Ivančice

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Ivančice
Wappen von Ivančice
Ivančice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihomoravský kraj
Bezirk: Brno-venkov
Fläche: 4757 ha
Geographische Lage: 49° 6′ N, 16° 23′ O49.10277777777816.375277777778210Koordinaten: 49° 6′ 10″ N, 16° 22′ 31″ O
Höhe: 210 m n.m.
Einwohner: 9.580 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 664 91
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 7
Verwaltung
Bürgermeister: Vojtěch Adam (Stand: 2006)
Adresse: Palackého nám. 6
664 91 Ivančice
Gemeindenummer: 583120
Website: www.ivancice.cz
Rathaus

Ivančice (deutsch Eibenschütz) ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt 21 km südwestlich von Brünn an der Einmündung der Oslava und der Rokytná in die Jihlava.

Geschichte[Bearbeiten]

Ivančice wurde 1221 zum ersten Mal erwähnt, ab 1288 hatte es den Status einer königlichen Stadt. Im 15. Jahrhundert kam die Stadt an die Herren von Lipá, in deren Besitz sie bis zur Schlacht am Weißen Berg blieb. Im 16. Jahrhundert war hier ein wichtiges Zentrum der Böhmischen Brüder, u. a. lebte in Ivančice Jan Blahoslav, Bischof der Böhmischen Brüder und Verfasser einer tschechischen Grammatik. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Ivančice rekatholisiert und verlor seine bisherige Bedeutung.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Ivančice besteht aus den Ortsteilen Alexovice (Alexowitz), Budkovice (Budkowitz), Ivančice (Eibenschütz), Hrubšice (Hrubschitz), Letkovice (Ledkowitz), Němčice (Niemtschitz) und Řeznovice (Resnowitz).

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Ivančice ist der Geburtsort des Malers Alfons Mucha und des Film- und Fernsehschauspielers Vladimír Menšík (Die Märchenbraut). In der Stadt gibt es über beide Dauerausstellungen im Museum. Der Name des jüdischen Gelehrten Jonathan Eybeschütz, dessen Vater hier als Rabbiner amtierte, ist von der deutschen Ortsbezeichnung abgeleitet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ivančice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)