Ishigaki-jima

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Ishigaki-jima
Ishigaki-jima, ganz rechts oben
Ishigaki-jima, ganz rechts oben
Gewässer Pazifik / Ostchinesisches Meer
Inselgruppe Yaeyama
Geographische Lage 24° 29′ N, 124° 13′ O24.486666666667124.20944444444526Koordinaten: 24° 29′ N, 124° 13′ O
Ishigaki-jima (Japan)
Ishigaki-jima
Länge 35 km
Breite 20 km
Fläche 222,63 km²
Höchste Erhebung Omotodake
526 m
Einwohner 44.907
202 Einw./km²

Ishigaki-jima (jap. 石垣島, wörtlich: Steinzauninsel) ist mit 44.907 Einwohnern auf 222,63 km²[1] die Hauptinsel der Yaeyama-Inseln. Sie ist die drittgrößte Insel (nach Okinawa und Iriomote-jima) der japanischen Präfektur Okinawa. Die Entfernung zu Tarama-shima der Miyako-Inseln im Nordosten beträgt etwa 32 km, zur Hauptinsel Okinawa der gleichnamigen Präfektur rund 370 km, bis zum chinesischen Inselstaat Taiwan sind es nur etwa 230 km. Die gesamte Insel zählt zum Gebiet der Stadt Ishigaki im Süden der Insel.

Topographie[Bearbeiten]

Der Küstenverlauf ist im Nordwesten stärker gegliedert und bildet im Nordosten einen sehr langen Ausläufer, der an einer Stelle nur ca. 300 m schmal ist. Die Bodenform ist überwiegend wellig, höhere Erhebungen finden sich vor allem im Norden des Inselrumpfes und in den Landspitzen. Der Omotodake (於茂登岳) ist mit 526 Metern Höhe der höchste Berg der Präfektur Okinawa. Die Insel wird von zwei größeren Bächen, die teils aus drei Stauseen gespeist werden, durchzogen.

Klima[Bearbeiten]

In den Sommermonaten liegen die Tagestemperaturen um 35 °C, in den Wintermonaten um 12 °C. Wie alle Ryūkyū-Inseln wird auch Ishigaki-jima von Mai bis September oft von Taifunen heimgesucht.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Shiraho-Korallenriff

Die Inselbewohner leben von alters her von Fruchtanbau (Ananas, Mandarinen), Feldwirtschaft, Viehzucht und Fischfang, insbesondere dem Katsuo (Echter Bonito). Heutzutage stellt der Tourismus für die Insel eine wichtige Einnahmequelle dar. Mehrere Hotels, Strände, Korallenriffe, zahlreiche Restaurants, der Fährhafen als Durchgangsstation zu den anderen Inseln der Yaeyama-Gruppe und nicht zuletzt ein Golfplatz holen viele Besucher nach Ishigaki-jima.

Kultur[Bearbeiten]

Die Yaeyama-Sprache gehört zu den Ryūkyū-Sprachen.

Besonderes[Bearbeiten]

Kabira-Bucht

Besonders sehenswert sind unter anderem die Kabira-Bucht (川平湾, Kabira-wan), die Tamatori-Landzunge (玉取崎, Tamatori-zaki) und das Yaeyama-Museum, Japans südlichstes Museum. Die Badesaison im Meer beginnt auf Ishigaki-jima schon im März, und damit noch einen Monat früher als auf der Hauptinsel der Präfektur.

Auch das Rathaus der benachbarten Gemeinde Taketomi steht auf der Insel Ishigaki-jima, auf der rund 90 % der Einwohner der Yaeyama-Inseln leben.

Ishigaki wurde als Drehort für mehrere Filme oder japanische Fernsehdramas verwendet. Beispielsweise war Ishigaki-jima zusammen mit Mimami-daitō der Drehort des Films Kamigami no Fukaki Yokubō von Shōhei Imamura.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Insel ist für den Autoverkehr gut erschlossen, Mietwagen sind erhältlich. Tägliche Flugverbindungen vom Flugplatz Ishigaki werden nach Hateruma-jima, Yonaguni-jima, Miyako-jima, Naha, Kansai und Tokyo-Haneda angeboten, Fährverbindungen bestehen zu allen bewohnten Inseln der Yaeyama-Inseln.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ishigaki-jima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 島面積. Kokudo Chiriin, 1. Oktober 2011, abgerufen am 8. November 2012 (PDF; 31 kB, japanisch).