Islamische Heilsfront

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Islamische Heilspartei FIS
Selbstbezeichnung arabisch ‏الجبهة الإسلامية للإنقاذ‎, französisch Front islamique du Salut
Zentrale Algerien
Ideologie Panislamismus

Die Islamische Heilspartei FIS (arabisch ‏الجبهة الإسلامية للإنقاذ‎, französisch Front islamique du Salut) ist eine islamische Partei Algeriens.

Bei den ersten freien Parlamentswahlen des Landes 1991 zeichnete sich nach Auszählung von 48 % der Stimmen ab, dass sie auf Anhieb 188 der bei dieser Wahlrunde umkämpften 231 von insgesamt 430 Sitzen erringen würde, woraufhin das Militär die Wahlen abbrach, den Staatspräsidenten absetzte, die Nationale Volksversammlung auflöste und den Notstand ausrief.

Als die FIS verboten wurde, gingen die meisten ihrer Anhänger in den Untergrund und ein Bürgerkrieg brach aus, der in den 1990er Jahren über 100.000 Menschenleben forderte. Von der FIS abgespaltene Gruppen, GIA und AIS, griffen zu Methoden des Terrorismus, während die FIS in einer gemeinsamen Erklärung mit anderen Oppositionsgruppen spätestens 1997 endgültig für eine friedliche Lösung eintrat.

[Bearbeiten] Literatur

  • Bernhard Schmid: Algerien. Frontstaat im globalen Krieg? Neoliberalismus, soziale Bewegungen und islamische Ideologie in einem nordafrikanischen Land. 2005, ISBN 3-89771-019-6

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