It Takes a Thief

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It Takes a Thief
Studioalbum von Coolio
Veröffentlichung 1994
Label Tommy Boy
Format CD
Genre Hip-Hop
Anzahl der Titel 16
Laufzeit 59 min 14 s
Chronologie
It Takes a Thief Gangsta's Paradise (1995)

It Takes a Thief ist das Debütalbum des US-Rappers Coolio. Das Album konnte vor allem durch die Single Fantastic Voyage Erfolge feiern.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Coolio verließ die Gruppe „WC & The Maad Circle“, da er dort eine eher unbedeutende Rolle im Hintergrund spielte. Die Formation war zu diesem Zeitpunkt wegen eines bestehenden Plattenvertrages an Priority Records gebunden. Da sich Coolio jedoch nicht vertraglich an diese gebunden hatte, konnte er zusammen mit WC an seinem Soloalbum arbeiten.

Für die Themen Arbeitslosigkeit, Drogen, Gewalt und Obdachlosigkeit wurden Produktionen verwendet, die zumeist an den Funk, Jazz & Soul der 70er Jahre, aber auch an den Old-School-Hip-Hop erinnern.

Erfolge[Bearbeiten]

Das Album bekam eine Platinauszeichnung in den USA.[1] Es erreichte in den Billboard-Charts Platz 8.[2] In Deutschland blieb das Album jedoch relativ unbeachtet und erreichte die Top 100 nicht.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Fantastic Voyage
  2. County Line
  3. Mama I’m in Love With a Gangsta (featuring LeShaun)
  4. Hand on My Nutsac
  5. Ghetto Cartoon
  6. Smokin’ Stix
  7. Can-O-Corn
  8. U Know Hoo! (featuring WC)
  9. It Takes a Thief
  10. Bring Back Somethin For da Hood
  11. N da Closet
  12. On My Way to Harlem
  13. Sticky Fingers
  14. Thought You Knew
  15. Ugly Bitches
  16. I Remember (featuring J-Ro and Billy Boy)

Singleauskopplungen[Bearbeiten]

Fantastic Voyage[Bearbeiten]

Die Single Fantastic Voyage (deutsch. „Fantastische Reise“) gilt bis heute als einer der erfolgreichesten Singles von Coolio. Im Lied geht es darum, sich einfach mal zurück zulehnen und sich auf eine fantastische Reise zu begeben. Gerade wegen dieses Songs wird Coolio oft als einer der Vertreter des G-Funks bezeichnet. 1994 wurde die Single in den MTV Video Music Award für den besten Rapsolosong und 1995 beim Grammy Award ebenfalls für den besten Rapsolosong nominiert, die er jedoch beide nicht gewonnen hat. Das Lied enthält mit der Textzeile „There ain't no blood, there ain't no crippin', ain't no punk ass niggas set trippin... and it really don't matter if you're white or black.“ eine deutliche Absage an den Gangsta Rap, den Coolio aber auf der Platte dennoch hochleben lässt.

Die Singleauskopplung war in den USA ein großer Erfolg. Sie erreichte Platz #2 der Hot Rap-Singles[3] und wurde mit Platin ausgezeichnet.[1] In Deutschland erreichte die Single Platz 91 der Charts.[4]

County Line[Bearbeiten]

Das Lied kritisiert das Wohlfahrtssystem in den USA. County Line erreichte Platz #26 der Hot Dance Music/Maxi-Singles Sales und Platz 27 der Hot Rap Singles.[3]

Mama I'm in Love with a Gangsta[Bearbeiten]

Im Lied Mama I'm in Love with a Gangsta geht es um eine Frau, die eine, Mann liebt, der scheinbar ein Verbrecher ist. Das Lied wurde auch als Single ausgekoppelt, erreichte aber nur Platz 49 der Hot-Rap-Singles.[3]

It Takes a Thief[Bearbeiten]

Das Titellied wurde auch ausgekoppelt und erreichte Platz 3 der Billboard Hot 100.[3]

I Remember[Bearbeiten]

In dem Lied I Remember geht es um die „guten alten Zeiten“. Coolio und zwei andere Rapper erzählen darüber, was sie so als Kinder erlebt haben. I Remember erreichte Platz #83 der Hot R&B/Hip-Hop Singles & Tracks und Platz 48 der Hot Rap Singles.[3]

Kritik[Bearbeiten]

„So finster die Themen wie Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Gewalt und Drogen auch sind, COOLIO schildert sie mit einigem Humor (in der Ich-Form) und großartigem HipHop. Musikalische Referenzen an den 70er Soul, Funk- und Jazz-Groove bis zur Old-School, arbeitet COOLIO in lockere Swing-Beats und funky Bass- und Gitarrenläufe ein.“

http://www.intro.de/platten/kritiken/23016715

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b http://www.riaa.com/goldandplatinumdata.php?table=SEARCH
  2. http://www.allmusic.com/album/mw0000625968
  3. a b c d e http://www.allmusic.com/album/mw0000625968
  4. http://www.charts-surfer.de/musiksuche.php

Weblinks[Bearbeiten]