Issei Nishikawa

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Issei Nishikawa (jap. 西川 一誠, Nishikawa Issei, eigentlich Nishikawa Kazumi; * 2. Januar 1945 in Asahi (heute: Echizen), Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker und seit 2003 Gouverneur von Fukui.

Nishikawa absolvierte 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und wurde anschließend Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung, wo er Ende der 1980er Jahre in Leitungspositionen aufstieg. Zuletzt war er ab 1992 Leiter der Planungsabteilung (kikaku-ka), ab 1994 stellvertretender Leiter des Sekretariats des Ministers für Staatsland. 1995 wurde er unter Yukio Kurita Vizegouverneur der Präfektur Fukui.

Als Kurita sich 2003 nach vier Amtszeiten zurückzog, bewarb sich Nishikawa bei den einheitlichen Regionalwahlen im April um die Nachfolge, erhielt rund 53 % der Stimmen und konnte den ehemaligen Diplomaten Bundō Takagi und den Kommunisten Tomoichirō Yamakawa schlagen. 2007 und 2011 wurde er als De-facto-Allparteienkandidat jeweils nur gegen einen kommunistischen Gegenkandidaten klar für vier weitere Jahre im Amt bestätigt. Wie bereits unter Vorgänger Kurita z.B. nach dem Zwischenfall im schnellen Brüter Monju ist die Nuklearsicherheit besonders nach Unfällen ein wiederkehrendes Thema seiner Wahlkämpfe, da Fukui die Präfektur mit den meisten Kernreaktoren (15) im Land ist.[1][2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eric Johnston: Gubernatorial election '03. Pro, con or plebiscite. Fukui race boils down to reactor factor. In: The Japan Times. 11. April 2003, abgerufen am 18. April 2011 (englisch).
  2. Safety of nuclear plants a key issue in governor elections. In: asahi.com. 26. März 2011, abgerufen am 18. April 2011 (englisch).