Isolan

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Strukturformel
Strukturformel von Isolan
Allgemeines
Name Isolan
Andere Namen

(1-Isopropyl-3-methylpyrazol-5-yl)-N,N-dimethylcarbamat

Summenformel C10H17N3O2
CAS-Nummer 119-38-0
PubChem 8393
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit[1][2]

Eigenschaften
Molare Masse 211,26 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig[1]

Dichte

1,07 g·cm−3[1]

Siedepunkt

103 °C (0,93 mbar)[1]

Dampfdruck

0,0013 mbar (20 °C)[1]

Löslichkeit

mischbar mit Wasser und den meisten organischen Lösungsmitteln[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
06 – Giftig oder sehr giftig

Gefahr

H- und P-Sätze H: 310​‐​300
P: ?
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Sehr giftig
Sehr giftig
(T+)
R- und S-Sätze R: 27/28
S: ?
Toxikologische Daten
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Isolan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbamate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Isolan kann durch Reaktion des Kaliumsalzes der Enolform von 1-Isopropyl-3-methyl-5-pyrazolon mit Dimethylcarbamoylchlorid gewonnen werden.[2]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Isolan ist eine sehr giftige farblose Flüssigkeit, die mischbar mit Wasser ist.[2]

Verwendung[Bearbeiten]

Isolan wird als Insektizid verwendet.[2]

Isolan wurde nicht in die Liste der in der Europäischen Union zulässigen Pflanzenschutzmittel aufgenommen.[4] In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Eintrag zu CAS-Nr. 119-38-0 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 4. Januar 2013 (JavaScript erforderlich).
  2. a b c d e Isolan in der Hazardous Substances Data Bank, abgerufen am 4. Januar 2013.
  3. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4. Verordnung (EG) Nr. 2076/2002 der Kommission vom 20. November 2002 ...
  5. Nationale Pflanzenschutzmittelverzeichnisse: Schweiz, Österreich, Deutschland; abgerufen am 4. Januar 2013.