Isolde Oschmann
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Isolde Oschmann (* 20. Mai 1913 in Berlin) war eine SED-Funktionärin in der DDR.
Oschmann, gelernte Kindergärtnerin, trat 1945 der KPD bei und wurde durch die Zwangsvereinigung von SPD und KPD Mitglied der SED. 1946 bis 1948 war sie Stadtverordnete des Stadtbezirkes Berlin-Treptow, danach absolvierte sie ein Studium an der Parteihochschule und wurde Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte der Parteihochschule. 1950–1952 war sie Ministerin für Volksbildung des Landes Thüringen. 1952–1955 war sie stellvertretende Leiterin bzw. Leiterin der Abteilung Allgemeinbildende Schulen beim Zentralkomitee der SED, danach Mitglied der Frauenkommission beim Politbüro des ZK der SED. Später war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ministerium für Volksbildung. 1973 erhielt sie den Vaterländischen Verdienstorden.
1920–52: Arnold Paulssen | Max Richard Greil | Richard Leutheußer | Arnold Paulssen | Wilhelm Frick | Wilhelm Kästner | Fritz Wächtler | Walter Wolf | Marie Torhorst | Isolde Oschmann
Seit 1990: Christine Lieberknecht | Dieter Althaus | Michael Krapp | Jens Goebel | Bernward Müller | Christoph Matschie
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oschmann, Isolde |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (KPD, SED), Ministerin für Volksbildung des Landes Thüringen (1950–1952) |
| GEBURTSDATUM | 20. Mai 1913 |
| GEBURTSORT | Berlin |