Istog

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Dieser Artikel bezieht sich auf eine Ortschaft im Kosovo. Im Serbokroatischen steht „istok“ für Osten, ist daher oft auch Namenszusatz anderer Ortschaften in Südosteuropa.
Istog/Istogu1
(Burim/Burimi)
Istok/Исток2
Wappen von Istok/Istog
Istog (Kosovo)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Kosovo
Gemeinde: Istog (Istok)
Koordinaten: 42° 47′ N, 20° 29′ O42.78083333333320.4875Koordinaten: 42° 46′ 51″ N, 20° 29′ 15″ O
Fläche: 453 km²
Einwohner: 56.000 (2008)
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+381) 039
Postleitzahl: 31000
Kfz-Kennzeichen: 03
Struktur und Verwaltung (Stand: 2007)
Gemeindeart: Großgemeinde
Gliederung: 52 Wohnorte
Bürgermeister: [ Haki Rugova ] (LDK)
Webpräsenz:
1 albanisch (unbestimmte / bestimmte Form),
2 serbisch (lateinische / kyrillische Schreibweise)
Großgemeinde innerhalb Kosovos

Istog (albanisch auch Istogu oder Burim bzw. Burimi, serbisch Исток/Istok) ist eine Stadt im Nordwesten des Kosovo. Sie ist Hauptsitz der gleichnamigen Großgemeinde, die an die Republik Montenegro grenzt. Sie ist ca. 60 km von der Hauptstadt Priština entfernt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus der Stadt selbst und etwa 50 Ortschaften. Die Einwohnerzahl liegt bei ungefähr 72.000 (Stand: 2011). In der Region leben überwiegend Albaner, außerdem Minderheiten wie Bosniaken, Serben und Roma.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaft der Gemeinde ist im Wesentlichen landwirtschaftlich geprägt. Vor 1999 arbeiteten 80 % der Einwohner in der Landwirtschaft.[1]

Aufgrund der grenznahen Lage der Stadt profitiert Istog vom Export von Fischen ins Ausland. Momentan beschäftigt die moderne Fisch-Anlage (Forellenzucht) am Fluss Istočka rund 70 Arbeitnehmer. Die Privatisierung, welche im Jahr 2004 erfolgte, gilt als Beleg für einen gelungenen Privatisierungsprozess.[1]

Name[Bearbeiten]

Der Name der Stadt stammt aus dem serbischen Wort Istok, auch Istek genannt, im Sinne von „Wasser-Quelle“, die sich auf die Quelle des Flusses Istočka bezieht, einem Nebenfluss des weißen Drins.[2] Der (alternative) albanische Name Burimi hat die gleiche Bedeutung.

Gliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Istog gehören folgende Orte:

  • albanische Ortsnamen: Banjë, Banjicë, Belicë, Bellopojë, Carallukë, Cërrkolez, Cerrcë, Dobrushë, Dragolec, Drejë, Dubovë e Vogël, Dubravë, Gjurakovc, Istog, Istog i Poshtëm, Kaliqan, Kashicë, Kërrninë, Kosh, Kovragë, Lluga, Llukac i Begut, Llukac i Thatë, Lubovë, Lubozhdë, Mojstir, Muzhevinë, Orrobërdë, Osojan, Polanë, Prekallë, Prigodë, Rakosh, Serbobran, Shalinovicë, Shushicë, Sinajë, Staradran, Studenicë, Suhogërllë, Tomoc, Trubuhoc, Tuçep, Uçë, Veriq, Veriq i Ri, Vrellë, Zabllaq, Zallq, Zhakovë.
  • serbische Ortsnamen: Banja, Banjica, Begov Lukavac, Belica, Belo Polje, Verić, Vrelo, Dobruša, Donji Istok, Dragoljevac, Drenje, Dubrava, Đurakovac, Žakovo, Žač, Zablaće, Istok, Kaličane, Kašica, Kovrage, Koš, Krnjina, Lugovo, Ljubovo, Ljubožda, Malo Dubovo, Mojstir, Muževine, Novi Verić, Orno Brdo, Osojane, Poljane, Prekale, Prigoda, Rakoš, Sinaje, Srbobran, Saradran (Starodvorane), Studenica, Suvi Lukavac, Suvo Grlo, Sušica, Tomance, Trbuhovac, Tučep, Ukča, Crkolez, Crni Lug, Crnce und Šaljinovica.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Istok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatOSCE Profile of istog. OSCE, April 2008, abgerufen am 26. Juni 2011.
  2. Jovan Đ. Marković (1990): Enciklopedijski geografski leksikon Jugoslavije. S. 87; Svjetlost-Sarajevo; ISBN 86-01-02651-6