Isaac Reber

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Isaac Reber (* 27. August 1961 in Basel; heimatberechtigt in Schangnau) ist ein Schweizer Politiker (GPS).

Reber wurde in Basel geboren und wuchs in Sissach auf. Er schloss an der Universität Basel ein Studium der Geographie mit dem Diplom ab und absolvierte danach an der ETH Zürich ein Nachdiplomstudium in Raumplanung. Nach Tätigkeit bei der Baudirektion Baselland war er von 1997 bis 2008 im Hochbau- und Planungsamt des Kantons Basel-Stadt beschäftigt, dabei ab 2003 als Leiter des Wohnbauförderprogramms Logis Bâle. Seit 2009 ist er stellvertretender Geschäftsführer von Energie Zukunft Schweiz.[1][2]

Als Politiker sass Isaac Reber von 1996 bis 2001 im Gemeinderat von Sissach und danach im basellandschaftlichen Landrat. 2007 kandidierte er erfolglos als Regierungsrat. Bei den Regierungsratswahlen 2011 holte er mit 28'444 Stimmen das viertbeste Resultat und wurde somit als erstes Mitglied der Grünen Partei in die Kantonsregierung von Basel-Landschaft gewählt.[1][3] Reber verdrängte dabei Jörg Krähenbühl (SVP) aus dem Regierungsrat; es handelt sich dabei um die erste Nichtwiederwahl eines Bisherigen seit 1950.[4]

Reber ist verheiratet und hat zwei Töchter.[1]

Kritik[Bearbeiten]

Im Dezember 2013 wurde publik, dass auch Isaac Reber in der Honorar-Affäre im Baselbiet involviert war.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c isaacreber.ch: Eine Kurzbiographie. Abgerufen am 11. April 2011.
  2. baselland.ch: 13. Sitzung des Landrates des Kantons Basel-Landschaft. (PDF; 250 kB) Liestal, 19. Februar 2004. S. 411. Abgerufen am 2. April 2011.
  3. Daniel Gerny: Grüne drücken SVP aus Baselbieter Regierung. Website der Neuen Zürcher Zeitung, Artikel vom 28. März 2011. Abgerufen am 2. April 2011.
  4. Grüner in Baselbieter Regierung - SVP legt im Landrat zu. In: Basellandschaftliche Zeitung online. 27. März 2011. Abgerufen am 11. April 2011.
  5. Kantonskasse geprellt: Honorar-Affäre im Baselbiet