Ivica Olić
| Ivica Olić | ||
Ivica Olic, 2010 |
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 14. September 1979 | |
| Geburtsort | Davor, SFR Jugoslawien | |
| Größe | 183 cm | |
| Position | Sturm | |
| Vereine in der Jugend | ||
| bis 1996 1996 |
NK Posavac Davor NK Marsonia Slavonski Brod |
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| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1997–1998 1998–1999 1998–1999 2000–2001 2001–2002 2002–2003 2003–2007 2007–2009 2009–2012 2012– |
NK Marsonia Slavonski Brod Hertha BSC II Hertha BSC NK Marsonia NK Zagreb Dinamo Zagreb ZSKA Moskau Hamburger SV FC Bayern München VfL Wolfsburg |
42 (17) 30 (10) 2 (0) 42 (21) 28 (21) 27 (16) 78 (35) 78 (29) 55 (13) 32 (9) |
| Nationalmannschaft2 | ||
| 1996 1997 1997–1998 1998 2000–2001 2002– |
Kroatien U-17 Kroatien U-18 Kroatien U-19 Kroatien U-20 Kroatien U-21 Kroatien |
3 (0) 1 (0) 9 (1) 1 (0) 6 (2) 84 (16) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: Saisonende 2012/13 2 Stand: 7. Juni 2013 |
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Ivica Olić [ˈiʋitsa ˈɔːlitɕ] (* 14. September 1979 in Davor, SFR Jugoslawien) ist ein kroatischer Fußballspieler, der seit 2012 beim VfL Wolfsburg unter Vertrag steht.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere[Bearbeiten]
Vereine[Bearbeiten]
Ivica Olić begann seine Karriere als 17-Jähriger bei NK Marsonia Slavonski Brod. 1998 unterschrieb er bei Inter Mailand, jedoch durfte der damals erst 18-Jährige in Pflichtspielen nicht eingesetzt werden. Inter hätte eine hohe Entschädigung an den Kroatischen Fußballverband bzw. an Olićs Heimatverein zahlen müssen. Erst ab dem 1. Januar 1999 hätte er eine freie Spielberechtigung bekommen. Da Inter nicht zahlen und Olić nicht warten wollte, nahm er ein Angebot vom Bundesligisten Hertha BSC an. Die Berliner überwiesen 600.000 DM nach Kroatien. So wechselte er im Oktober 1998 nach Deutschland.[1] Dort kam er lediglich zu zwei Einsätzen in der Bundesliga und kehrte daher 2000 zu seinem ehemaligen Verein zurück. Nach zwei Spielzeiten wechselte er zunächst zum NK Zagreb, später zu Dinamo Zagreb, wo er drei Titel gewann und zum Nationalspieler wurde.
2003 ging er nach Russland zum Erstligisten ZSKA Moskau, bei dem er in vier Jahren seine bis dahin erfolgreichste Zeit erlebte. Mit ZSKA gewann er 2005 den UEFA-Pokal. Im Finale wurde er in der 67. Minute durch Milos Krasic ersetzt.
Olić wurde für eine Ablösesumme von ca. zwei Millionen Euro vom Hamburger SV verpflichtet und war zur Rückrunde der Saison 2006/07 spielberechtigt. In 15 Spielen erzielte er dabei fünf Tore und trug so dazu bei, dass der HSV nach anfänglicher Abstiegsgefahr noch den siebten Tabellenplatz belegte. Nachdem er in den ersten neun Spielen der Saison 2007/08 nur einmal getroffen hatte, gelang ihm am 20. Oktober 2007 (10. Spieltag) gegen den Meister VfB Stuttgart als erstem und bislang einzigem HSV-Spieler in der Bundesliga ein Hattrick. Die Schuhe, mit denen ihm der Hattrick gelang, spendete er später dem HSV-Museum. Am Ende der Saison war er mit 14 Treffern der erfolgreichste Torschütze des HSV.
Zur Saison 2009/10 wechselte Olić ablösefrei zum FC Bayern München.[2] Er absolvierte sein erstes Spiel für den FC Bayern München am 8. August 2009 (1. Spieltag) gegen die TSG 1899 Hoffenheim; beim 1:1-Endstand erzielte er den Führungstreffer. Olić gelangte nach nur kurzer Zeit in die Startelf der Bayern. Am 27. April 2010 erzielte er beim 3:0-Sieg seiner Elf alle drei Tore im Halbfinalrückspiel der Champions-League-Saison 2009/10 gegen Olympique Lyon. Bereits in den Viertelfinalspielen gegen Manchester United hatte er zweimal getroffen und damit Anteil am Erreichen des Finales, das mit 0:2 gegen Inter Mailand verloren ging. Mit insgesamt sieben Toren lag er schließlich auf Platz zwei der CL-Torschützenliste hinter Lionel Messi. Auch in der Bundesliga und im DFB-Pokal traf er und gewann am Ende der Saison mit seiner Mannschaft das Double.
Pech hatte Olić in der Saison 2010/11. Nachdem er bereits zu Beginn der Saison mehrmals mit Knieproblemen und einem Nasenbeinbruch, den er am 9. Oktober 2010 im Länderspiel gegen Israel erlitten hatte, ausgefallen war, wurde er im November aufgrund einer schweren Außenmeniskusverletzung und einem Knorpelschaden im Knie operiert. Dadurch fiel er für insgesamt acht Monate und damit bis Saisonende aus. Er kam in dieser Spielzeit auf lediglich sechs Bundesligaeinsätze.
Zur Saison 2012/13 wechselte Olić zum VfL Wolfsburg. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2014.[3]
Nationalmannschaft[Bearbeiten]
2002 wurde Olić das erste Mal in die Nationalmannschaft seines Landes berufen und nahm an der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea teil. Er wurde bei diesem Turnier zweimal eingesetzt und erzielte ein Tor; die Mannschaft schied jedoch in der Vorrunde aus. Danach nahm er an der Europameisterschaft 2004 in Portugal, der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und der Europameisterschaft Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz teil. Olićs zwischenzeitliches 2:0 (Endstand 3:2) im letzten Qualifikationsspiel am 21. November 2007 gegen und in England hatte Kroatien die Teilnahme an der EM 2008 gesichert. Sein Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 beim 2:1-Sieg im Gruppenspiel gegen Deutschland am 12. Juni 2008 bedeutete den Gruppensieg bei der Europameisterschaft 2008. Für die Europameisterschaft 2012 wurde er wieder nominiert, sagte aber wenige Tage vor Beginn des Turniers aufgrund einer Oberschenkelverletzung ab. [4]
Spielweise[Bearbeiten]
Ivica Olić zeichnet sich durch eine äußerst lauffreudige und kämpferische Spielweise aus. Mit seinen rasanten Vorstößen ist er in der Lage, die gegnerische Verteidigung auf sich zu ziehen und so Räume für andere Spieler zu schaffen.
Titel und Erfolge[Bearbeiten]
Mit seinen Vereinen
- Kroatische Meister: 2002, 2003
- Kroatischer Supercup: 2002
- Russischer Meister: 2003, 2005, 2006
- Russischer Supercup: 2004, 2006
- UEFA-Pokal: 2005
- Deutsche Meisterschaft: 2010
- DFB-Pokal: 2010
- Champions League Finalist: 2010, 2012
- DFL-Supercup: 2010
Als Nationalspieler
- Europameisterschaft: Viertelfinale 2008
Persönliche Auszeichnungen
- Kroatiens Nachwuchsspieler des Jahres: 2001
- Bester Spieler der kroatischen Liga: 2002, 2003
- Bundesliga-Fußballer des Monats: Oktober 2007
- Tor des Monats: November 2008[5], März 2013
- Kroatiens Fußballer des Jahres: 2009, 2010
- HNL-Torschützenkönig: 2002, 2003
Sonstiges[Bearbeiten]
Ivica Olić ist verheiratet. Seine Frau, eine gebürtige Berlinerin, lernte er während seiner Zeit bei Hertha BSC kennen. 2009 wohnte er in Hohenbrunn bei München.[6] Zusammen hat das Paar zwei Söhne [7] und eine Tochter.
Sein Großvater arbeitete als Gastarbeiter in Deutschland.[8]
Weblinks[Bearbeiten]
- Ivica Olić in der Datenbank von fussballdaten.de
- Ivica Olić in der Datenbank von Weltfussball.de
- Länderspielübersicht auf hns-cff.hr
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Mit Olic verliert Hertha bei Hannover 96, www.berliner-zeitung.de vom 10. oktober 1998
- ↑ fcb.de: Olic sagt "Ja" zum FCB
- ↑ Ivica Olic wechselt für zwei Jahre zum VfL Wolfsburg., vfl-wolfsburg.de vom 26. April 2012
- ↑ http://www.kicker.de/news/fussball/em/startseite/570005/artikel_em-aus-fuer-olic---kalinic-nachnominiert.html
- ↑ Tor des Monats November 2008
- ↑ Gemeindeblatt der Gemeinde Hohenbrunn
- ↑ mopo.de: Ivicas Jubel-Gruß an Luca & Toni
- ↑ Ivica Olic: «Petric haben wir immer ausgelacht»
Maximilian Arnold | Diego Benaglio | Diego | Bas Dost | Patrick Drewes | Fagner | Ferhan Hasani | Makoto Hasebe | Patrick Helmes | Marwin Hitz | Thomas Kahlenberg | Simon Kjær | Robin Knoche | Sotirios Kyrgiakos | Alexander Madlung | Slobodan Medojević | Naldo | Ivica Olić | Yohandry Orozco | Kevin Pannewitz | Ivan Perišić | Václav Pilař | Jan Polák | Ricardo Rodríguez | Marcel Schäfer | Christian Träsch | Vieirinha
Trainer: Dieter Hecking
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Olić, Ivica |
| KURZBESCHREIBUNG | kroatischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 14. September 1979 |
| GEBURTSORT | DavorSFR Jugoslawien |