Ischewsk
Stadt
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Ischewsk (russisch Ижевск
Aussprache?/i, udmurtisch Иж/Iž oder Ижкар/Ižkar) ist die Hauptstadt der Teilrepublik Udmurtien in Russland mit 611.043 Einwohnern (Stand: 2009).
| Ischewsk | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm (Erklärung) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort entstand 1760 unter dem Namen Ischewski (Ижевский) am Ufer der Isch, eines Nebenflusses der Kama. 1918 erhielt er die Stadtrechte und seinen heutigen Namen. 1984–87 hieß er vorübergehend Ustinow (Устинов) zu Ehren des Marschalls Dmitri Ustinow.
Die Stadt ist seit 1921 Hauptstadt der Republik Udmurtien und international bekannt, nicht zuletzt wegen des eigenen Fußballclubs Dynamo Ischewsk. Die Stadt ist besonders durch die Waffenindustrie geprägt, und der prominente russische Waffenkonstrukteur Michail Kalaschnikow lebt hier. Besonders bekannt sind die Ischmasch-Maschinenwerke. Darüber hinaus gibt es noch über zehn große Industriebetriebe. Es gibt ferner zwei Universitäten, medizinische und landwirtschaftliche Akademien sowie einige Berufsschulen.
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1959 | 285.294 |
| 1970 | 422.409 |
| 1979 | 548.721 |
| 1989 | 635.109 |
| 2002 | 632.140 |
| 2009 | 611.043 |
Anmerkung: 1959–2002 Volkszählungsdaten
[Bearbeiten] Weiterführende Bildungseinrichtungen
- Filiale der Hochschule für Privatisierung und Unternehmertum
- Filiale der Universität für Verbraucherkooperation Moskau
- Höheres Kolleg für Geisteswissenschaften und Ingenieurwesen „Aeromech“
- Fakultät des Juristischen Instituts des Innenministeriums Russlands in Ischewsk
- Staatliche Landwirtschaftliche Akademie Ischewsk
- Staatliche Medizinakademie Ischewsk
- Staatliche Technische Universität Ischewsk
- Udmurtische Staatliche Universität
- Udmurtisches Institut der Akademie für Staatsdienst des Uralgebiets
[Bearbeiten] Bemerkenswerte Bauwerke
- Sankt-Michaels-Kathedrale in Ischewsk
- Sendemast Pesotschnaja (ein 1962 errichteter, 195 Meter hoher abgespannter Stahlrohrmast, der durch seine in zwei Ebenen angeordneten sechs Querträger, die zu den Abspannseilen führen, ein markantes Erscheinungsbild besitzt
[Bearbeiten] Sport
Der Eishockeyverein Ischstal Ischewsk spielt in der zweithöchsten russischen Spielklasse.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Wladimir Bechterew (* 1973), Biathlet
- Maxim Beresin (* 1991), Eishockeyspieler
- Dmitri Blinow (* 1987), Biathlet
- Sergei Bolschakow (* 1988), Schwimmer
- Swetlana Bubnenkowa (* 1973), Radsportlerin
- Nikolai Buschujew (* 1985), Eishockeyspieler
- Dmitri Bykow (* 1977), Eishockeyspieler
- Jewgeni Dragunow (1920–1991), Waffenkonstrukteur
- Ljubow Jermolajewa (* 1975), Biathletin
- Andrei Kirilenko (* 1981), Basketballspieler
- Kirill Knjasew (* 1983), Eishockeyspieler
- Alexei Kobelew (* 1971), Biathlet
- Albert Leschtschow (* 1971), Eishockeyspieler
- Iwan Pesterew (* 1975), Biathlet
- Rail Rosakow (* 1981), Eishockeyspieler
- Nadja Saidakowa, Balletttänzerin
- Pawel Tonkow (* 1969), Radrennfahrer
- Iwan Tscheresow (* 1980), Biathlet
- Wiktor Wassiljew (* 1987), Biathlet
[Bearbeiten] Weitere Persönlichkeiten
- Michail Kalaschnikow, Waffenkonstrukteur
- Hugo Schmeisser, deutscher Waffenkonstrukteur
- Hermann Weber, deutscher Motorradkonstrukteur und -rennfahrer
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielles Webportal der Stadt (russisch, englisch)
- Ischewsk in der Enzyklopädie „Meine Stadt“ (russisch)