Islamistischer Terrorismus

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Der 11. September 2001 war der größte Terroranschlag in der Geschichte.[1] Seine Folgen bestimmten große Teile der internationalen Politik im folgenden Jahrzehnt.

Mit dem Begriff islamistischer Terrorismus (seltener auch islamischer Terrorismus) wird Terrorismus bezeichnet, der durch extremen religiösen Fanatismus vor dem Hintergrund islamistischer Ideologie motiviert ist. Islamistische Terroristen berufen sich zur Rechtfertigung ihrer Aktionen auf die Grundlagen des Islam, den Koran und die Sunna, wobei diese dem Zweck entsprechend interpretiert werden.

Islamistische Terroristen haben im 21. Jahrhundert weltweit eine Serie schwerer Anschläge verübt, darunter die größten Anschläge in der Geschichte der Vereinigten Staaten[1] und einiger europäischer Länder.[2][3][4]

Ideologie[Bearbeiten]

Zentral in der Ideologie islamistisch-terroristischer Gruppierungen und Organisationen ist die kompromisslos kriegerische Interpretation des Begriffs Dschihad, der als islamisch legitimierter militärischer Kampf zur Ausweitung und Verteidigung des Gebiets des Islam (Dar al-Islam) verstanden wird. Ein wichtiges Denkmuster ist dabei die Einteilung der Welt in den Dar al-Islam und den Dār al-Harb. Diese zwei Begriffe finden sich jedoch weder im Koran noch in den Hadithen. Hinzu kommt nach der Lehre Ibn Taimiyas der Kampf gegen Herrscher, die als vom Islam abgefallen gelten, weil sie die Schari'a nicht anwenden. Wichtige Ideologen waren dabei Muhammad ibn Abd al-Wahhab, Sayyid Qutb und Abdallah Azzam.

Der Islamwissenschaftler Guido Steinberg untersucht in seinem Buch Der nahe und der ferne Feind – Das Netzwerk des islamistischen Terrorismus die Dynamik zwischen diesen beiden Formen des islamistischen Terrorismus, wobei der „nahe Feind“ aus der Sicht der Terroristen die Herrscher muslimischer Staaten sind, der „ferne Feind“ vor allem die Vereinigten Staaten und Israel, die manchmal als der „große Satan“ und der „kleine Satan“ bezeichnet werden. Nach Steinberg ist der internationale islamistische Terrorismus ohne diese Dynamik kaum zu verstehen. Danach entstanden in einzelnen muslimischen Ländern Terrororganisationen, die zuerst die eigene Regierung stürzen wollten. Da dies nicht möglich war, fanden die religiösen Freiheitskämpfer nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan ein neues Betätigungsfeld in Afghanistan, wo sie mit Unterstützung ihrer Heimatländer und auch der USA in den 1980er Jahren die Sowjetunion bekämpften. Erst nach dem Rückzug der Sowjetunion aus Afghanistan, der als Sieg der Muslime verstanden wurde, begannen die einzelnen Gruppen den Kampf gegen den „fernen Feind“ zu organisieren. Eine zentrale Figur war dabei Osama bin Laden und seine Organisation Al-Qaida.

Die Ideologie umfasst Antiamerikanismus bzw. die Ablehnung westlicher Denk- und Lebensweise[5] und betrachtet „sämtliche weltliche Autorität als nicht bindend für Muslime“.[6] Die Autoren Hasan al-Banna, Sayyid Qutb und al-Maududi gelten als zentrale Theoretiker des Dschihadismus.[7] Das wichtigste Dokument ist die Gründungserklärung der Islamischen Weltfront für den heiligen Krieg gegen die Juden und Kreuzfahrer:

„In order to obey the Almighty, we hereby give the following judgement: The judgement to kill and fight Americans and their allies, whether civilian or military, is an obligation for every Muslim who is able to do so in any country […] Launch a raid on the American soldiers of Satan and their allies of the Devil.“

Diese 1998 von mehreren Islamistenführern unter Vorsitz von Osama bin Laden verabschiedete Erklärung verdeutlicht Strategie und Ideologie des islamistischen Terrorismus.[8]

Charakteristisch für den islamistischen Terrorismus ist seine Bereitschaft zur asymmetrischen Kriegführung, insbesondere durch Selbstmordattentate. Dabei spielt die religiöse Vorstellung, dass sie als "Märtyrer" (Schahid, Pl. Schuhada) direkt ins Paradies einziehen dürfen, eine wichtige Rolle bei der Bereitschaft der Terroristen, den eigenen Tod in Kauf zu nehmen. Aber auch Beweggründe wie gesellschaftliches Ansehen und die finanzielle Unterstützung der Familie von Selbstmordattentätern tragen zur Motivation bei.

Brennpunkte[Bearbeiten]

Länder, in denen islamistische Anschläge zwischen dem 11. September 2001 und dem 22. Mai 2013 verübt wurden

Betroffen vom islamistischem Terrorismus sind in erster Linie die Menschen im muslimischen Kulturkreis selbst, wo die Terroristen versuchen, die aus ihrer Sicht nicht islamisch legitimierten und/oder zu pro-westlichen Regime gewalttätig zu destabilisieren und durch ihre Vorstellung eines fundamentalistischen Gottesstaates zu ersetzen. In der westlichen Weltöffentlichkeit finden dagegen hauptsächlich die Anschläge gegen die westliche Kultur Aufmerksamkeit, während vergleichbare Angriffe gegen Christen und andere religiöse Minderheiten in Afrika und im Nahen Osten kaum wahrgenommen werden. Weitere Brennpunkte des islamistischen Terrorismus sind die Südgrenze der ehemaligen Sowjetunion (Kaukasuskonflikte), Indien und Teile Ozeaniens.

Reaktionen in westlichen Ländern[Bearbeiten]

In der öffentlichen Diskussion der westlichen Welt fand der Begriff verstärkt nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA Beachtung. Die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus ist seither ein Schwerpunkt in dem von den Vereinigten Staaten propagierten Krieg gegen den Terror.

Reaktionen von Muslimen[Bearbeiten]

Die Bewertung des Terrors ist sowohl in der islamischen Öffentlichkeit als auch bei muslimischen Rechtsgelehrten nicht einheitlich.[9]

Einerseits werden von vielen muslimischen Organisationen und Rechtsgelehrten islamistisch motivierte Terroranschläge gegen unschuldige Menschen, und insbesondere Selbstmordattentate, deutlich und öffentlich verurteilt.[10] So haben am 21. November 2004 auf einer Großdemonstration in Köln 20.000 bis 25.000 Muslime gegen islamistischen Terrorismus demonstriert.[11] In einer gemeinsamen Erklärung distanzierten sich die größten muslimischen Verbände in Deutschland am 25. August 2006 von den vereitelten Terroranschlägen auf zwei Regionalbahnen Nordrhein-Westfalens und betonten dabei, dass solche Taten durch den Islam nicht gerechtfertigt werden können.[12] Im Oktober 2006 verabschiedeten sunnitische und schiitische Religionsgelehrte in Mekka eine Erklärung, die Selbstmordattentate und Anschläge auf heilige Stätten zur Sünde erklärt,[13] was im Umkehrschluss allerdings im Hinblick auf nicht- heilige Stätten die Sündlosigkeit zur Folge hat.

Für die Situation in Deutschland kommt eine umfangreiche Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums aus dem Jahr 2007 u.a. zu dem Ergebnis, dass etwa 40 % der befragten Muslime physische Gewalt für ein legitimes Mittel der Auseinandersetzung bei einem Angriff des Westens gegen den Islam halten, dass aber über 90 % der Befragten Selbstmordattentate und Terror für nicht legitim halten.[14]

Das amerikanische Meinungsforschungsinstitut The Gallup Organization veröffentlichte im März 2008 die Ergebnisse einer umfangreichen Studie zum Thema „Who Speaks for Islam? What a Billion Muslims Really Think“ (dt.: Wer spricht für den Islam? Was eine Milliarde Muslime wirklich denken). Demnach bewundert die große Mehrheit der Muslime den Westen für seine Demokratie und seine bürgerlichen Freiheiten, will aber nicht, dass man ihnen westliche gesellschaftspolitische Strukturen aufzwingt.[15]

Andererseits spiegeln die westlichen Medien bevorzugt die Selbstdarstellungen der muslimischen Verbände in Europa oder in den USA. Der Blick auf Medien und öffentliche Meinung in arabischen Ländern macht deutlich, dass Terroranschläge dort in Abhängigkeit vom Kontext beurteilt werden: Die Anschläge in Europa – insbesondere die Madrider Zuganschläge oder die Terroranschläge am 7. Juli 2005 in London – oder die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA wurden mehrheitlich verurteilt. Selbstmordattentate im Irak nach dem Einmarsch der Amerikaner und insbesondere der islamistische Terror gegen Israel im Rahmen des Nahostkonflikts dagegen werden meist als begründet angesehen oder verteidigt.[16] Einen Eindruck davon gibt das umfangreiche Material beim Übersetzungsdienst Middle East Media Research Institute (MEMRI), wo sowohl Zeitungsmeldungen als auch Video-Mitschnitte aus arabischen Medien veröffentlicht und Übersetzungen angeboten werden.[17]

Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten]

Drei der vier Selbstmordpiloten der Anschläge vom 11. September 2001 hatten zuvor eine Terrorzelle in Hamburg geformt, wo sie die Anschläge vorbereiteten und regelmäßig gemeinsam die Al-Quds-Moschee besuchten.[18] Im Juli 2006 schlug ein Bombenanschlag von libanesischen Islamisten auf zwei Personenbeförderungszüge in Westdeutschland fehl. 2007 wurde die Sauerland-Gruppe, eine vierköpfige Terrorzelle der Islamischen Dschihad-Union aus deutschen Konvertiten und Deutschtürken, ausgehoben. Die Gruppe hatte den Einsatz von Autobomben gegen amerikanische Militäreinrichtungen und zivile Ziele auf deutschem Boden geplant. Im September 2008 misslang ein Mordanschlag dreier Minderjähriger auf eine Kölner Polizeistreife, die in einen Hinterhalt gelockt worden war; der islamistische Tathintergrund wurde den Behörden erst Jahre später gewahr.[19] Im März 2011 erschoss ein islamistischer Kosovo-Albaner zwei US-Soldaten und verletzte zwei weitere schwer, die sich auf dem Weg nach Afghanistan befanden (Mordanschlag am Frankfurter Flughafen am 2. März 2011). Im April 2011 wurden die vier Mitglieder der Düsseldorfer Zelle verhaftet, die laut Anklage einen Sprengstoffanschlag auf eine große Menschenmenge vorbereiteten. Im Dezember 2012 kam es zu einem versuchten Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof, für den der deutsche Konvertit Marco G. aus der hiesigen Salafisten-Szene verdächtig wird.[20] Im März 2013 verhinderte die Polizei ein Attentat auf den Parteivorsitzenden von Pro NRW Markus Beisicht.[21] Die Bundesstaatsanwaltschaft erhob in diesem Zusammenhang Anklage gegen Marco G. und mehrere Salafisten mit Migrationshintergrund.[22]

Nach Erkenntnissen des Bundesverfassungsschutzes sind beinahe alle islamistischen Terroraktivitäten in Deutschland dem fundamentalistischen Salafismus zuzurechnen.[23] 2013 waren Salafisten die am raschesten wachsende islamistische Gruppe in Deutschland.[24]

Infolge der Anschlagserie durch Mohamed Merah in Südfrankreich 2012 ist auch in Deutschland die Sorge vor inländischen Einzeltätern gewachsen, die ihre Tat individuell planen und ausführen. Diese sogenannten „einsamen Wölfe“ durchlaufen eine mitunter plötzliche Selbstradikalisierung – oft beschleunigt durch extremistisches Propagandamaterial im Internet – und sind ohne direkte Verbindung zu bekannten islamistischen Terrornetzwerken für die Sicherheitsbehörden im Vorfeld kaum aufspürbar. Anders als beim herkömmlichen, von Gruppen organisierten Terrorismus geht dem Anschlag nicht unbedingt eine Ausbildung im Terrorcamp im muslimischen Ausland voraus, sondern der Radikalisierungsprozess der Attentäter vollzieht sich inmitten der deutschen Gesellschaft. Die Ausführung des Anschlags kann wie bei Arid Uka in Frankfurt spontan oder erst nach akribischer Vorbereitung erfolgen. Bundesinnenminister Friedrich (CSU) zufolge gelten derzeit circa 130 Islamisten in Deutschland als „Gefährder“, potentielle Attentäter auf dem Bundesgebiet. Um junge Muslime vom gewaltbereiten Extremismus fernzuhalten, fordert die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke ihre umfassende Einbindung im engen persönlichen Umfeld, namentlich in Familie und Schule sowie Moscheegemeinde und Einwandererorganisation.[25]

Syrien-Dschihadisten aus der BRD
Datum Anzahl
Juni 2013 60[26]
August 2013 120[27]
Oktober 2013 200[28]
Dezember 2013 240[24]
Januar 2014 270[29]
Februar 2014 300[30]

Im Juni 2013 warnte der Bundesverfassungsschutz vor einer erhöhten Anschlagsgefahr durch dschihadistische Krieger, die aus dem syrischen Bürgerkrieg „emotionalisiert“ und möglicherweise mit „direktem Kampfauftrag“ nach Deutschland zurückgekehrt sind.[31] Im Oktober 2013 schätzte die Behörde die Zahl der Dschihadisten aus Deutschland, die sich im syrischen Kriegsgebiet aufhalten oder auf der Reise dorthin befinden, auf zweihundert Personen, von denen die Mehrheit einen deutschen Pass besitzt.[28] Deutschsprachige Islamisten bildeten damit das größte Truppenkontingent der zu diesem Zeitpunkt geschätzten eintausend Freiwilligen aus Europa.[28] In einem „German Camp“, das als Sammlungspunkt dient, bereiten die Männer sich auf den militärischen Einsatz aufseiten der islamistischen Opposition vor.[28] Bis dato acht Freischärler aus Deutschland sind nach Erkenntnissen des Nachrichtendienstes in dem Konflikt umgekommen.[28] Neben steigenden Ausreisezahlen registrierte die Behörde verstärkte Bemühungen um den Aufbau einer Propagandastruktur, mit deren Hilfe weitere deutschsprachige Kämpfer für den Dschihad in Syrien angeworben werden sollen.[28] Im Herbst 2013 zog der Tod des Salafisten und ehemaligen Fußball-Jugendnationalspielers Burak Karan in Syrien mediale Aufmerksamkeit auf sich.[32] Bis März 2014 ist die Zahl der nach Syrien ausgereisten Dschihadisten auf dreihundert angewachsen, darunter zwanzig Frauen, die unterstützend tätig sind und mit Kämpfern sogenannte Dschihad-Ehen eingehen.[33]

Österreich[Bearbeiten]

Laut Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden kämpften im April 2013 bis zu sechzig Personen aus Österreich auf Seiten der syrischen Opposition, wobei es sich „großteils um syrische, pakistanische, afghanische und tschetschenische Asylbewerber oder Flüchtlinge“ handle. Der 'Dschihad-Tourismus' in den vorderen Orient gilt aufgrund der Radikalisierung, die die Rückkehrer oft erfahren haben, als Bedrohung der inneren Sicherheit der Alpenrepublik.[34]

Anschläge im Westen[Bearbeiten]

Große, von islamistischen Extremisten in westlichen Ländern verübte Terroranschläge sind:

Aussteigerprogramme[Bearbeiten]

Bei der Libyschen Islamischen Kampfgruppe (LIKG) gelang es, deren Führungsriege zum Verfassen einer mehr als vierhundert Seiten umfassenden berichtigenden Studie zu bewegen, die zur Freilassung ihrer Mitglieder aus den Gefängnissen führte.[36] Die im September 2009 veröffentlichte Studie verurteilt die Tötung von Zivilisten unter dem Vorwand des Dschihad und fand in der arabischen Welt große Beachtung. Im Zusammenhang mit dieser Studie kam es zu einer öffentlichen Infragestellung der geistigen Grundlagen von al-Qaida durch frühere Weggefährten Osama bin Ladens.[37][38]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bassam Tibi: Vom klassischen Djihad zum terroristischen Djihadismus – Der irreguläre Krieg der Islamisten und die neue Weltunordnung, in: Backes/Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus und Demokratie, Band 14, Baden-Baden 2002, S. 27–44
  •  Elhakam Sukhni: Die ,Märtyreroperation' im Dschihad: Ursprung und innerislamischer Diskurs. Akademische Verlagsgemeinschaft München, 2011, ISBN 3-869-24107-1.
  •  Egün Capan: Terror und Selbstmordattentate aus islamischer Perspektive. INID, Mai 2005, ISBN 3-935521-10-3.
  •  Mark A. Gabriel, Ph.D.: Islam und Terrorismus: Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt. Zweite (unveränderte) Auflage Auflage. Resch-Verlag, 2005, ISBN 3-935197-39-X.
  •  Gilles Kepel: Das Schwarzbuch des Dschihad. Aufstieg und Niedergang des Islamismus. Piper Verlag, München 2004, ISBN 3-492-24248-0.
  •  Matthias Küntzel: Djihad und Judenhaß. Über den neuen antisemitischen Krieg. ça ira-Verlag, 2002, ISBN 3-924627-06-1.
  •  Reinhard Möller: Islamismus und terroristische Gewalt. Ergon, Würzburg 2004, ISBN 3-89913-365-X.
  •  Guido Steinberg: Der nahe und der ferne Feind. Das Netzwerk des islamistischen Terrorismus. Beck-Verlag, 2005, ISBN 3-406-53515-1.
  •  Th. Kolnberger, C. Six (Hrsg.): Fundamentalismus und Terrorismus. Zu Geschichte und Gegenwart radikalisierter Religion. Magnus Verlag, 2007, ISBN 978-3-88400-604-7.
  •  Hans-Peter Raddatz: Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens. Herbig-Verlag, München 2002, ISBN 3-7766-2289-X.
  •  Peter Heine: Terror in Allahs Namen. Extremistische Kräfte im Islam. Herder 2001, ISBN 3-451-05240-7. (= Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Bd. 449)
  • Reinhard Scholzen: Antiwestlicher Hass im Namen des Propheten. Islamismus und islamistischer Terrorismus im Spiegel der Verfassungsschutzberichte. In: Global campaign against terrorism. Eine Herausforderung für die deutsch-amerikanische Partnerschaft, hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik. Berlin 2002, S. 18-27.
  •  Hiltrud Schröter: Das Gesetz Allahs: Menschenrechte, Geschlecht, Islam und Christentum. Helmer 9. Mai 2007, ISBN 3897412217.
  • Nicole Klitzsch: Muslimische Rebellen in den Philippinen. Politische Strategien zwischen Djihadismus und Verhandlungstisch (= Mitteilungen des Instituts für Asienkunde Hamburg. Nr. 392). IFA, Hamburg 2006, ISBN 978-3-88910-324-6.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c US-Außenministerium: September 11 (PDF; 61 kB)
  2. a b The Guardian: The worst Islamist attack in European history, vom 31. Oktober 2007, abgerufen am 4. April 2012
  3. a b The New York Times: Spain Struggles to Absorb Worst Terrorist Attack in Its History, vom 11. März 2004, abgerufen am 4. April 2012
  4. a b The Guardian: Four bombs in 50 minutes – Britain suffers its worst-ever terror attack, vom 8. Juli 2005, abgerufen am 4. April 2012
  5. Khalid Duran (Hrsg.)/Michael Pohly (Hrsg.): Osama bin Laden und der internationale Terrorismus. München, Ullstein Verlag, 2001, S. 42
  6. Thomas Steinmetz: Globaler Kleinkrieg. Untersuchung der Struktur des substaatlichen Akteurs, Frankfurt am Main 2011, S. 160
  7. Thomas Steinmetz: Globaler Kleinkrieg. Untersuchung der Struktur des substaatlichen Akteurs, Frankfurt am Main 2011, S. 98
  8. Johannes Urban: Die Bekämpfung des Internationalen Islamistischen Terrorismus, Wiesbaden 2006, S. 61
  9. vgl. dazu bspw. Volker Trusheim: Selbstmordattentäter. Islamische Positionen zu Selbstmordattentaten., Artikel v. 27. August 2007, S.3, im Dossier Islamismus der Bundeszentrale für politische Bildung
  10. vgl. dazu z.B. die Sammlung von Stellungnahmen auf der deutschsprachigen Webseite Muslime gegen Terror
  11. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,328990,00.html
  12. Katrin Brettfeld und Peter Wetzels: Muslime in Deutschland. Integration, Integrationsbarrieren und Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und religiös motivierter Gewalt. Ergebnisse von Befragungen im Rahmen einer multizentrischen Studie in städtischen Lebensräumen. Universität Hamburg, Fakultät für Rechtswissenschaft, Institut für Kriminalwissenschaften, Abteilung Kriminologie, Hamburg, Juli 2007, S. 199. Vgl. dazu Anna Reimann: 500 Seiten politischer Sprengstoff, in: Der Spiegel, 20. Dezember 2007
  13. Die Welt v. 9. März 2008: Mehrheit der Muslime bewundert westliche Werte
  14. Volker Trusheim: Selbstmordattentäter. Islamische Positionen zu Selbstmordattentaten., a.a.O.
  15. http://www.memri.org, die Video-Mitschnitte unter http://www.memritv.org
  16. National Commission on Terrorist Attacks upon the United States Al Qaeda aims at the American Homeland. 5.3 The Hamburg Contingent, 21. August 2004, abgerufen am 25. August 2011
  17. Kölnische Rundschau: Polizisten in Köln-Rondorf beschossen. Überfall hatte islamistischen Hintergrund, 20. Februar 2014, abgerufen am 14. März 2014; Focus: Ausreise aus Deutschland. Dschihadisten-Mutter kommt mit Waffen-Magazin und Zielfernrohr durch Kontrolle, 8. März 2014, abgerufen am 14. März 2014
  18. General-Anzeiger: Versuchter Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof. Verdacht gegen Marco G. erhärtet sich, vom 18. Oktober 2013, abgerufen am 19. November 2013; Die Welt: Anklage nach versuchtem Bombenanschlag in Bonn, 14. März 2014, abgerufen am 15. März 2014
  19. Focus: Salafisten planten Mordanschlag auf Pro-NRW-Chef Markus Beisicht, 13. März 2013, abgerufen am 19. November 2013
  20. Die Welt: Anklage nach versuchtem Bombenanschlag in Bonn, 14. März 2014, abgerufen am 15. März 2014
  21. Bundesverfassungsschutz: Salafistische Bestrebungen, abgerufen am 17. August 2012
  22. a b Neue Osnabrücker Zeitung: Mehr deutsche Dschihad-Kämpfer in Syrien, 21. Dezember 2013, abgerufen am 15. März 2014
  23. Terrorismus. Der gefährliche Trend zum islamistischen Amoklauf, 3. April 2012, abgerufen am 4. April 2012
  24. Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode: Reisebewegungen und Radikalisierungen syrischer Kämpfer, Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage, Drucksache 17/14391, S. 1, 17. Juli 2013, abgerufen am 15. März 2014
  25. Der Spiegel: Bürgerkrieg: 120 Dschihadisten aus Deutschland sind nach Syrien gezogen, 7. August 2013, abgerufen am 15. März 2014
  26. a b c d e f Der Spiegel: Verfassungsschutz-Geheimbericht: 200 Islamisten aus Deutschland ziehen in syrischen Krieg, 20. Oktober 2013, abgerufen am 19. November 2013; Die Zeit: 200 deutsche Islamisten wollen im syrischen Krieg kämpfen, 21. Oktober 2013, abgerufen am 19. November 2013
  27. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Verfassungsschutz: 270 Islamisten sind von Deutschland nach Syrien gereist, 22. Januar 2014, abgerufen am 15. März 2014
  28. Der Stern: Verfassungsschutz warnt vor Dschihadisten aus Syrien, 26. Februar 2014, abgerufen am 15. März 2014
  29. Die Welt: Kampfbereite Islamisten kehren aus Syrien zurück, 24. Juni 2013, abgerufen am 24. Juni 2013
  30. Der Spiegel: Toter Islamist Burak Karan: Vom deutschen Nationalspieler zum Dschihadisten, 18. November 2013, abgerufen am 19. November 2013
  31. Die Welt: Syrien-Krieg. Traum deutscher Mädchen von der „Dschihad-Ehe“, 28. Februar 2014, abgerufen am 14. März 2014; Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Frauen aus NRW ziehen in den Heiligen Krieg in Syrien, 11. März 2014, abgerufen am 14. März 2014
  32. Die Presse: 60 Männer aus Österreich im syrischen Jihad, 24. April 2013, abgerufen am 15. März 2014
  33. Boston Globe: France detains 19 suspected Islamist extremists, vom 31. März 2012, abgerufen am 4. April 2012
  34. Libya releases LIFG members
  35. Die Zweifel der Gotteskrieger
  36. New jihad code threatens al Qaeda