Ivanhoe (Band)

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Ivanhoe
Allgemeine Informationen
Genre(s) Progressive Metal
Gründung 1986
Auflösung 1997
Neugründung 2001
Website www.ivanhoe.de
Aktuelle Besetzung
Alex Koch (seit 2013)
Gitarre
Chuck Schuler (1992-1994, seit 2001)
Giovanni Soulas
Rob Kudlek (seit 2013)
Richard „Richy“ Seibel (2005-2006, seit 2010)
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Connie Ernst
Gesang
Andy B. Franck
Gesang
Chitral „Chity“ Somapala
Gesang
Scott Anderson (1989)
Gesang
Ralf Küchle (1992)
Gitarre
Thomas Kovacs (1989–1993)
Keyboards
Markus Britsch
Schlagzeug
Matthias Biehl (2010-2013)
Gitarre
Achim Welsch (1994–1997, 2001-2011)
Gesang
Mischa Mang (2001-2013)

Ivanhoe ist eine baden-württembergische Progressive-Metal-Band aus Bietigheim.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Ivanhoe wurde 1986 von Markus Britsch (Keyboards), Giovanni Soulas (Bass) und Schlagzeuger Lars Hörnig (Gitarre).[1] Mit wechselnden Besetzungen entstanden die Demos Behind the Wall (1988), Written in Stone (1989) und Play Express (1992). Das Debütalbum Visions and Reality entstand dann mit der Besetzung Andy B. Franck (Gesang), Chuck Schuler (Gitarre), Giovanni Soulas (Bass), Lars Hönig (Schlagzeug) und Markus Britsch (Keyboard). Es folgte 1994 das Album Symbols of Time. Auf der Europa-Tournee zusammen mit Nevermore und Iced Earth stieg überraschend Gitarrist Schuler aus persönlichen Gründen aus. Welsch, der auf dem Demo Behind the Wall Gitarre gespielt und gesungen hatte, sowie als Livemischer für die Band tätig war, sprang kurzerhand ein.[2]

Polarized, das dritte Album der Gruppe, entwickelte sich zum Scheitelpunkt der Bandgeschichte. Nachdem Sänger Andy B. Franck eher in Richtung Thrash Metal tendieren wollte, löste man die Gruppe wieder auf. Giovanni Soulas und Achim Welsch gründeten das Projekt Charisma, das aber nach Veröffentlichung des Debütalbums Karma wieder aufgelöst wurde. Andy B. Franck schloss sich Brainstorm an und gründete 1998 zusammen mit Lars Hönig Symphorce.

2001 versuchten Soulas und Welsch Ivanhoe zu reanimieren. Als Sänger konnten sie Mischa Mang gewinnen, der im Musical Jesus Christ Superstar den Judas bei den Gandersheimer Domfestspielen 2001 gesungen hatte, für die Welsch als Sound Designer arbeitete. Die Arbeiten am vierten Album dauerten fast vier Jahre. 2005 wurde Walk in Mindfields (Massacre Records) veröffentlicht. Neben Mang, Soulas und Welsch wurde das Line-up durch Richard Seibel (Keyboards) und Sebastian Brauchle (Schlagzeug) komplettiert. Ex-Schlagzeuger Lars Hönig ist bei zwei Liedern zu hören. Im gleichen Line-up entstand der Nachfolger Lifeline (2008).

Ende 2010 entschied man sich von Sebastian Brauchle (Schlagzeug) zu trennen und Matthias Biehl zu verpflichten. Nach einigen erfolgreichen Konzerten (Queensryche, Scorpions, Building a Force, Bang your Head), trennte man sich Mitte 2011 ganz unerwartet auch von Achim Welsch (Gitarre). Am 24. Mai 2013 erschien das sechste Studioalbum "Systematrix". Mit der Veröffentlichung stiegen Sänger Mischa Mang und Schlagzeuger Matthias Biehl aus. Für folgende Konzerte (u. a. mit Queensrÿche) wurden Alex Koch (Gesang) und Rob Kudlek (Schlagzeug) in die Band geholt.[3]

Musikstil[Bearbeiten]

Ivanhoe ist im Progressive Metal anzusiedeln. Die Musik lebt von dem „Wechsel von gefühlvoll-melodischen und heavy Passagen“ beziehungsweise „einen Mix aus eingängigen Riffs und verschachtelten Prog-Parts“.[4] Die Band wurde insbesondere in den 1990er Jahren mit Dream Theater verglichen und galt lange Zeit als „die deutsche Antwort“ auf diese Band.[5] Das Album Polarized war ein Kompromiss aus dem alten, progressiven Stil und den Versuchen von Sänger Franck, dessen hohe Stimmlage auf früheren Veröffentlichungen oft bemängelt wurde, in eine etwas härtere Richtung zu gehen.[5][2]

Nach der Wiedervereinigung setzte die Gruppe allerdings mehr auf Eigenständigkeit, die neuen Lieder sind überwiegend im Midtempo-Bereich angesiedelt und setzen verstärkt auf Atmosphäre, statt auf technisches Können.[6]

Diskografie[Bearbeiten]

Demos[Bearbeiten]

  • 1988: Behind The Wall
  • 1989: Written in Stone
  • 1992: Play Express

Alben[Bearbeiten]

  • 1992: Visions and Reality
  • 1994: Symbols of Time
  • 1997: Polarized
  • 2005: Walk in Mindfields
  • 2008: Lifeline
  • 2013: Systematrix

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMike Seifert: Schwabengesang. Rock Hard, abgerufen am 31. August 2010.
  2. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBandgeschichte. Offizielle Website, abgerufen am 9. Februar 2014.
  3. http://www.swp.de/bietigheim/lokales/bietigheim_bissingen/art1188806,1934124
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatJenny Rönnebeck: Review zu Walk in Mindfields. Rock Hard, abgerufen am 31. August 2010.
  5. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBiografie. Laut.de, abgerufen am 31. August 2010.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatReview zu Walk in Mindfields. Laut.de, abgerufen am 31. August 2010.