Isabel Varell

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Isabel Varell beim Deutschen Fernsehpreis 2012
Isabel Varell bei Appen musiziert
Varell 2009 im ZDF-Fernsehgarten

Isabel Varell (Künstlername, bürgerlich: Isabel Wehrmann; * 31. Juli 1961 in Kempen) ist eine deutsche Sängerin, Schauspielerin, Musicaldarstellerin und Fernsehmoderatorin.

Leben[Bearbeiten]

Mit 13 Jahren hatte sie ihren ersten Auftritt bei einem Talentwettbewerb. Sie besuchte das Luisen-Gymnasium Düsseldorf. 1980 belegte sie den dritten Platz unter 6000 Teilnehmern bei einem Nachwuchswettbewerb von RTL Radio und wurde 1981 vom Musikproduzenten Jack White gefördert. 1984 hatte sie ihren ersten Erfolg mit Verträumt. Sie nahm noch einige Schallplatten auf, doch ein durchschlagender Erfolg gelang ihr nicht. In der 1987 laufenden Kinderserie Hals über Kopf sang Isabel Varell das Titellied Oh Schreck, oh Schreck, das Kind ist weg ….

In der Juli-Ausgabe des deutschen Playboy 1982 erschienen Aktfotos von ihr. Als Schauspielerin war sie 1985 im ARD-Zehnteiler Das Rätsel der Sandbank zu sehen, zu dem sie auch den Titelsong sang. Drafi Deutscher komponierte für sie den Titel Melodie d’amour, mit dem sie bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 1990 den sechsten Platz belegte. Des Weiteren produzierte Deutscher auch ihre Singles Indestructible Love und Geh’ nicht vorbei. Ende der 1990er Jahre trat Isabel Varell in Musical-Hauptrollen (Pico und Slice of Saturday) auf Hamburger Bühnen auf. In dem Popmusical Cinderella übernahm Varell auf der Tour 2012/2013 die Rolle der Fee Jolanda. Von 2002 bis 2004 war sie die Co-Moderatorin von Guido Cantz in der ZDF Sendung Karnevalissimo.

1997 war sie neben Carlo von Tiedemann Moderatorin der Aktuellen Schaubude auf N 3. 1998 folgte die Comedy-Serie Varell & Decker im ZDF. Im selben Jahr stand sie auch für die Serie Gisbert des WDR zusammen mit Hape Kerkeling vor der Kamera. 2004 nahm Varell an der zweiten Staffel der RTL-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! teil und belegte dort den zweiten Platz. Eine Zeitlang war sie bei Call-in-Gewinnspiel auf 9Live zu sehen. In der ARD-Sendung Verstehen Sie Spaß? wirkte sie als Lockvogel mit.

Von Juni 2009 bis Mai 2010 war sie in der Rolle der weiblichen Protagonistin Andrea Weller in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ zu sehen, von Juli bis August 2010 kehrte sie noch einmal für einen Gastauftritt zurück. Vom 20. September 2010 bis zum 21. Juni 2011 war sie in der ZDF-Telenovela „Lena – Liebe meines Lebens“ als Linda Behrendt zu sehen. 2012 spielte sie in Rosamunde Pilcher: Das Geheimnis der weißen Taube mit.

Dazwischen spielt Isabel Varell auch immer wieder in Theaterproduktionen mit, so z. B. in der Komödie Düsseldorf.

Von 1989 bis 1991 war Isabel Varell mit Drafi Deutscher verheiratet. Seit dem 21. August 2008 ist sie mit dem TV-Regisseur Pit Weyrich liiert und lebt in Köln.

Musiktitel (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1981: Ich kämpf um dich
  • 1982: Lüg' mich an
  • 1983: Baby Rock'n'Roll
  • 1984: Verträumt
  • 1985: Die Sonne geht auf
  • 1986: Tonight
  • 1987: Golden Boy
  • 1988: The Spirit Of The Heart
  • 1989: Indestructible Love (produziert und komponiert von Drafi Deutscher)
  • 1990: Melodie d’amour (produziert und komponiert von Drafi Deutscher)
  • 1990: Geh nicht vorbei (produziert von Drafi Deutscher)
  • 1991: There Was A Time
  • 1993: Frauen die Lieben
  • 1994: Es gibt ein Danach
  • 1996: Diese Nacht soll nie enden
  • 1997: Niemand sieht die Tränen
  • 1998: Nie wieder ohne dich
  • 1999: Liebe kommt, Liebe geht
  • 2000: Bleib doch heute Nacht
  • 2001: Nur nicht aus Liebe weinen
  • 2002: Schwindlig vor Liebe
  • 2002: Du-nur-du-nur-du
  • 2003: Ich frier ohne dein Licht (produziert und komponiert von Thomas Anders)
  • 2007: Bye Bye, Baby
  • 2008: Königin der Nacht
  • 2008: Liebes Universum
  • 2009: Nachts
  • 2009: Nie mehr (wieder)
  • 2009: Nanana
  • 2009: Ich bin viel zu gerne Single (Promo-CD)
  • 2010: Spaghetti Bolognese (Promo-CD)
  • 2010: Nie mehr (wieder) (Promo-CD)
  • 2011: Soll ich oder soll ich nicht
  • 2011: Den Wind im Gesicht

Fernseh-Auftritte[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1983: Baby, Rock ’n’ Roll
  • 1999: Nur nicht aus Liebe weinen
  • 2002: Heut’ ist mein Tag
  • 2008: Königin der Nacht
  • 2009: Alles Ansichtssache
  • 2011: Alles neu
  • 2013: Da geht noch was

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Isabel Varell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien