Isobar (Kernphysik)

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Isobare (von griechisch ἴσος isos ‚gleich‘ und βαρύς barýs ‚schwer‘) sind Nuklide zweier unterschiedlicher chemischer Elemente (damit auch von unterschiedlicher Kernladungszahl / Anzahl von Protonen und damit auch Neutronen), deren Atomkerne die gleiche Anzahl von Nukleonen (gleiche Massenzahl) haben.

Unterscheidet sich die Ordnungszahl zweier Isobare nur um 1, so ist stets eines dieser Nuklide radioaktiv (Mattauchsche Isobarenregel).

Beispiele[Bearbeiten]

  • 14C und 14N
  • 17N, 17O und 17F

Ein Spezialfall der Isobare sind die so genannten Spiegelkerne.

Literatur[Bearbeiten]

  • Povh, Rith, Scholz, Zetsche: Teilchen und Kerne, Springer, 4. Auflage 1997, ISBN 3-540-61737-X

Siehe auch[Bearbeiten]