste, sich über zwanzig Minuten nach der Siegerin in Ziel schleppend, als Vierte zum bis dahin einzigen Mal das Siegerpodest. Hinter Mark Allen, der seinen sechsten und letzten Titel feierte, belegten Thomas Hellriegel und Rainer Müller-Hörner bei ihren ersten Starts auf Hawaii die Plätze zwei und drei.

Ein Jahr später, 1996, siegte mit Luc Van Lierde aus Belgien erstmals ein Athlet aus Europa. Dabei steigerte er den Streckenrekord für die nächsten 15 Jahre auf nun 8:04:08. Thomas Hellriegel wurde, wie schon im Vorjahr hinter Mark Allen, Zweiter in 8:06:07. Bei den Frauen siegte Paula Newby-Fraser zum achten und letzten Mal in 9:06:49. Hinter ihr betrat mit Natascha Badmann aus der Schweiz ihre spätere Nachfolgerin als dominierende Frau erstmals das Podest.

Das nun folgende 1997 wurde zum Jahr Deutschlands: Seine Athleten besetzten mit Thomas Hellriegel (8:33:01), Jürgen Zäck (8:39:18) und Lothar Leder (8:40:30) das komplette Siegerpodest der Männer. Es ist das erste und bisher einzige Mal, dass drei Athletinnen oder Athleten eines einzelnen fremden Landes alle Podestplätze belegten.

1998 bis 2013 – Zwanzig Jahre später[Bearbeiten]

1998 Natascha Badmann gewann zum ersten von insgesamt sechs Malen (2000 bis 2002, 2004 und 2005). Nach fünf weniger erfolgreichen Teilnahmen, teils mit Stürzen und Rennabbrüchen, gelang ihr 2012 – mit nun 45 Jahren – in 9:26:25 noch einmal ein hervorragender sechster Platz sowie eine Bestzeit der Seniorenklasse W45.

Bei den Männern siegte 1998 Peter Reid aus Kanada. Er konnte dies 2000 und 2003 noch zwei Mal wiederholen und somit erstmals bei den Männern nach Dave Scott und Mark Allen eine Serie von drei Siegen einfahren.

2003 feierten Peter Reid und Lori Bowden als erstes Ehepaar einen Doppelsieg beim berühmtesten Triathlon der Welt.[10]

2004 holte sich Normann Stadler mit einer grandiosen Flucht nach vorn auf dem Radkurs (20 Minuten Vorsprung) als zweiter Deutscher den Sieg auf Hawaii.

2005 gewann der damals 27-Jährige Faris Al-Sultan als dritter Deutscher mit deutlichem Vorsprung in 8:14:17. Natascha Badmann siegte zum sechsten und letzten Mal bei den Frauen mit einer Zeit von 9:09:30.

Der Wettbewerb 2006 wurde wegen Erdbeben einige Tage zuvor beinahe abgesagt. Normann Stadler wiederholte seinen Triumph von 2004 mit der Zeit von 8:11:56. Titelverteidiger Faris Al-Sultan wurde hinter Chris McCormack Dritter.

2007 gewann mit Chrissie Wellington in 9:08:45 erstmals eine Frau aus Großbritannien und Nordirland und leitete damit die jüngste Siegesserie einer Athletin ein: Sie siegte auch 2008, 2009 und 2011. In diesen drei Jahren tat es ihr Craig Alexander bei den Männern gleich und machte so, gemeinsam mit Chris McCormack (2007 und 2010) und Pete Jacobs (2012), Australien sechs Jahre lang zur führenden Nation der Männer beim Ironman Hawaii.

Im Rennen 2009 verbesserte Chrissie Wellington den seit 1992 bestehenden Streckenrekord Paula Newby-Frasers in 8:54:02 Stunden um 86 Sekunden. Nur 22 Männer waren schneller als sie. Craig Alexander unterbot zwei Jahre später, 2011, mit seiner Siegerzeit von 8:03:56 auch den alten Männerrekord des Belgiers Luc Van Lierde von 1996 – um ganze 12 Sekunden.[11] 2013 kam es erneut zu einer neuen Rekordleistung bei den Frauen durch Mirinda Carfrae in 8:52:14.

Das Durchschnittsalter der 2013 startenden Athleten betrug bei den Männern 42 Jahre und bei den Frauen 40 Jahre.

Ab 2014[Bearbeiten]

2014 waren im 53 Mann starken Profifeld neun deutsche Triathleten am Start und zusammen mit Australien stellte Deutschland damit die zahlenmäßig stärkste Nation. Für die USA haben sich acht Profi-Athleten qualifizieren können und aus Österreich sowie der Schweiz stand jeweils ein Athlet bei den Profis am Start. Bei den Frauen gingen vier Triathletinnen aus der Schweiz neben drei Deutschen an den Start.
Der amtierende Europameister Sebastian Kienle erzielte bei den Männern den ersten deutschen Sieg seit Normann Stadlers Triumph im Jahre 2006. Bei den Frauen konnte die Australierin Mirinda Carfrae ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen.

Rekordhalter[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Die erfolgreichsten Triathleten auf Hawaii sind mit je sechs Siegen die beiden US-Amerikaner Dave Scott und Mark Allen. Der Kanadier Peter Reid und der Australier Craig Alexander konnten das Rennen dreimal siegreich beenden. Es folgen Scott Tinley, Tim DeBoom (beide USA), Normann Stadler (Deutschland), der Belgier Luc van Lierde und der Australier Chris McCormack mit je zwei Siegen.

Als erster Deutscher erklomm Wolfgang Dittrich aus Neuss 1993 als Dritter in 8:20:13 h das Podest und löste damit Hannes Blaschke als zuvor bestplazierten Deutschen ab, der 1985 Vierter wurde. Thomas Hellriegel konnte nach zwei zweiten Plätzen 1995 hinter Mark Allen und 1996 hinter Luc van Lierde dann schließlich 1997 den ersten deutschen Hawaii-Sieg in 8:33:01 h erzielen. Er siegte dabei vor Jürgen Zäck und Lothar Leder. 2004 siegte Normann Stadler als zweiter Deutscher mit 8:33:29 h. Diesen Erfolg sollte er 2006 wiederholen können (8:11:56 h). Faris Al-Sultan gewinnt im Jahr 2005 als dritter Deutscher mit 8:14:17 h die Ironman World Championships.

2011 stellte Craig Alexander mit seiner Siegerzeit von 8:03:56 Stunden einen neuen Rekord auf Hawaii auf. Er unterbot die bisherige Bestzeit, die der Belgier Luc Van Lierde 1996 aufgestellt hatte, um 12 Sekunden.[11]

Die schnellste Schwimmzeit erzielte 1998 Lars Jorgensen (USA) in 46:41 Minuten. Schnellster deutscher Schwimmer war Jan Sibbersen 2003 in 46:50 Minuten.

Die 180 km-Radstrecke auf Hawaii absolvierte Normann Stadler 2006 mit 4:18:23 Stunden (41,8 km/h) am schnellsten. Damit verbesserte er den Rekord von Thomas Hellriegel aus dem Jahr 1996 (4:24:50 Stunden).

Der schnellste Marathonlauf wurde 1989 von Mark Allen in 2:40:04 h – allerdings auf dem alten Kurs – gelaufen. Rekordhalter auf dem aktuellen Kurs ist mit 2:41:48 Stunden für die 42,195 km Luc Van Lierde aus dem Jahr 1996. Schnellster Deutscher auf der Marathondistanz im Jahr 2010 war Andreas Raelert in 2:44:25 Stunden.

Frauen[Bearbeiten]

Bei den Frauen siegte Paula Newby-Fraser (Simbabwe) achtmal. Sie hielt den Streckenrekord seit 1992 mit 8:55:28 Stunden und erst 2009 konnte Chrissie Wellington mit ihrer Siegerzeit von 8:54:02 Stunden diesen Streckenrekord um 86 Sekunden unterbieten. Nur 22 Männer waren damals schneller als Wellington.

2013 verbesserte die Australierin Mirinda Carfrae den Streckenrekord um weitere knapp zwei Minuten auf 8:52:14 Stunden und lief dabei vor allem den Marathon in der weiteren Rekordzeit für Frauen von 2:50:38 Stunden – nur zwei Männer waren an diesem Tag schneller. 2014 konnte sie ihren eigenen Rekord für die Marathon-Distanz noch um weitere elf Sekunden verbessern auf 2:50:27 Stunden.

Auf insgesamt sechs Siege kommt die Schweizerin Natascha Badmann.

Siegerlisten[Bearbeiten]

Männer Frauen
Jahr Weltmeister Zweiter Platz Dritter Platz
2014 DeutschlandDeutschland Sebastian Kienle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ben Hoffman DeutschlandDeutschland Jan Frodeno
2013 BelgienBelgien Frederik Van Lierde AustralienAustralien Luke McKenzie DeutschlandDeutschland Sebastian Kienle
2012 AustralienAustralien Pete Jacobs DeutschlandDeutschland Andreas Raelert BelgienBelgien Frederik Van Lierde
2011 AustralienAustralien Craig Alexander AustralienAustralien Pete Jacobs DeutschlandDeutschland Andreas Raelert
2010 AustralienAustralien Chris McCormack DeutschlandDeutschland Andreas Raelert BelgienBelgien Marino Vanhoenacker
2009 AustralienAustralien Craig Alexander Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Lieto DeutschlandDeutschland Andreas Raelert
2008 AustralienAustralien Craig Alexander SpanienSpanien Eneko Llanos BelgienBelgien Rutger Beke
2007 AustralienAustralien Chris McCormack AustralienAustralien Craig Alexander DanemarkDänemark Torbjørn Sindballe
2006 DeutschlandDeutschland Normann Stadler AustralienAustralien Chris McCormack DeutschlandDeutschland Faris Al-Sultan
2005 DeutschlandDeutschland Faris Al-Sultan NeuseelandNeuseeland Cameron Brown KanadaKanada Peter Reid
2004 DeutschlandDeutschland Normann Stadler KanadaKanada Peter Reid DeutschlandDeutschland Faris Al-Sultan
2003 KanadaKanada Peter Reid BelgienBelgien Rutger Beke NeuseelandNeuseeland Cameron Brown
2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom KanadaKanada Peter Reid NeuseelandNeuseeland Cameron Brown
2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom NeuseelandNeuseeland Cameron Brown DeutschlandDeutschland Thomas Hellriegel
2000 KanadaKanada Peter Reid Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom DeutschlandDeutschland Normann Stadler
1999 BelgienBelgien Luc van Lierde KanadaKanada Peter Reid Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom
1998 KanadaKanada Peter Reid BelgienBelgien Luc van Lierde DeutschlandDeutschland Lothar Leder
1997 DeutschlandDeutschland Thomas Hellriegel DeutschlandDeutschland Jürgen Zäck DeutschlandDeutschland Lothar Leder
1996 BelgienBelgien Luc van Lierde DeutschlandDeutschland Thomas Hellriegel AustralienAustralien Greg Welch
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen DeutschlandDeutschland Thomas Hellriegel DeutschlandDeutschland Rainer Müller-Hörner
1994 AustralienAustralien Greg Welch Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Devlin
1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen FinnlandFinnland Pauli Kiuru DeutschlandDeutschland Wolfgang Dittrich
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen ChileChile Cristián Bustos Mancilla FinnlandFinnland Pauli Kiuru
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen AustralienAustralien Greg Welch Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Devlin
1990 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley FinnlandFinnland Pauli Kiuru
1989 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott AustralienAustralien Greg Welch
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Molina Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Pigg Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ken Glah
1987 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen AustralienAustralien Greg Stewart
1986 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley
1985 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Christopher Hinshaw SchweizSchweiz Carl Kupferschmid
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Grant Boswell
1983 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Allen
1982 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Tinley
1982
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Tinley
1981
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Howard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Warren Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Tinley
1980
Januar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chuck Neumann Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Howard
1979
Januar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Warren Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Dunbar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ian Emberson
1978
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gordon Haller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Dunbar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Orlowski
Jahr Erster Platz Zweiter Platz Dritter Platz
2014 AustralienAustralien Mirinda Carfrae SchweizSchweiz Daniela Ryf Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rachel Joyce
2013 AustralienAustralien Mirinda Carfrae Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rachel Joyce Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Liz Blatchford
2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leanda Cave SchweizSchweiz Caroline Steffen AustralienAustralien Mirinda Carfrae
2011 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chrissie Wellington AustralienAustralien Mirinda Carfrae Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leanda Cave
2010 AustralienAustralien Mirinda Carfrae SchweizSchweiz Caroline Steffen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Julie Dibens
2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chrissie Wellington AustralienAustralien Mirinda Carfrae SpanienSpanien Virginia Berasategui
2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chrissie Wellington NiederlandeNiederlande Yvonne van Vlerken DeutschlandDeutschland Sandra Wallenhorst
2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chrissie Wellington KanadaKanada Samantha McGlone AustralienAustralien Kate Major
2006 AustralienAustralien Michellie Jones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Desirée Ficker KanadaKanada Lisa Bentley
2005 SchweizSchweiz Natascha Badmann AustralienAustralien Michellie Jones AustralienAustralien Kate Major
2004 SchweizSchweiz Natascha Badmann KanadaKanada Heather Fuhr AustralienAustralien Kate Major
2003 KanadaKanada Lori Bowden SchweizSchweiz Natascha Badmann DeutschlandDeutschland Nina Kraft
2002 SchweizSchweiz Natascha Badmann DeutschlandDeutschland Nina Kraft KanadaKanada Lori Bowden
2001 SchweizSchweiz Natascha Badmann KanadaKanada Lori Bowden DeutschlandDeutschland Nina Kraft
2000 SchweizSchweiz Natascha Badmann KanadaKanada Lori Bowden BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1999 KanadaKanada Lori Bowden Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karen Smyers BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1998 SchweizSchweiz Natascha Badmann KanadaKanada Lori Bowden BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1997 KanadaKanada Heather Fuhr KanadaKanada Lori Bowden BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paula Newby-Fraser SchweizSchweiz Natascha Badmann Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karen Smyers
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karen Smyers FrankreichFrankreich Isabelle Mouthon BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1994 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paula Newby-Fraser Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karen Smyers BrasilienBrasilien Fernanda Keller
1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paula Newby-Fraser NeuseelandNeuseeland Erin Baker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sue Latshaw
1992 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser KanadaKanada JulieAnne White NiederlandeNiederlande Thea Sybesma
1991 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser NeuseelandNeuseeland Erin Baker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sarah Coope
1990 NeuseelandNeuseeland Erin Baker SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Terry Schneider-Egger
1989 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser KanadaKanada Sylviane Puntous Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirsten Hanssen
1988 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser NeuseelandNeuseeland Erin Baker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirsten Hanssen
1987 NeuseelandNeuseeland Erin Baker KanadaKanada Sylviane Puntous SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser
1986 SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser KanadaKanada Sylviane Puntous Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joanne Ernst
1985 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joanne Ernst Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Elizabeth Bulman SimbabweSimbabwe Paula Newby-Fraser
1984 KanadaKanada Sylviane Puntous KanadaKanada Patricia Puntous Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julie Olson
1983 KanadaKanada Sylviane Puntous KanadaKanada Patricia Puntous Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eva Ueltzen
1982 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julie Leach Vereinigte StaatenVereinigte Staaten JoAnn Dahlkoetter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sally Edwards
1982
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kathleen McCartney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julie Moss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lyn Brooks
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sally Edwards
1981
Februar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Linda Sweeney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sally Edwards Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lyn Brooks
1980
Januar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robin Beck Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eve Anderson
1979
Januar
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lyn Lemaire
keine Teilnehmerinnen
  • Anmerkung: Nur für die ersten fünf Jahren ist auch der Monat angegeben; seit 1982, als es zwei Veranstaltungen gab, liegt der Termin immer im Oktober.
  • Paula Newby Fraser war ein Bürger und vertreten die Vereinigten Staaten für das Rennen 1993, 1994 und 1996 ; Ironman.ch Results

Länderstatistik[Bearbeiten]

In der Erfolgsstatistik der Länder nach Podiumsplatzierungen bei Männern und Frauen liegen die Vereinigten Staaten als Veranstalterland noch immer deutlich an der Spitze. Im Zuge der weiter steigenden internationalen Popularität des Ironman Hawaii zeichnet sich in den letzten Jahren jedoch ab, dass immer mehr andere Nationen zu den Erfolgen der US-amerikanischen „Pioniere“ aufschließen.

Platz Land Erster Zweiter Dritter Gesamt Anmerkungen
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 30 26 24 80 Maßgeblichen Beitrag leisteten die „Big Four“, die zwischen 1980 und 1995 quasi jeden Triathlon unter sich ausmachten – Mark Allen, Dave Scott, Scott Tinley und Scott Molina
2 AustralienAustralien Australien 11 8 7 26 Mirinda Carfrae und Craig Alexander erzielten je 3 Goldmedaillen.
3 KanadaKanada Kanada 8 15 3 26
4 SchweizSchweiz Schweiz 6 5 1 12 Die erfolgreichste Schweizer Athletin ist Natascha Badmann – mit 6 Gold- und 2 Silbermedaillen
5 DeutschlandDeutschland Deutschland 5 6 15 26
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 5 1 5 11 Chrissie Wellington erreichte 4 Goldmedaillen
7 SimbabweSimbabwe Simbabwe 5 1 2 8 Alle Medaillen wurden zwischen 1985 und 1992 von Paula Newby-Fraser erzielt.
8 BelgienBelgien Belgien 3 2 3 8
9 NeuseelandNeuseeland Neuseeland 2 5 2 9
10 FinnlandFinnland Finnland 0 1 2 3
11 SpanienSpanien Spanien 0 1 1 2
- NiederlandeNiederlande Niederlande 0 1 1 2
13 ChileChile Chile 0 1 0 1
- FrankreichFrankreich Frankreich 0 1 0 1
15 BrasilienBrasilien Brasilien 0 0 6 6
16 DanemarkDänemark Dänemark 0 0 1 1

(Stand: 13. Oktober 2014 – nach 37 Austragungen auf Hawaii)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ironman World Championships – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Webseite IRONMAN Hawaii: Die wichtigsten Informationen, abgerufen am 25. September 2012
  2. http://www.ironman.com/triathlon/events/emea/ironman/barcelona.aspx#axzz3520LtrAa
  3. http://mythos-ironman-hawaii.com/race_route.php
  4. Hintergründe zur Schwimmstrecke Hawaii
  5. Ironman Hawaii mit neuem Schwimmstart (3. August 2014)
  6. Messick explains the changes (8. August 2014)
  7. Beschreibung Radstrecke Hawaii
  8. Laufbericht Ironman Hawaii
  9. IRONMAN Hawaii: Die wichtigsten Informationen
  10. Peter Reid und Lori Bowden gewinnen Ironman auf Hawaii. In: Spiegel Online. 19. Oktober 2003, abgerufen am 14. Oktober 2013.
  11. a b Craig Alexander siegt zum dritten Mal. tri2b.com, 9. Oktober 2011, abgerufen am 14. Oktober 2013.