Ischenrode

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51.43083333333310.03272Koordinaten: 51° 25′ 51″ N, 10° 1′ 48″ O

Ischenrode
Einheitsgemeinde Gleichen
Höhe: 272 m
Einwohner: 152 (31. Dez. 2012)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 37130
Vorwahl: 05592
Karte

Ischenrode als Ortsteil der Gemeinde Gleichen

Ischenrode ist der südlichste Ortsteil der Gemeinde Gleichen im Landkreis Göttingen und hat 152 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2012).[1] Der Ort liegt im Tal eines Zuflusses des Wendebachs am südöstlichen Rand des Reinhäuser Waldes. Nachbarorte sind Lichtenhagen im Westen, Bremke im Norden und Rohrberg im Süden.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste überlieferte schriftliche Erwähnung ist in einer Urkunde des Jahres 1168 (Fälschung des 13. Jahrhunderts) erhalten, in der Heinrich der Löwe verschiedene Besitzungen des Klosters Reinhausen bestätigt, darunter auch vier Hufen in Diskenroth. Eine weitere frühe Erwähnung aus em Jahr 1207 findet sich im Urkundenbuch des Klosters Reinhausen. Weitere frühere Namensformen sind Tischenroth (um 1250), Giskenroth (1262), Tyschenrode (1318) und Isekenrode (1338). Die heutige Form Ischenrode ist erstmals 1541 schriftlich festgehalten.[3] Auf einer Karte aus dem Jahr 1785 sind für Ischenrode 21 Feuerstellen angegeben.[4] Ortsbürgermeister ist Martin Wüstefeld. Die Protestanten in Ischenrode gehören zur ev.-luth. Kirchengemeinde St. Matthias in Bremke.[5]

Am 1. Januar 1973 wurde Ischenrode in die neue Gemeinde Gleichen eingegliedert.[6]

Politik[Bearbeiten]

Ortsrat[Bearbeiten]

Der Ortsrat setzt sich aus fünf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.[7]

  • Wählergemeinschaft Ischenrode: 5 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kapelle in Ischenrode
  • Ischenröder Schweiz
  • Kapelle Ischenrode

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Einwohner der Gemeinde Gleichen (Stand 31. Dezember 2012), abgerufen am 22. Juni 2014
  2. Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen (Hrsg.): Topographische Karte 1:25.000, Blatt 4526 Gleichen, 1. Auflage 2004
  3.  Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph: Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen. In: Jürgen Udolph (Hrsg.): Niedersächsisches Ortsnamensbuch (NOB). Teil IV, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2003, ISBN 3-89534-494-X, S. 221–223.
  4.  Peter Ferdinand Lufen: Landkreis Göttingen, Teil 2. Altkreis Duderstadt mit den Gemeinden Friedland und Gleichen und den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen. In: Christiane Segers-Glocke (Hrsg.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen. 5.3, CW Niemeyer, Hameln 1997, ISBN 3-8271-8257-3, S. 271f.
  5. [1]
  6.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 208.
  7. http://wahlen.kds.de/2011kw/Daten/152011_000059/index.html