Jérémy Roy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jérémy Roy bei der Tour Down Under 2009

Jérémy Roy (* 22. Juni 1983 in Tours) ist ein französischer Radrennfahrer.

Jérémy Roy fährt sowohl Rennen auf der Straße, als auch beim Cyclocross. 2002 gewann er zwei Crossrennen in Tours-Ile Aucard und in Contres. Im August 2003 wurde er Stagiaire für das französische Radsportteam La Française des Jeux. In der folgenden Saison verpflichtete ihn die Mannschaft und er konnte ein weiteres Crossrennen in Notre-Dame-d'Oë für sich entscheiden. Seit 2005 nimmt er mit seiner Mannschaft an der UCI ProTour teil. Er startete unter anderem schon bei der Vuelta a España.

Anders als die meisten Kollegen hat Roy erfolgreich studiert. Daher ist er erst seit 2007 Vollprofi. Im Rahmen des Anti-Doping-Projekts Athletes for Transparency, an dem auch Sportgrößen wie Sandrine Bailly teilnehmen, hat er sich dazu bereit erklärt, über die Saison hinweg seine leistungsrelevanten Körperwerte zu veröffentlichen.

Im Jahr 2009 konnte er eine Etappe bei der Fernfahrt Paris–Nizza vor Thomas Voeckler und Tony Martin gewinnen.

2011 attackierte er bei der Tour de France fast ununterbrochen, trug eine Etappe lang das Trikot des besten Bergfahrers und überquerte die beiden Pyrenäen-Riesen Col du Tourmalet und Col d’Aubisque jeweils als Erster. Dies gelang zuletzt Federico Bahamontes. Auf der dreizehnten Etappe fuhr er bis zwei Kilometer vor dem Ziel in Lourdes an der Spitze, ehe ihn Thor Hushovd und David Moncoutie noch überholten und er Etappendritter wurde. Nachdem er zweimal die rote Rückennummer des aktivsten Fahrers tragen durfte, wurde er am Ende in Paris zum kämpferischsten Fahrer der Tour gewählt.

Erfolge[Bearbeiten]

2009
2010
2011
2012

Teams[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]