Ixia

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Ixia
Ixia-Sorte als Zierpflanze

Ixia-Sorte als Zierpflanze

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Schwertliliengewächse (Iridaceae)
Unterfamilie: Crocoideae
Gattung: Ixia
Wissenschaftlicher Name
Ixia
L.

Die Ixia, auch Ixien, Klebschwertel, Mistelblumen oder Miniaturgladiolen genannt,[1] sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Die 45 bis 50 Arten sind nur in der Capensis beheimatet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Ixia-Arten wachsen als laubabwerfende, ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden kleine, kugelige bis eiförmige Knollen, mit häutigen oder faserigen Umhüllungen („Tunika“), als Überdauerungsorgane aus. Blätter gibt es nur im Winter. Die grundständigen, einfachen Laubblätter sind flach und parallelnervig. Der Blattrand ist glatt.

Die endständigen, ährigen Blütenstände sind einfach oder verzweigt; wenn sie verzweigt sind dann können sie aus doldigen oder traubigen Teilblütenständen bestehen. Es sind Tragblätter vorhanden. Es sind zwei unterschiedlich aussehende Deckblätter je Blüte vorhanden. Zwei bis viele Blüten sind in den Blütenständen zweizeilig oder spiralig angeordnet.

Die ungestielten Blüten sind zwittrig, dreizählig und meist radiärsymmetrisch oder selten zygomorph. Es sind zwei Kreise mit je drei Blütenhüllblätter vorhanden, die in beiden Kreisen gleichgeformt oder verschieden sein können. Die Blütenhüllblätter sind verwachsen. Die über das Tragblatt hinausragende Blütenröhre ist lang zylindrisch und mehr oder weniger gerade. Der freie Bereich der Blütenhüllblätter ist sternförmig ausgebreitet. Die Farben der Blütenhüllblätter reichen von meist weiß über cremefarben, gelb bis orangefarben, oder blau. Es ist nur ein Kreis mit drei meist freien oder an ihrer Basis verwachsenen, fertilen Staubblättern vorhanden. Die Staubblätter sind gleichmäßig um den Griffel angeordnet. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen mit 20 bis 50 Samenanlagen je Fruchtknotenkammer. Der Griffel ist länger als die Staubblätter und endet in drei einfachen Narbenästen, die bis 1 cm lang sind. Es sind Septalnektarien vorhanden.

Die dünnwandigen, dreifächerigen Kapselfrüchte enthalten 20 bis 100 Samen. Die kantigen Samen sind ungeflügelt.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Ixia wurde 1762 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 2, Auflage, S. 51 aufgestellt. Typusart ist Ixia polystachya L.[2] Homonyme für Ixia L. nom. cons. sind Ixia Muhl. ex Spreng. und Ixia L. (veröffentlicht in Species Plantarum, 1, 1753 S. 36.). Der Gattungsname Ixia leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet verschiedenfarbig oder vom griechischen Wort ixos Mistel (Viscum) ab und bezieht sich auf den Milchsaft. Synonyme für Ixia L. nom. cons. sind: Houttuynia Houtt. nom. rej., Dichone Lawson ex Salisb., Hyalis Salisb. nom. nud., Agretta Eckl. nom. nud., Morphixia Ker Gawl., Wuerthia Regel.[3][4]

Die Gattung Ixia gehört zur Tribus Croceae (Syn.: Ixieae) in der Unterfamilie der Crocoideae innerhalb der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae).[3]

Ixia-Arten sind nur in der Capensis beheimatet. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich am nordwestlichsten Namaqualand durch die Kaphalbinsel, im Binnenland bis in die Karoo und ostwärts bis in die südlichen Bereiche des Ostkaps. Sie gedeihen hauptsächlich in Gebieten mit Winterregen. Die meisten Arten gibt es rund um Caledon, Wellington, Paarl, Stellenbosch, Tulbagh, Malmesbury, Piketberg und Clanwilliam.

Blütenstand von Ixia curta
Blütenstand von Ixia maculata
Blütenstand von Ixia monadelpha
Blütenstand mit Blüten im Detail von Ixia paniculata
Blütenstand von Ixia polystachya, deren Blüten ein blaues Saftmal besitzen
Blütenstand von Ixia polystachya, deren Blüten ein gelbes Saftmal besitzen
Blütenstände von Ixia scillaris
Ausschnitt eines Blütenstand mit Blüten im Detail von Ixia viridiflora

Es gibt etwa 45 bis 50 Ixia-Arten:[3][5][6][4]

  • Ixia abbreviata Houtt.: Es gibt zwei Varietäten:
    • Ixia abbreviata Houtt. var. abbreviata (Syn.: Ixia conferta var. ochroleuca (Ker Gawl.) G.J.Lewis, Ixia lutea Eckl.): Dieser Endemit kommt von Piketberg bis Paarl im Westkap vor. Mindestens 85 % der Habitate im Tiefland-Fynbos sind hauptsächlich durch Landwirtschaftsflächen verloren gegangen. Die restlichen 10 bis 16 Fundorten sind voneinander isoliert und degradiert. Invasive Pflanzenarten und Buschbrände bedrohen die Bestände. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Near Threatened“ = „gering gefährdet“ bewertet.[5]
    • Ixia abbreviata var. ovata (Andrews) Goldblatt & J.C.Manning (Syn.: Ixia capitata var. ovata Andrews, Ixia conferta R.C.Foster, Ixia lutea var. ovata (Andrews) B.Nord.): Dieser Endemit kommt heute nur noch von Piketberg bis Porterville, früher auch in Darling und Citrusdal im Westkap vor. Etwa 90 % der Habitate im Tiefland-Fynbos sind hauptsächlich durch Landwirtschaftsflächen verloren gegangen. Es sind nur acht Aufsammlungen bekannt. Einige Bestände sind kleiner als 100 Exemplare. Die Bestände nehmen weiter ab. Sie wurde 2011 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia acaulis Goldblatt & J.C.Manning: Von diesem Endemiten sind nur drei Fundorte in Knersvlakte im Westkap bekannt. Er gedeiht im Sukkulenten-Karoo-Buschland in Felsspalten oder Spalten zwischen Felsblöcken auf Kalksteingraten. Alle Standorte sollen als Kalksteinbruch dienen, bisher sind erst kleine Bereiche vom Abau betroffen. Zwei der Habitate sind klein mit nur 50 Exemplaren, der dritte Fundort enthält etwa 1500 Exemplare. Die Bestände nehmen ab. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia alata Goldblatt & J.C.Manning: Von diesem Endemiten sind nur zwei etwa 25 km voneinander entfernte Fundorte im Roggeveld Escarpment südlich von Calvinia im Nordkap bekannt. An dem einem Fundort gibt es drei große Populationen und an dem anderen Fundort wenige Horste. Die Fundorte sind durch Ackerbau und Dammbau gefährdet. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia altissima Goldblatt & J.C.Manning: Dieser Endemit kommt nur in Cederberg im Westkap vor. Die Bestände gelten als stabil. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia atrandra Goldblatt & J.C.Manning: Von diesem Endemiten sind nur zwei Fundorte bekannt. Er kommt nur von Villiersdorp bis Worcester im Westkap vor. Er gedeiht im Renosterveld auf Lehmböden über Schiefergestein der Bokkeveld-Series. Der Bestand auf der Avondrust-Farm ist potentiell durch Weingärten gefährdet, aber der Bestand auf den Brandvlei-Hügeln scheint sicher zu sein. Sie wurde 2008 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia aurea J.C.Manning & Goldblatt: Dieser Endemit kommt nur von Piketberg bis Citrusdal und Darling im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos über Granit. Diese sehr seltene Art ist nur von wenigen Aufsammlungen bekannt. Die weit voneinander isolieten Fundorte sind auf vielfältige Weise beeinträchtigt. Ihr Verbreitungsgebiet ist der am stärksten anthropogen beeinträchte Bereich des Westkap. Da sie zwei anderen gelbblühenden Arten sehr ähnlich sieht, ist nicht sicher, dass es tatsächlich nur noch drei Fundorte gibt. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia bellendenii R.C.Foster (Syn.: Ixia longituba var. bellendenii (R.C.Foster) M.P.de Vos, Morphixia paniculata var. rochensis (Ker Gawl.) Baker): Dieser Endemit ist nur von einem Fundort in den Riviersonderend-Bergen, Jonaskop im Westkap bekannt. Er gedeiht im Fynbos im lehmigen Sand zwischen Felsen im unteren bis mittleren Bereich von Nordhängen. Der Fundort ist geschützt und so ist der stabile Bestand nicht gefährdet. Sie wurde 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia bifolia Goldblatt & J.C.Manning: Dieser Endemit kommt nur auf dem Caledon- und Shaw-Pass vor. Er gedeiht im Fynbos auf steinigen Lehmböden. Es gibt nur zwei 15 km weit voneinander isolierte Fundorte. Die Bestände sind durch Landwirtschaft und invasive Pflanzenarten gefährdet. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ bewertet.[5]
  • Ixia brevituba G.J.Lewis (Syn.: Ixia amethystina J.C.Manning & Goldblatt): Dieser Endemit kommt nur im Roggeveld Escarpment südwestlich von Middelpos im Nordkap vor. Er gedeiht im Renosterveld auf steinigen, leichten Lehmböden. Der gesamte Bestand liegt im neuhinzugekommen Teil des Tanqua Karoo Nationalpark und ist deshalb geschütz und stabil. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia brunneobractea G.J.Lewis: Dieser Endemit kommt nur im Bokkeveld Escarpment im Nordkap vor. Er gedeiht im Fynbos an saisonal feuchten oder sumpfigen Standorten in tiefgründigen sandigen Böden. Die noch verbliebenen fürn bis zehn Fundorte sind durch die Ausweitung des Anbaues von Rooibos-Tee gefährdet. Die Bestände nehmen fortlaufend ab. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia calendulacea Goldblatt & J.C.Manning (Syn.: Ixia maculata var. intermedia G.J.Lewis): Den Rang einer Art hat sie seit 2010. Sie ist auf den Küstenebenen der Westküste von Groenrivier Mouth bis Langebaan und im Inland bis Porterville sowie zum Olifants River-Tal im Nord- sowie Westkap verbreitet. Ein isolierte Fundort auf der Kapebene wurde gemeldet, ob er natürlich ist oder durch Verwilderung entstanden ist kann nicht ermittelt werden. Sie gedeiht im Fynbos in tiefgründigen, gut-drainierten sandigen Böden. Von den vielen historischen Fundorten sind nur 13 and 25 verblieben. Verstädterung und Landwirtschaft sind die Hauptgründe für den Habitatverlust. Die Bestände nehmen forlaufend ab. Sie wurde 2011 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Near Threatened“ = „gering gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia campanulata Houtt.: Dieser Endemit kommt nur in Tulbagh, Paarl und Worcester im Westkap vor. Er gedeiht an Übergängen von Renosterveld und Fynbos an der Basis von Bergketten. Es sind nur fünf Fundorte bekannt. Die Bestände nehmen fortlaufend durch Ausweitung von Weingärten ab. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia capillaris L. f.: Sie ist im West- sowie Nordkap verbreitet. Die Bestände gelten als stabil. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia cedarmontana Goldblatt & J.C.Manning: Dieser Endemit kommt nur in den Cederbergen, Koue Bokkeveld und Groot Winterhoek-Bergen im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos auf feuchten Sandsteinebenen, an Quellen und saisonalen Sümpfen. Alle Fundorte liegen in gut geschützen Berggebieten, deshalb gelten die Bestände als stabil. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia cochlearis G.J.Lewis: Über diesen Endemiten ist wenig bekannt. Er gedeiht im Fynbos im unteren Bereich von felsigen Granithängen in Stellenbosch, Jonkershoek Valley im Westkap. Er wurde zuletzt 1946 gesammelt. Das kleine Verbreitungsgebiet ist weitgehend in Nutzholzplantagen umgewandelt. Das Gebiet oberhalb der Forstplantagen ist gut geschützt, aber dort wurde diese Art nicht gefunden. Falls es Exemplare im Forst gibt, könnte das Problem sein, dass diese Art vielleicht nur nach Buschbränden blüht, die im Forst sofort gelöscht werden. Da es nicht möglich war diese Art seit 1946 wiederzufinden, konnte 2012 keine Aussage zum Bestand gemacht werden, nur soviel, dass die Bestände vielleicht erloschen sind.[5]
  • Ixia collina Goldblatt & Snijman: Dieser Endemit kommt nur Breede River Valley in der Umgebung von Worcester im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos an feuchten Südhängen. Die nur drei Fundorte sind stark durch Landwirtschaft und Verstädterung beeinträchtigt und gefährdet. Die Bestände nehmen fortlaufend ab. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia confusa (G.J.Lewis) Goldblatt & J.C.Manning (Syn.: Ixia micrandra var. confusa G.J.Lewis): Sie hat 2012 den Rang einer Art. Sie ist in Riviersonderend, Langeberg, Groot Swartberg und in der Outeniqua-Bergkette sowie südwärts über die Overberge bis zur südlichen Kapküste im Westkap verbreitet. Sie gedeiht auf tonigen Lehm in einer Übergangs-Renosterveld-Vegetation auf tieferen feuchter Südhänge. Die vielen Fundorte sind sehr unterschiedlich durch vielfältige Gründe beeinträchtigt. Obwohl es gefährdete Bestände gibt, gilt die Entwicklung für diese Art als stabil. Sie wird 2014 in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia curta Andrews: Dieser Endemit kommt nur von Darling bis Malmesbury im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos in der Ebene sowie an Hängen. Es sind nur sechs Fundorte bekannt. Es gingen Flächen durch Landwirtschaft und Verstädterung verloren. Die Bestände nehmen fortlaufend durch Landwirtschaft, Verstädterung und invasive Pflanzenarten ab. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia curvata G.J.Lewis: Dieser Endemit kommt nur vom Hantamsberg nahe Calvinia bis zum Roggeveld Escarpment nahe Middelpos im Nordkap vor. Diese Art ist nur von wenigen Aufsammlungen bekannt, doch ist dieses Gebiet botanisch wenig untersucht. Sie wird 2014 in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia divaricata Goldblatt & J.C.Manning (Syn.: Ixia latifolia var. angustifolia G.J.Lewis, Ixia rapunculoides var. rigida G.J.Lewis, Ixia rapunculoides var. subpendula G.J.Lewis): Sie ist von den südwestlichen Cederbergen östlich von Citrusdal über Koue Bokkeveld bis zu den Hex-River-Bergen im Westkap verbreitet. Sie gedeiht im Fynbos auf saisonal feuchten, steinigen Sandsteinebenen, in felsigen Bergregionen. Die meisten Bestände sind stabil, doch wenige Bestände sind durch Obstgärten bedroht. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia divaricata Goldblatt & J.C.Manning × Ixia latifolia D.Delaroche: Es handelt sich um eine Naturhybride.[5]
  • Ixia dolichosiphon Goldblatt & J.C.Manning: Dieser seltene Endemit ist nur von einem Fundort im Hex River-Tal auf den unteren Bereichen von Südhängen des Keeromsberg im Westkap bekannt. Sie blüht nur nach Buschbränden und wurde zuletzt 1993 beobachtet. Dieser einzige Fundort is potentiell durch Ausweitung von Weingärten bedroht. Es wäre denkbar, dass es am Keeromsberg weitere Bestände gibt, da sie ja nur nach Bränden entdeckt werden können. Sie gedeiht im Fynbos an steinigen Südhängen über Sandstein. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia dubia Vent. (Syn.: Ixia frederickii M.P.de Vos): Sie kommt von Piketberg bis Caledon im Westkap vor. Sie gedeiht im Fynbos in Ebenen und an Hängen über Sandstein sowie Granit. Obwohl viele Flächen verloren gingen sind noch 30 bis 50 Fundorte bekannt. Die Bestände nehmen durch Landwirtschaft, Verstädterung und invasive Pflanzenarten ab, dies führt aber zu keiner Bedrohung dieser Art.[5]
  • Ixia ecklonii Goldblatt & J.C.Manning: Diese Art ist nur von der Typusaufsammlung im Olifants River-Tal nahe Citrusdal im Westkap aus dem frühen 19. Jahrhundert bekannt. Dieses Gebiet ist botanisch gut untersucht, aber diese Art wurde nie wiedergefunden. Dieses Gebiet ist heute in Zitrus-Plantagen umgewandelt. Diese Art ist vielleicht ausgestorben. Sie wird 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ und vielleicht ausgestorben bewertet.[5]
  • Ixia erubescens Goldblatt: Dieser Endemit kommt von Piketberg und Tulbagh bis Caledon im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos in saisonallen Sümpfen auf schweren Lehm oder granitischen Alluvialböden. Über 80 % des ursprünglichen Areals gingen durch Ackerbau und Verstädterung verloren. Die restlichen sieben bis zehn kleine Fundorte sind weit voneinander isoliert. Die restlichen Bestände nehmen fortlaufend durch Habitatdegradation und -verlust, Überweidung, Buschbrände und Verdrängung durch invasive Pflanzen ab. Sie wurde 2014 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia esterhuyseniae M.P.de Vos: Dieser seltene Endemit besitzt ein Areal von nur 11 km² in den Hottentots Holland-Bergen im Westkap. Er gedeiht im Fynbos auf drainierten Sickerbändern an oberen Bereichen von Sandsteinhängen in Höhenlagen von 900 bis 1200 Metern. Das Habitat liegt in einer geschützen Bergregion ohne Gefährdung, deshalt gelten die Bestände als stabil. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia flagellaris Goldblatt & J.C.Manning: Dieser Endemit besitzt nur eine Areal von 85 km² in den Cederbergen und Koebee-Bergen. Er gedeiht im Fynbos auf feuchten, sandigen Ebenen. Die Bestände sind in ihren Gebirgshabitaten gut geschützt und gelten als stabil. Es gibt nur wenige Herbarbelege, dies liegt an der Unzugänglichkeit des Verbreitungsgebietes und es gibt vielleicht mehr Fundorte als bis jetzt bekannt sind. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia flexuosa L.: Über diese Art ist 2005 nichts bekannt. Sie kommt wohl im Westkap vor. Die Bestände gelten als stabil. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia fucata Ker Gawl.: Dieser Endemit kommt nur am Hex River, Keeromsberg sowie in den westlichen Langebergen im Westkap vor. Sie gedeiht im Fynbos nur in größeren Höhenlagen an felsigen Sandsteinhängen. Sie ist zwar selten, aber die Bestände gelten als stabil. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia gloriosa G.J.Lewis: Dieser Endemit kommt nur von Montagu bis Barrydale im Westkap vor. Es sind nur noch vier Fundorte bekannt. Die Bestände nehmen fortlaufend durch Weingärten und Straßenbau ab. Sie gedeiht im Fynbos an den unteren Bereichen von Berghängen. Sie wurde 2006 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia latifolia D.Delaroche: Sie ist in Koue Bokkeveld entlang des Randes der Tanqua-Karoo bis zum Klein Swartberg und den Südhängen des Gamkaberg im West verbreitet. Sie gedeiht auf lehmigen, tonigen und sandigen Böden im Renosterveld sowie manchmal im ariden Fynbos. Diese ist Art ist ziemlich häufig in größeren Höhenlagen im Inneren des südwestlichen Kaps. Die Bestände gelten als stabil. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia leipoldtii G.J.Lewis: Dieser seltene Endemit kommt nur in Barrydale im Westkap vor. Er gedeiht im Renosterveld in steinigen, lehmig-tonigen Böden. Er ist nur von einem Fundort bekannt, der weniger als 50 Exemplare enthält. Der Bestand ist durch Ausweitung von Weingärten fortlaufend bedroht. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ bewertet.[5]
  • Ixia linderi Goldblatt & J.C.Manning: Dieser Endemit kommt nur in Piketberg, Zebrakop im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos an oberen Bereichen, felsiger, steiler Hänge nahe von Wasser. Von diesem Habitatspezialisten ist nur ein Fundort bekannt, der wohl die von Landwirtschaft bedroht sein wird. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ bewertet.[5]
  • Ixia linearifolia Goldblatt & J.C.Manning: Dieser Endemit kommt nur in Roggeveld Escarpment nahe Sutherland im Nordkap vor. Dies ist eine Gebiet das botanisch wenig untersucht ist, es könnte deshalb sein, dass neben dem einzigen bekannten Fundort weitere Standorte existieren. Er gedeiht im Renosterveld an felsigen Südhängen. Der kürzlich wiederentdeckte Fundort ist nicht gefährdet und der Bestand gilt als stabil. Sie wurde 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia longituba N.E.Br.: Es gibt zwei Unterarten:
    • Ixia longituba N.E.Br. subsp. longituba: Sie kommt vom Bot River bis Swellendam und Bredasdorp im Westkap vor. Sie gedeiht im Fynbos in schweren Lehmböden in niedrigen Höhenlagen. Über 90 % des ursprünglichen Areals sind durch Landwirtschaft verloren gegangen. Es sind nur noch weniger als zehn weit voneinander isolierte, kleine Fundorte bekannt. In den letzten 20 Jahren gab es nur vier Aufsammlungen auf sehr kleinen, degradierten Standorten. Sie wurde 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
    • Ixia longituba subsp. macrosiphon Goldblatt & J.C.Manning: Dieser Endemit kommt nur in den Ausläufern der Riviersonderend-Berge zwischen Villiersdorp und Stormsvlei im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos auf schweren Lehmböden auf den unteren Bereichen von Hängen. Es sind weniger als fünf Fundorte bekannt, deren Bestände durch Landwirtschaft und invasive Pflanzenarten sich fortlaufend verrringern. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia maculata L.: Es gibt zwei Varietäten:[5]
    • Ixia maculata var. fuscocitrina (Desf. ex DC.) G.J.Lewis: Dieser Endemit gedeiht nur bei Darling im Westkap. Er gedeiht im Fynbos auf sandigen, meist feuchten Ebenen. Es sind nur ein bis fünf Fundorte bekannt. Die Bestände nehmen fortlaufend durch Landwirtschaft, Verstädterung und Sammeln für den Gartenbau. Diese Varietät ist hauptsächlich aus Kultur bekannt. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
    • Ixia maculata L. var. maculata: Dieser Endemit kommt von Piketberg bis Durbanville im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos auf saisonal wassergesättigten, sandigen oder granitischen Böden. Das Areal wird fortlaufend reduziert durch Verstädterung und Ausweitung von Weizen- sowie Kartoffeläcker, Weingärten, Zitrus- und Rooibostee-Plantagen. Es sind noch 14 bis 20 kleine Fundorte bekannt, die weiterhin beeinträchtigt werden. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Near Threatened“ = „gering gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia marginifolia G.J.Lewis: Sie ist von Loeriesfontein bis Fraserburg, Beaufort West und Matjiesfontein im Nord- sowie Westkap verbreitet. Sie gedeiht im Fynbos, in Nama-Karoo sowie Sukkulenten-Karoo auf tonigen oder lehmigen Böden. Sie ist relativ weitverbreitet sowie häufig. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia metelerkampiae L.Bolus: Dieser Endemit kommt nur in den Bergregionen von Wellington bis Worcester im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos auf Berghängen. In diesen Bergregionen sind sind Bestände nicht bedroht und gelten als stabil. Sie wurde 2007 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia micrandra Baker: Es gibt seit 2012 keine Varietäten mehr. Dieser Endemit kommt nur von Houw Hoek bis Kleinmond sowie De Hoop im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos im unteren Bereich von Sandsteinhängen. Es sind 15 and 20 Fundorte bekannt an denen er durchaus häufig ist. Die Bestände nehmen fortlaufaufend ab durch Habitatverlust und invasive Pflanzenarten. Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Near Threatened“ = „gering gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia minor (G.J.Lewis) Goldblatt & J.C.Manning (Syn.: Ixia micrandra var. minor G.J.Lewis): Dieser Endemit kommt nur in Wemmershoek, Franschhoek, Hottentots Holland und in den Kogelbergen im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos auf steinigen Sandsteinhängen. Alle Fundorte liegen in gut geschützten Gebieten. Er wird 2014 in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia mollis Goldblatt & J.C.Manning (Syn.: Ixia flaccida (G.J.Lewis) Goldblatt & J.C.Manning, Ixia rapunculoides var. flaccida G.J.Lewis): Dieser Endemit kommt nur im Olifants River-Tal zwischen Clanwilliam und Citrusdal sowie in den westlichen Cederbergen im Westkap vor. Dieser Habitatspezialist gedeiht im Fynbos zwischen Felsen auf saisonal feuchten sandigen oder lehmigen Südhängen. Er ist nur von fünf Fundorten bekannt, die durch Ausweitung von Obstgärten bedroht sind. Sie wird 2011 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia monadelpha D.Delaroche (Syn.: Ixia columellaris Ker Gawl.): Dieser Endemit kommt nur von der Kap-Halbinsel bis Darling und Tulbagh im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos auf feuchten Sandebenen und unteren Bereichen von Hängen. Es gibt zehn historische Fundorte, aber nur zwei davon existieren noch. Die anderen sind durch Weizenäcker, Weingärten und Verstädterung verloren gegangen. Die Restbestände werden durch Habitatdegradierung durch Eintrag von Dünger und invasive Pflanzenarten beeinträchtigt. Sie wurde 2005 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia monticola Goldblatt & J.C.Manning: Dieser Endemit kommt nur auf hohen Gipfeln im Du Toit's Kloof, Wemmershoek und in den Franschhoek-Bergen im Westkap vor. Dieser seltene Habitatspezialist gedeiht im Fynbos auf Sandsteinfelsen und -felswänden in Höhenlagen oberhalb von 1200 Metern. Er blüht wohl nur nach Buschbränden und wird nicht oft gefunden. Er wurde 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia mostertii M.P.de Vos: Dieser Endemit kommt nur im oberen Breede River-Tal zwischen Wolseley und Worcester im Westkap vor. Er gedeiht im Renosterveld. Es gibt fünf historische Fundorte (Herbarbelege), von denen drei durch Verstädterung, einer sogar erst zwischen 2005 und 2007, verloren gingen. In den letzten 10 Jahren sind mindestens 20 % der Bestände verloren gegangen. Es sind in der Natur weniger als 1000 blühfähige Exemplare noch vorhanden. Sie wurde 2008 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia namaquana L.Bolus (Syn.: Ixia rapunculoides var. namaquana (L.Bolus) G.J.Lewis): Sie ist vom Richtersveld bis zu den nördlichen Cederbergen in West- sowie Nordkap verbreitet. Sie gedeiht in größeren Höhenlagen im Fynbos und in Sukkulenten-Karoo im nördlichen Namaqualand auf Lehmböden, in den Kamiesberg auf Granitschottern und weiter südlich über Sandstein. In den Bergregionen ist sie nicht durch menschliche Aktivitäten gefährdet. Sie wird 2011 in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia odorata Ker Gawl.: Sie ist von Olifants River-Bergen und Piketberg bis zur Kap-Halbinsel, der Kleinrivier-Bergen und Elim im Westkap verbreitet. Sie gedeiht im Fynbos meist auf Hängen über Sandstein auf auf Granit-Aufschlüssen im Darling-Gebiet. Nur wenige Tiefland-Fundorte sind durch Habitatverlust durch Verstädterung und Ackerbau bedroht, aber diese häufige Art ist insgesamt nicht gefährdet. Sie wird 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia orientalis L.Bolus (Syn.: Ixia alba Eckl. non L.): Sie ist von Caledon bis Bathurst und bis zu den Amathole-Bergen im West- sowie Ostkap verbreitet. Sie gedeiht im „Albany-Dickicht“, Fynbos sowie Grasssland auf saisonal feucht Standorten, steinigen Küstengrasssland, Lehmhügeln und trockenen Sandsteinhängen. Sie ist die am weitesten verbreitete Ixia-Art und deshalb nicht gefährdet. Die Bestände gelten als stabil. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia paniculata D.Delaroche: Sie ist von den Bokkeveld-Bergen nördlich von Nieuwoudtville bis zur Kap-Halbinsel und Kleinmond im West- sowie Nordkap verbreitet. Sie gedeiht im Fynbos in saisonal feuchten sandigen Böden in Sickerbereichen oder Drainagebänder auf Sandsteinhängen und in Küstenebenen. Diese häufige Art ging nur in den Küstenebenen sowie auf der Kap-Halbinsel und ist nicht gefährdet. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia parva Goldblatt & J.C.Manning (Syn.: Ixia latifolia var. parviflora G.J.Lewis): Dieser Endemit kommt nur Matjiesfontein bis Laingsburg im Westkap vor. Sie gedeiht in der Sukkulenten-Karoo an Südhängen über Schiefergestein. Von dieser Art ist nur wenig bekannt und sie wurde nur an drei Fundorten in einem Gesamtareal von nur 22 km² gesammelt. Sie potentiell gefährdet durch Überweidung. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia patens Aiton: Es gibt zwei Varietäten:
    • Ixia patens var. linearifolia G.J.Lewis: Dieser Endemit kommt nur von Villiersdorp bis Worcester im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos an Lehmhängen und sandigen Lehm an der Basis von Hügeln. Er ist nur von zwei Fundorten bekannt. Die Bestände sind durch Weingärten und Entwicklung der Infrastruktur gefährdet und nehmen fortlaufend ab. Er wurde 2008 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
    • Ixia patens Aiton var. patens: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia pauciflora G.J.Lewis: Sie ist im Westkap verbreitet. Die Bestände gelten als stabil. Sie wird 2005 in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia paucifolia G.J.Lewis: Sie kommt in Westlichen Kleinen Karoo zwischen De Doorns, Montagu und Vanwyksdorp im Westkap vor. Sie gedeiht im Fynbos auf exponierten, trockenen Schieferhängen. Es sind mehr als zehn Fundorte bekannt und die Bestände sind nicht gefährdet und stabil. Die Blüte wird durch Buschbrände stimuliert und sie wird wohl oft übersehen. Es gibt nur wenige und fast nur ältere Aufsammlungen. Sie wird 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia pavonia Goldblatt & J.C.Manning: Dieser Endemit kommt nur Roggeveld Escarpment im Nordkap vor. Er gedeiht im Fynbos steinigen, flachgründigen Lehmböden auf steilen Hängen. Es ist nur ein Fundort bekannt. Die Bestände befinden sich auf der Farm Vondelingsfontein, deren Flächen kultiviert werden, aber die steilen Hänge können nicht bearbeitet werden. Diese Art blüht nur nach Buschbränden und ist auf dieser recht häufig. Es könnte sein, dass es weitere Bestände gibt, aber ohne Buschbrand kann man sie nicht finden, daher gibt es so wenige Aufsammlungen. Sie wurde 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia polystachya L.: Es gibt vier Varietäten:
    • Ixia polystachya var. crassifolia G.J.Lewis: Sie ist im Westkap verbreitet. Die Bestände gelten als stabil. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
    • Ixia polystachya var. longistylis M.P.de Vos: Dieser Endemit kommt in den Ebenen westlich von Worcester bis Wolseley im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos auf gut drainierten alluvialen Sanden. Das ursprüngliche Areal ist durch Weingärten verkleinert worden, dies setzt sich fort. Es sind nur noch zwei oder drei Fundorte bekannt. Die Restbestände sind fortlaufend bedroht. Sie wurde 2011 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
    • Ixia polystachya var. lutea (Ker Gawl.) G.J.Lewis: Sie ist im Westkap verbreitet. Die Bestände gelten als stabil. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
    • Ixia polystachya L. var. polystachya: Sie ist im Westkap verbreitet. Die Bestände gelten als stabil. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia pumilio Goldblatt & Snijman: Diese Art wurde 1983 entdeckt und 1984/5 nochmals gefunden, erst 2012 wurde sie ein weiteres Mal gesammelt. Dieser Endemit kommt nur im Breede River-Tal südlich von Worcester im Westkap vor. Er gedeiht im Fynbos in tiefgründigen alluvialen Sanden an Flussufern. Es wurden nur zwei Fundorte auf einer Gesamtfläche von weniger als 10 km² bekannt. Die beiden von eineinander isolierten Fundorte sind im privaten Besitz auf angrenzenden Farmland sind durch Weingärten und Habitatdegradation durch invasive Pflanzenarten fortlaufend bedroht. Es sollen nur noch weniger als 200 Exemplare je Fundort vorhanden sein. Sie wurde 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet. Weitere Untersuchungen sind erforderlich.[5]
  • Ixia purpureorosea G.J.Lewis: Dieser Endemit kommt nur auf der Vredenburg-Halbinsel von Vredenburg bis Saldanha im Westkap vor. Dieser Habitatspezialist gedeiht im Fynbos auf Küstenkalkstein und Ortsteindecken. Auf einer Gesamtfläche von etwa 101 km² sind nur sechs oder sieben kleine Fundorte bekannt. Die Bestände nehmen durch Entwicklung der Küste, Verstädterung und Kalksteinabbau fortlaufend ab. Die Fundorte enthalten alle weniger als 500 Exemplare und der Gesamtbestand wird auf weniger als 2000 blühfähige Exemplare geschätzt. Sie wird 2012 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia ramulosa (G.J.Lewis) Goldblatt & J.C.Manning: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Near Threatened“ = „gering gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia rapunculoides Delile: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia recondita Goldblatt & J.C.Manning: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia rigida Goldblatt & J.C.Manning: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia robusta (G.J.Lewis) Goldblatt & J.C.Manning: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia rouxii G.J.Lewis: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ bewertet.[5]
  • Ixia saundersiana Goldblatt & J.C.Manning: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia scillaris L.: Es gibt zwei Unterarten:
    • Ixia scillaris subsp. latifolia Goldblatt & J.C.Manning: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
    • Ixia scillaris L. subsp. scillaris: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Near Threatened“ = „gering gefährdet“ bewertet.[5]
    • Ixia scillaris subsp. toximontana Goldblatt & J.C.Manning: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia simulans Goldblatt & J.C.Manning: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia splendida G.J.Lewis: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ bewertet.[5]
  • Ixia stenophylla Goldblatt & J.C.Manning: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia stohriae L.Bolus: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia stolonifera G.J.Lewis
  • Ixia stricta (Eckl. ex Klatt) G.J.Lewis: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Near Threatened“ = „gering gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia superba J.C.Manning & Goldblatt: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia tenuifolia Vahl: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia tenuis Goldblatt & J.C.Manning: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia teretifolia Goldblatt & J.C.Manning: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Rare“ = „selten, aber nicht gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia thomasiae Goldblatt: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia trifolia G.J.Lewis: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia trinervata (Baker) G.J.Lewis: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia vanzijliae L.Bolus: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „vulnerable“ = „gefährdet“ eingestuft.[5]
  • Ixia versicolor G.J.Lewis: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ bewertet.[5]
  • Ixia vinacea G.J.Lewis: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]
  • Ixia viridiflora Lam.: Es gibt zwei Varietäten:
    • Ixia viridiflora var. minor M.P.de Vos: Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ bewertet.[5]
    • Ixia viridiflora Lam. var. viridiflora: Sie wurde in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[5]

Nicht mehr zur Gattung gehören:[3]

Nutzung[Bearbeiten]

Sorten einiger Arten werden als Zierpflanzen verwendet.[1]

Quellen[Bearbeiten]

  • J. Gathe, 2008: Beschreibung Ixia. in der Western Australian Flora Online.
  • Syed Irtifaq Ali, Brian Mathew: Ixia bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  • John C. Manning, Peter Goldblatt, D. Snijman: The colour encyclopedia of Cape bulbs. Timber Press, USA, 2002.
  • Peter Goldblatt, P. Bernhardt, John C. Manning: Pollination of petaloid geophytes by monkey beetles (Scarabaeidae: Rutelinae: Hopliini) in southern Africa. In: Annals of the Missouri Botanical Garden, Volume 85, 1998, S. 215-230.
  • Peter Goldblatt, John C. Manning: The Iris Family: Natural History and Classification. Timber Press, Portland, 2008.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann Verlagsgesellschaft, 2003, ISBN 3-8331-1600-5 (darin Seite 484-485).
  2. Ixia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  3. a b c d Ixia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  4. a b Rafaël Govaerts (Hrsg.): Datenblatt bei World Checklist of Selected Plant Families des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 11. Oktober 2014
  5. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf cg ch ci cj ck cl cm cn Artenliste zu Ixia in der Red List of South African Plants
  6. Artliste von Conservatoire et Jardin botaniques & South African National Biodiversity Institute - Genéve.

Ergänzende Literatur[Bearbeiten]

  • John C. Manning, Peter Goldblatt: Systematics of the southern African genus Ixia (Iridaceae). 3. Sections Hyalis and Morphixia. In: Bothalia, Volume 41, Issue 1, 2011, S. 83-134.
  • Peter Goldblatt, John C. Manning: Systematics of the southern African genus Ixia (Iridaceae:Crocoideae): 4. Revision of sect. Dichone. In: Bothalia, Volume 42, Issue 2, 2012, S. 87-110.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ixia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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