Islamisches Zentrum Wien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Moschee des islamischen Zentrums in Floridsdorf
Islamisches Zentrum Wien - Moschee
Islamisches Zentrum Wien - Großer Gebetsraum der Moschee

Das Islamische Zentrum Wien ist eine Moschee im 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf in der Siedlung Bruckhaufen an der Adresse Am Bruckhaufen 3.

Moschee[Bearbeiten]

Die Moschee wurde von 1975 bis 1979 von Baumeister Richard Lugner im Auftrag des saudi-arabischen Königs Faisal ibn Abd al-Aziz gebaut. Das Minarett ist 32 Meter hoch, der Durchmesser der Kuppel beträgt 20 Meter. Angeschlossen an das Zentrum sind Einrichtungen zur Pflege der islamischen Kultur. [1]

Das Islamische Zentrum wurde am 20. November 1979 vom damaligen österreichischen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger eröffnet.[2]

Während der Fachtagung „Das Unbehagen mit der Religion“[3] des Institut für Religiosität in Psychiatrie & Psychotherapie hielt am 18. Juni 2011 mit Gregor Henckel-Donnersmarck erstmals ein hoher katholischer Würdenträger einen Vortrag in der Wiener Moschee.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Josef Peter Schuller: Die verborgene Moschee. Zur Sichtbarkeit muslimischer Gebetsräume in Wien, hrsg. Ulrike Bechmann / Wolfram Reiss: Anwendungsorientierte Religionswissenschaft, Beiträge zu gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen, Band 4, Tectum, Marburg 2013, ISBN 978-3-8288-3177-3

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.wien.info – Islamisches Zentrum, Moschee
  2. Siehe auch die mediale Berichterstattung, wie zum Beispiel in Zeit im Bild (ORF) am 20. November 1979. – Zum 30. Jahrestag in Wien Heute (ORF Regionalprogramm) am 20. November 2009.
  3. "Das Unbehagen mit der Religion"

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Islamisches Zentrum Wien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.24516.3975Koordinaten: 48° 14′ 42″ N, 16° 23′ 51″ O