Isophthalsäure

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Strukturformel
Strukturformel von Isophthalsäure
Allgemeines
Name Isophthalsäure
Andere Namen
  • m-Phthalsäure
  • 1,3-Benzoldicarbonsäure
Summenformel C8H6O4
CAS-Nummer 121-91-5
PubChem 8496
Kurzbeschreibung

farb- und fast geruchloser kristalliner Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 166,13 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,54 g·cm−3[2]

Sublimationspunkt

348 °C[3]

Dampfdruck

610 Pa (250 °C)[2]

pKs-Wert
  • pKs1 = 3,62[3]
  • pKs2 = 4,60[3]
Löslichkeit

schwer löslich in Wasser: 0,12 g·l−1 (25 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
MAK

2 mg·m−3 (einatembarer Aerosolanteil)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Isophthalsäure (auch meta-Phthalsäure) ist eine Chemikalie und gehört zur Gruppe der aromatischen Dicarbonsäuren (Benzoldicarbonsäuren).

Herstellung[Bearbeiten]

Isophthalsäure wird durch Oxidation von meta-Xylol mit Luftsauerstoff hergestellt.[4]

Verwendung[Bearbeiten]

Isophthalsäure dient als Ausgangsstoff von Aramiden, Polyestern, Kunstharzen für hochtemperaturbeständige Elektroisolierlacke und ölfreie Alkydharze.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Eintrag zu Isophthalsäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 13. Februar 2009 (JavaScript erforderlich).
  2. a b Datenblatt Isophthalsäure (PDF) bei Merck, abgerufen am 14. August 2007.
  3. a b c CRC Handbook of Tables for Organic Compound Identification, Third Edition, 1984, ISBN 0-8493-0303-6.
  4. Isophthalsäure. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 17. Juli 2014.