Isabelle Fuhrman

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Isabelle Fuhrman bei der „World of Color“-Premiere (2010)

Isabelle Fuhrman (* 25. Februar 1997 in Washington D.C., Vereinigte Staaten) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Synchronsprecherin. Nach einigen kleineren Rollen wurde sie 2009 durch ihre Rolle als Esther im Horrorfilm Orphan – Das Waisenkind bekannt. Sie besucht zurzeit eine Privatschule in Südkalifornien.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Isabelle Fuhrman wurde in Washington, D.C. geboren und wuchs in Atlanta, Georgia auf. Ihre in der Sowjetunion geborene Mutter, Elina Fuhrman, ist eine Journalistin, und ihr Vater, Nick Fuhrman, war für einige Zeit Vorsitzender der Republikanischen Partei im Dane County, Wisconsin.[1] Sie hat eine ältere Schwester, Madeline Fuhrman, die als Musikerin und Liedschreiberin aktiv ist.[2]

Fuhrmans Karriere begann im Alter von sieben, als ein Talentscout vom Sender Cartoon Network auf ihre Schwester wartete. Er entdeckte stattdessen sie und gab ihr eine Rolle in der Serie „Cartoon Fridays“. Ihre erste große Rolle hatte Fuhrman ein paar Jahre später im Jahre 2007 im Film Hounddog. Im selben Jahr wurde Fuhrman ausgewählt, in dem Film Orphan – Das Waisenkind neben Vera Farmiga und Peter Sarsgaard mit zuspielen.[3] Fuhrman wurde durch eine bundesweite Suche von jungen Schauspielerinnen um eine Hauptrolle in der Warner Bros.-Zusammenarbeit zwischen Leonardo DiCaprios Appian Way Productions und Joel Silvers Dark Castle Entertainment darzustellen. Es war DiCaprio, der sie durch eine Aufnahme entdeckt hatte und beschloss, Orphan nicht ohne sie zu drehen. Ihre Darstellung als exzentrische Esther brachte ihr schwärmerische Bewertungen von Film-Kritikern aus den USA und der ganzen Welt ein. Ihre Leistung wurde als „auszeichnungswürdig“ und als „eins der bedeutendsten Beispiele der Darstellung einer Kinderschauspielerin in vielen Jahren“ gefeiert.[4]

Weitere Rollen hatte sie als Gretchen Dennis in der US-Fernsehserie Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits mit Jennifer Love Hewitt, als Grace O' Neil in der Pilotfolge Fernsehserie Justice – Nicht schuldig und in einer Reihe von nationalen Werbungen wie bei Pizza Hut und K-Mart. Ihre Leistung als Gretchen Dennis in Ghost Whisperer brachte ihr eine Nominierung bei den Young Artist Awards ein.

Im Jahre 2010 sprach sie die Rolle der Shelly in der US-amerikanischen Version des 3D-Animationsfilms Sammys Abenteuer – Die Suche nach der geheimen Passage,[5] wie zwei Jahre später in der Fortsetzung Sammys Abenteuer 2. 2011 war sie als Angie Vandermeer in Wer’ s glaubt, wird selig – Salvation Boulevard neben Pierce Brosnan zu sehen. 2012 war sie im Science-Fiction-Film Die Tribute von Panem – The Hunger Games in der Rolle der mordlustigen Karrieretributin Clove zu sehen.[6] Im Mai 2012 wurde Fuhrman für David Gordon Greens Remake des Giallo-Filmes Suspiria gecasted,[6] der aber aufgrund von rechtlichen Problemen nicht realisiert werden kann. 2013 übernahm sie neben Joel Courtney die Rollen als Michelle Madsen in dem Film The Between, deren Dreharbeiten 2011 stattfanden, und die Rolle der Rayna im Science-Fiction-Film After Earth an der Seite von Jaden Smith. Fuhrman ersetzte noch 2012 in The Wilderness of James Chloë Moretz als Val, da Moretz an den Filmaufnahmen an Kick-Ass 2 teilnahm und sich die Dreharbeiten überschnitten hätten. 2014 wurde Fuhrman für die Adaption von Stephen Kings Horror-Roman Puls gecasted.[7]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Isabelle Fuhrman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://newspaperarchive.com/wisconsin-state-journal/1990-11-08/page-13
  2. Madeline Fuhrman
  3. „ORPHAN“ star to headline „SUSPIRIA“ remake
  4. http://m.host.madison.com/mobile/article_4815fe93-1e95-58b3-8c00-abf9c8be5d5a.html
  5. Blickpunkt Film 10/2010: Sammys Abenteuer – Die Suche nach der geheimen Passage. Mediabiz.de. Abgerufen am 5. Dezember 2010.
  6. a b Dave Lewis: 'Orphan' star joins 'Hunger Games,' Tributes all cast, hitfix.com. 11. Mai 2011. 
  7. Mike Fleming junior: Isabelle Fuhrman Joins Stephen King’s ‘The Cell’. In: Deadline.com. 5. Februar 2014. Abgerufen am 5. Februar 2014.