Isolde

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Isolde (mhd. Isold, Isalde / altfranzösisch Iseut) ist ein weiblicher Vorname. Er stammt aus dem Althochdeutschen, und bedeutet Rüstung und walten. Die Namenstage sind der 23. August und 24. August.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Tristan-Sage

Isolde von Irland ist die Titelheldin des höfischen Romans von Tristan und Isolde. Der Drachentöter Tristan wirbt Isolde als Braut für König Marke von Kurnewale (im französischen Tristan-Stoff Cornouaille von lat. 'Cornu Galliae'; damit gemeint sein könnte Cornwall oder die ebenfalls als Cornu Galliae bezeichnete Bretagne[1]). Aufgrund tragischer Verstrickungen und eines versehentlich gemeinsam eingenommenen Liebestranks verlieben sich beide ineinander. Im Laufe des Romans werden sie voneinander getrennt. Tristan lernt in der Fremde Isolde Weißhand kennen und heiratet diese, weil sie ihn an „seine“ Isolde erinnert. Isolde lebt indessen bekümmert bei König Marke. Nach einem Kampf zu Tode verwundet, lässt Tristan die heilkundige Isolde zu sich rufen. Sie kommt, um ihn zu retten, doch kurz vor ihrer Ankunft nimmt sich Tristan das Leben. Als Isolde den Sterbenden sieht, bringt auch sie sich um, indem sie sich in Tristans Schwert stürzt.

Die Geschichte von Isoldes Treue bis in den Tod wurde seit dem hohen Mittelalter in zahlreichen Bearbeitungen überliefert, unter anderem in der Oper Tristan und Isolde von Richard Wagner.

[Bearbeiten] Varianten

[Bearbeiten] Bekannte Namensträgerinnen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Arthur Schurig: Der Roman von Tristan und Isolde in der bretonischen Urgestalt. Paul Aretz Verlag, Dresden 1923
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