Isokostengerade

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Isokostengerade

In der Mikroökonomie ist die Isokostengerade (Isokostenlinie) im Faktordiagramm der geometrische Ort aller Kombinationen von Faktormengen, die zu gleich hohen Kosten führen. Was in der Produktionstheorie mit der Isokostengerade abgebildet wird, ist mit der Bilanzgeraden in der Haushaltstheorie zu vergleichen.

Die Lage der Isokostengerade wird durch die (gegebenen) Kosten sowie die Faktorpreise bestimmt. Die Isokostengerade ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Bestimmung der Minimalkostenkombination. Es wird für die Isokostengeraden auch der Begriff Isotime verwendet.

Berechnung der Isokostenlinie/gerade[Bearbeiten]

Bei der Berechnung der Isokostenlinie wird der vorgegebene Preis einer Kombination durch die jeweiligen Preise der Faktoren Betriebsmittel und Arbeit geteilt. Dabei ergibt sich der Ordinatenwert (y-Achse) aus dem Wert des Faktors Arbeit und der Abszissenwert (x-Achse) aus dem Faktor Betriebsmittel.

Siehe auch[Bearbeiten]