Ispringen
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Enzkreis | |
| Höhe: | 275 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,21 km² | |
| Einwohner: | 6019 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 733 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 75228 | |
| Vorwahl: | 07231 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PF | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 36 030 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Gartenstraße 12 75228 Ispringen |
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| Webpräsenz: | ||
| Lage der Gemeinde Ispringen im Enzkreis | ||
Ispringen ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg, etwa 2 km von Pforzheim entfernt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Ispringen gehören das Dorf Ispringen und der Ort „Katharinentalerhof, Gesindehaus“.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Ispringen wurde im Jahre 1272 erstmals als Urspringen urkundlich erwähnt. Der frühere Name weist darauf hin, dass die Siedlung wahrscheinlich im Quellgebiet des Kämpfelbaches erfolgte. Die Herrschaft über das Dorf lag seit 1365 beim Dominikanerinnenkloster von Pforzheim. Nachdem dieses mit der Reformation aufgelöst wurde, gehörte das Dorf den Markgrafen von Baden.
[Bearbeiten] Religionen
Um 1370 übernahm die Pfarrkirche in Ispringen die Nachfolge der Kirche im untergegangenen ehemaligen Ort Neidlingen. Die Reformation wurde Mitte des 16. Jahrhunderts durch die Markgrafen von Baden eingeführt. Im 19. Jahrhundert machte der örtliche Pfarrer Georg Friedrich Haag den Ort zum Mittelpunkt einer Erweckungsbewegung, die gegen den Willen der Evangelischen Landeskirche in Baden am reinen lutherischen Glauben festhalten wollte. Die Siloah-Gemeinde spaltete sich daraufhin 1855 von der Landeskirche ab und beteiligte sich an der Gründung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1950: 2800
- 2005: 6027
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bei der Bürgermeisterwahl am 5. April 2009 setzte sich Volker Winkel (parteilos) mit 76,70 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 55 Prozent gegen seinen Mitbewerber und Gemeinderat Stefan Jung (CDU) durch. Der bisherige Amtsinhaber Heinrich Kemmet schied krankheitsbedingt vorzeitig aus dem Dienst aus. [3]
[Bearbeiten] Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 36,2 % | +1,5 | 7 Sitze | +1 |
| FWG/FWI | 31,5 % | -1,0 | 6 Sitze | ±0 |
| SPD | 22,1 % | -10,8 | 4 Sitze | -2 |
| LMU | 10,2 % | +10,2 | 1 Sitz | +1 |
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen zeigt auf rotem Grund eine goldene Schafschere.
[Bearbeiten] Verkehr
Ispringen verfügt über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker. Dort hält die Stadtbahnlinie S5 tagsüber mindestens halbstündlich. Die Bundesautobahn 8 ist über die Anschlussstellen Pforzheim-West oder Pforzheim-Nord in jeweils ca. 5km Entfernung zu erreichen.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- 76 Meter hoher Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG in Stahlbetonbauweise auf dem Hohberg(Geographische Koordinaten: 8°41'20" östliche Länge, 48° 55' 15" nördliche Breite)
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
- Quelle des Kämpfelbachs an der Durchfahrtsstrasse
- Russeneiche am Ochsenweg. Benannt nach dem Russlandfeldzug Napoleons, die Franzosen sollen dort Rast gemacht haben. Die Eiche ist an die 500 Jahre alt.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Urspringer Kosaken Fescht
- Sportfest des 1.FC Ispringen
- Volleyballtriathlon des 1.Ispringer Volleyballverein
- 1. Maifest auf dem Jünglingsplatz
- Rosenmontagsball der Freiwilligen Feuerwehr Ispringen
[Bearbeiten] Bildung
- Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule
- Sonderschule für Geistigbehinderte
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- August Valentin Kautz[4] (* 5. Januar 1828; † 4. September 1895) Auswanderer, Deutsch-Amerikaner, Unionsoffizier und Brigadegeneral im Sezessionskrieg
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 539–540
- ↑ Staatsanzeiger Nr. 13 vom 9. April 2009, Seite 10
- ↑ en:August Kautz
[Bearbeiten] Weblinks
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