Ismail (Prophet)

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Fresko Opferung Ismails, Schiraz, 18. Jh.

Ismail (Ismael; arabisch ‏إسماعيل‎, DMG Ismāʿīl) gilt im Islam als der erste Sohn Ibrahims (Abraham) und Hagars, als Prophet und Gesandter (Rasul) Gottes.

In der islamischen Tradition war zunächst strittig, ob Ismail oder Ishāq (Isaak) von Ibrahim geopfert werden sollten; heute halten die meisten Muslime ersteres für gegeben.[1]

Ismail im Koran[Bearbeiten]

Im Koran hat Ismail ein großes Ansehen und fand laut diesem Akzeptanz bei seinem Herren:

„Und er pflegte seinen Angehörigen Gebet und Zakah ans Herz zu legen und war seinem Herrn wohlgefällig.“

– Koran: Sure 19:55

Der Koran erwähnt Ismail mit anderen Propheten wie Elisa, Jonas und Lot, wo sie als gerecht und Auserwählte Gottes beschrieben werden:

„Und gedenke Ismaels, Elisas und Dhu l-Kifls; alle gehören sie zu den Besten.“

– Koran: Sure 38:48 auch 6:86

Laut Koran soll er mit Ibrahim die Kaaba erbaut haben:

„Und als Abraham mit Ismael die Grundmauern des Hauses errichtete (, sagte er): "Unser Herr, nimm von uns an; denn wahrlich, Du bist der Allhörende, der Allwissende.“

– Koran: Sure 2:127

Im Koran und in der islamischen Tradition spielt die Geschichte Ismail eine wichtige Rolle. Hagar gebar Ismail, da Ibrahims Frau Sarah nicht in der lage war, Kinder zu gebären. Nach vielen Jahren wurde Sarah durch ein Wunder Gottes schwanger mit Ishāq. Nach einiger Zeit befahl Allah, dass Ibrahim Ismail und Hagar in die Wüste schicken solle.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einen Überblick zu frühen Positionen gibt F. Leemhuis: Ibrahim's sacrifice of his son in the early post-koranic tradition, in: E. Noort / E. J. C. Tigchelaar: The sacrifice of Isaac, Brill, Leiden 2002, S. 125-139. Umfassender Reuven Firestone: Abraham's Son as the Intended Sacrifice. Issues in Qur'anic Exegesis, in: Journal of Semitic Studies 34 (1989), 95-131 und bes. Reuven Firestone: Journeys in Holy Lands. The Evolution of the Abraham-Ishmael Legends in Islamic Exegesis, New York 1990.